Die Osseten

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Autor: unbekannt
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Titel: Die Osseten
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aus: Die Gartenlaube, Heft 32, S. 375–376
Herausgeber: Ferdinand Stolle
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Erscheinungsdatum: 1854
Verlag: Verlag von Ernst Keil
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Erscheinungsort: Leipzig
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Die Osseten.
Deutschland im Kaukasus.

Von all’ den Völkerinteressen, welche sich an den gegenwärtig im Osten geführten Kampf knüpfen, ist keins so wichtig und bedeutend für die Zukunft, als das, welches die Völker des Kaukasus betrifft. Ob Cirkassien von der russischen Herrschaft frei oder nicht, ist eine Frage, die mindestens so wichtig ist, wie die Rettung der gesammten Türkei.

Wie sich auch deren Schicksal durch die Hülfe Englands und Frankreichs gestalten mag, sie bleibt immer eine untergehende und dem Untergange gewidmete Welt und kann erst dann für uns wahrhaftes Interesse erwecken, wenn sich aus diesem Untergange ein neues Leben erzeugt, das fähig ist, die europäische Civilisation in sich aufzunehmen.

Anders verhält sich dies mit Cirkassien. Dort hausen Völker, die in voller Jugendkraft leben und nur des Augenblickes ihrer Selbstständigkeit harren, um ein frisches, geschichtliches Leben zu beginnen, und sie sind es zugleich, welche die Brücke für die Vorbereitung der Kultur nach Central-Asien bilden und von denen daher auch dessen Wiedergeburt und Civilisirung wesentlich abhängt.

Seit achtzehn Jahren fechten die Bergvölker des Kaukasus gegen die alljährlich gegen sie ausgesandte Militairmacht Rußlands mit derselben Tapferkeit und Hingebung, mit der sich einst unsere germanischen Vorältern der Eroberungslust der Römer gegenüberstellten, und alle Schilderungen, welche die neueren Reisenden über sie entworfen haben, sagen uns, daß auch in ihren Sitten, ihrem Denken und Fühlen eine tiefe Verwandtschaft zwischen ihnen und den alten Germanen stattfindet.

Die Religion, welche Schamyl für seinen Stamm aus dem Islam hervorgebildet hat, geht weit über alle übrigen Religionsrichtungen der Muhamedaner hinaus und zeugt von der tiefsten Anlage zu natürlicher Philosophie und einem Gemüthsleben, das an Fülle und Reichthum den Deutschen nahekommt.

In Georgien, das eins der ältesten Königreiche war, denn es ist im Stande seine Tradition bis in’s zweite Jahrtausend zu verfolgen, sehen wir noch jetzt eine feudale Organisation, die vollkommen der des mittelalterlichen Deutschlands gleicht. Wir sehen dort Fürsten, Grafen und deren Vasallen, die den Adel bilden, eine Geistlichkeit, die sich diesem in gleicher Abstufung anschließt und eine Einreihung der Handwerker und Künstler in Gilden.

Muß dies Alles nicht die tiefste Sympathie bei uns Deutschen erwecken und den Wunsch rege machen, daß es uns endlich gelingen möge, unsererseits mit diesen uns so verwandten Völkern in Verkehr treten zu können?

Es giebt aber eine noch eigenthümlichere Erscheinung in Cirkassien, welche dieses Verlangen noch heftiger steigern muß. Es giebt eine Völkerschaft in Cirkassien, die dem deutschen Wesen nicht nur verwandt, sondern ganz unzweifelhaft ein Ueberbleibfel der deutschen Stämme ist, die sich einst zur Zeit der Völkerwanderung vom Kaukasus aus in die Ebenen Europa’s ergossen. Es giebt noch Alanen in Cirkassien, die sich selbst Iren oder Eisenmänner und ihr Land Ironistan nennen, von den Tataren aber Oss, von den Lesghiern Otz und von den Georgiern Ossi genannt werden. Ihre eigene Tradition sagt, sie hätten früher die Bergthäler Cirkassiens bewohnt und seien aus dem Norden gekommen. Die Nachrichten der Georgier besagen jedoch, daß sie früher am Ufer des Don gewohnt und von dort gekommen wären. Dies ist allerdings wahrscheinlicher, da Ptolemäus eines solchen Stammes als dort wohnend erwähnt, der zu den Alanen gehörte.

Sprechender aber noch als alle diese Traditionen ist die ganze Erscheinung dieses wunderbaren Volksstammes, den man eine lebendige Versteinerung der Geschichte nennen könnte.

Ein neuerer Reisender, H. von Haxthausen, der so eben seine Reise durch Transkaukasien in englischer Sprache hat erscheinen lassen, entwirft über die Osseten eine Schilderung, die so merkwürdig ist, daß wir uns nicht enthalten können, sie ihrem Hauptinhalte nach unsern Lesern mitzutheilen.

Die Osseten wohnen eine Tagereise weit von Tiflis, der Hauptstadt Georgiens und nehmen ein nicht unbedeutendes Gebiet ein, das sie mit ihren Dörfern besetzt haben. Als H. v. Haxthausen diese betrat, wurde er augenblicklich von dem tiefsten Erstaunen ergriffen. Nicht nur die Gestalten der Menschen erinnerten ihn lebhaft an die Bauern in Niedersachsen, auch ihre Häuser und Geräthe sahen ganz so aus, als befände er sich dort oder in Westphalen. Und dabei war Alles anders als in dem übrigen Cirkassien.

Die Georgier wohnen in schlechten Erdhütten, die sie an einen Hügel anlehnen oder vielmehr aus diesem aushöhlen. Die Osseten haben tüchtige, gut gemauerte und geräumige Häuser, in deren Mitte sich ein runder mehrere Stockwerke hoher Thurm erhebt, in dem ein Wächter sitzt und das Nahen jedes Fremden beobachtet und anmeldet. Außerdem laufen um die Häuser, die ein Dorf ausmachen, Befestigungen; zuweilen liegen die Häuser aber auch einzeln oder in geringer Vereinigung zusammen. In den Häusern sah Haxthausen, was er nirgend in ganz Transkaukasien gewahrt hatte, eine Scheuer zum Dreschen. Ueberall hatte er sonst das Korn im Freien durch Ochsen dreschen sehen. – Die Osseten haben ferner Pflüge, die ganz den mecklenburgischen gleichen. Auch ihre Wagen und sonstigen Ackergeräthe sehen ganz deutsch aus. Als er in die Häuser trat, sah er zwischen zwei hohen Steinen an eisernem Haken den Kessel hängen, unter dem alsbald ein großes Feuer gemacht wurde, um das sich die Familie versammelte. Vor dem Feuer stand ein hölzerner Armstuhl, der für das Haupt der Familie bestimmt war, und an den Wänden befanden sich Bänke, die an das Feuer gerückt wurden für die übrigen Mitglieder der Familie. Die Osseten setzen sich nie, wie die übrigen Cirkassier mit gekreuzten Beinen auf den Boden, sondern auf Stühle und Bänke wie wir.

Sie haben ferner Bettstellen und Wiegen, die man in Cirkassien nirgend kennt. Sie machen Butter in Butterfässern, während die Cirkassier nur den Rahm der Sahne kennen und dieser bei ihnen die Stelle der Butter vertritt. Sie brauen Bier aus Gerste und trinken es aus Trinkhörnern und hölzernen Kannen, die sie im Kreise herumgehen lassen, wenn sie beisammen sind, und wozu die Gesellschaft ein Trinklied singt, das lebhaft an unsere bekannten Studententrinklieder (So sauf doch, so sauf doch) erinnert. Es lautet folgendermaßen:

Banas, na kuchta furesti
Denvason, famesta
Banas, banas, banas!

d. h. Trinke, unsere Hände giepern. Es läuft aus. Trinke, trinke, trinke!

Diese Anführung verräth den Lesern freilich, daß die Osseten nicht deutsch sprechen, aber das wäre etwas zu viel verlangt, daß die Alanen unser deutsch geredet haben sollten. Die Sprache der Osseten gehört aber zu dem indogermanischen Sprachstamm und an Verwandtschaft fehlt es also auch nach dieser Seite hin nicht.

Die Osseten sind Christen, aber es steht noch etwas schief mit ihrem Christenthum. Sie haben namentlich eine große Abneigung gegen die Sonntagsfeier. Sie sehen nicht ein, weshalb sie den ihnen aufoktroyirten Sabbath anders begehen sollten, als die übrigen Tage.

Von den Festtagen lieben sie nur die, an denen geopfert und in Folge dessen auch geschmaust wird. Zu Ostern wird ein Schaaf oder Lamm, zu Weihnachten ein Schwein, ein Ochse oder mindestens eine Anzahl Gänse geopfert. Das Opfern scheinen sie aus ihrer Heidenzeit beibehalten zu haben. Einige von ihnen opfern auch noch in’s Geheim in Höhlen, die jetzt einzelnen Heiligen, namentlich dem Elias gewidmet sind. Es giebt unter ihnen auch noch Zauberer und Wahrsager, welche Glauben finden. Ferner hat sich der Wahn unter ihnen erhalten, daß die Katzen, Hunde und Esel verzauberte Thiere sind. Kommt ein Diebstahl unter ihnen vor, so nimmt der Bestohlene eine Katze, geht damit nach dem Hause dessen, den er in Verdacht hat, fragt ihn nach dem Gestohlenen und wirft, wenn er läugnet, die Katze mit den Worten in sein Haus: „Möge diese Katze die Seelen Deiner Vorfahren quälen!“ Ist sein Verdacht begründet gewesen, so soll der Dieb diesen Fluch selten aushalten, sondern das Gestohlene wieder geben. – Es kommen übrigens wenige Diebstähle und Unsittlichkeiten [376] bei den Osseten vor, ihr Leben ist im Ganzen sittlich, und ein Aeltester, der in jedem Dorf gewählt wird, genügt, um die Ordnung aufrecht zu erhalten.

Sie haben unter sich Edle, Freie und Sclaven. Die Zahl der Adelsfamilien ist gering und die Sclaven stehen in keinem andern Verhältniß, als dem der Knechte. Sie werden in jedem Hauswesen als zu diesem und der Familie gehörend betrachtet und gut behandelt. Die Osseten sind die einzigen Leute in Cirkassien, die sich vermiethen. Die übrigen Cirkassier sind dazu zu stolz. Die Osseten beweisen dadurch aber gerade, daß sie ungleich arbeitsamer sind, als die Cirkassier. Ihre Dörfer sind in ungleich besserem Stande, als die der Georgier. Die reicheren Osseten lassen ihre Aecker theils durch freie Bauern, theils durch Knechte bewirthschaften; dies ist ein ungleich höheres Kulturverhältniß, als das Georgiens, wo selbst die Adelsfamilien in sehr ärmlichen Verhältnissen leben, weil sie nicht zu wirthschaften verstehen und selbst zu arbeiten verschmähen. Auch die Osseten halten sehr auf Reinheit des Blutes. Die einzelnen Klassen heirathen unter einander. Sie nehmen nur eine Frau, und nur selten kommt es vor, daß ein Reicher eine zweite in sein Haus führt. Jedes Mädchen wird um seine Einwilligung befragt, wenn um sie geworben wird. Giebt sie ihre Zustimmung und ist der Tag der Hochzeit festgesetzt, so erscheint an diesem der Bräutigam mit seinen Freunden und Verwandten und es beginnt das Fest bei den Aeltern der Braut. Am folgenden Tage geht die Gesellschaft zu dem nächsten Nachbar und so geht es fort, bis das ganze Dorf an der Reihe gewesen ist. Vorher darf der Bräutigam die Braut nicht in sein Haus nehmen. Endlich bringen die Verwandten sie dahin, der Bräutigam empfängt sie an der Thür mit einem brennenden Licht und leuchtet ihr in’s Haus, dann geht sie dreimal um den Herd umher und setzt sich in den Stuhl vor dem Feuer; darauf erscheinen die Frauen aus dem Dorfe, setzen sich um sie herum und singen ihr etwas vor, bis der erste Hahnenruf erschallt. Sobald dieser gehört wird, kommt ein Junge gelaufen, der darauf zu passen hatte, nimmt der Braut den Schleier vom Gesicht, zerreißt ihn, heftet die Stücke auf einen Stab und ruft: „Neun Knaben und ein Mädchen.“ Damit ist sie die Herrin des Hauses, d. h. es beginnt ihr Dienst in demselben. Die Gesellschaft setzt sich abermals zum Schmausen nieder und sie hat dabei aufzuwarten. In ihrer Gegenwart darf sie nicht essen. Ihr wahres Ansehn beginnt überhaupt erst, wenn sie ein Kind zur Welt gebracht hat.

Die Frauen herrschen im Hause und sind ungemein fleißig und arbeitsam. Sie besorgen nicht nur die Wirthschaft, sondern besorgen auch das Schneiden und Einbringen des Korns, ja häufig pflügen sie auch. – Stirbt der Mann vor der Frau, so bleibt diese in der Familie, und es heirathet sie entweder ein anderes Mitglied derselben oder sie lebt für sich fort. Alle Kinder, die während dieser Zeit geboren werden, haben gleiche Rechte mit denen aus der ersten Ehe. Ist aus dieser kein Knabe vorhanden, so erbt der später Geborene den Hof. – Haxthausen war selbst in einem Hause einquartirt, in dem die Wirthin, eine junge Wittwe, einen solchen Erben auf dem Arme trug.

Die Osseten sind bei weitem nicht so hübsch, wie die übrigen Cirkassier. Sie sind kurz und gedrungen, selten über 5’ 4″ groß, haben blaue Augen und lichtbraune oder rothe Haare, und sehen ganz so aus, wie niedersächsische Bauern. Die Frauen haben etwas zu flache Nasen, um für hübsch gelten zu können.

Die Osseten sind auch die einzigen Cirkassier, die ordentlich zu singen verstehen. Sie lassen einen Sänger die Melodie und den andern die Worte singen und ihr Gesang ist gut und kräftig. Die übrigen Cirkassier bringen dagegen nur ganz dünne zum Vorschein, die der Violinstimme gleichen.

Das Criminalrecht der Osseten gleicht vollkommen dem der alten Germanen. Ist ein Mord vorgefallen, so tritt die Blutrache ein, die zwei Geschlechter hindurch währt. Für jede Verletzung steht ein Tarif der Entschädigung fest, der nach Kühen berechnet ist.

Die Osseten haben stets ihre Unabhängigkeit zu bewahren gewußt. Die Könige von Georgien haben einmal einen Theil von ihnen unterworfen, aber diese Abhängigkeit ging auch nicht weiter, als daß sie ihnen einen Tribut bezahlten. Die Russen haben keinen Einfluß auf sie zu üben vermocht.

Nach all’ diesen Notizen über die Osseten, die man zum Theil auch in Kohl’s Reisen durch Rußland bestätigt findet, muß man höchst gespannt darauf sein, ob es nicht gelingen könnte, diese wunderlichen Reste des alten Deutschthums mit unserer jetzigen deutschen Kultur in Verbindung zu bringen. Sollten sie nicht dazu dienen können, die weitere Kolonisation Cirkassiens durch deutsche Elemente zu bewerkstelligen?

Auch die Russen haben bereits die Wichtigkeit der deutschen Kolonisation erkannt. Sie haben Schwaben nach Georgien wie nach den Ufern der Wolga gezogen, und beide Kolonien gedeihen vortrefflich. Die in Georgien, welche seit 1818 in der Nähe von Tiflis bestehen, versehen die ganze Gartenarbeit für dieses, da die Georgier zu faul dazu sind, und gewinnen viel Geld damit. Die Mährischen Brüder, welche Katharina II. 1769 nach den Ufern der Wolga unterhalb Samtova verpflanzte, haben jetzt 100 Dörfer mit je 1000 Einwohnern inne und liefern die beste Handwerkerarbeit in ganz Rußland, so daß die Regierung ihren Arbeitern das Recht ertheilt hat, gleich den Kaufleuten erster Gilde durch ganz Rußland zu handeln. Sie wie ihre Brüder in Georgien werden auch in ihren Gemeindeverhältnissen ungestört gelassen. Sie verwalten alle ihre Angelegenheiten selbst und bedürfen keiner Staatsregierung!

Liegt nicht in diesen Vorposten der deutschen Kultur schon eine große geschichtliche Bedeutung? Beweist das Gelingen dieser Kolonisation nicht, daß die Deutschen mit ihrem Fleiß und ihrem tiefen Sinn für freies Familien- und Gemeindeleben vorzugsweise dazu gemacht sind, die Kultur über die Erde zu tragen?

Wie trefflich wäre es daher, wenn auch die Osseten dafür gewonnen werden könnten, wenn in ihnen das Bewußtsein erweckt würde, daß sie zu dem großen deutschen Stamme gehören, der jetzt erst, nachdem das angelsächsische England ihm vorgearbeitet hat, dazu gelangt, seinen wahren Kulturberuf zu erfüllen.

Die Deutschen haben bisher die Kolonisation noch nicht als Volkssache, als allgemeine Angelegenheit betrieben, und doch haben die Einzelnkräfte, die sich ihr zugewandt haben, schon dahin geführt, daß der deutsche Fleiß und der deutsche Geist dem englischen auf dem Boden Nordamerika’s ebenmäßig zur Seite getreten ist. Das Gleiche wird auch in Australien geschehen und es ist offenbar ebenso unsere Aufgabe, über Cirkassien nach Central-Asien vorzudringen, um dort den Engländern in Indien zu begegnen und an der Kultur dieses herrlichen Landes mitzuarbeiten.

Auch Indien ist ein uns stammverwandtes Land und die deutsche Civilisation muß nothwendig dahin zurückstreben.

Die Kultur muß zur zirkulirenden Kraft der Menschenwelt werden, wie der Blutumlauf in dem einzelnen Individuum, dann hat die Menschheit erst ihre Aufgabe erreicht, und erst dann kann die Freiheit der Völker eine Wahrheit werden.

Erst wenn sie vollkommen Raum zu ihrer Entwicklung haben, wenn sie sich nicht mehr eingeengt und beschränkt fühlen, wird sich auch ihre Kraft entfalten.

Deshalb ist es an der Zeit, daß die gesammte Presse für diese Völker aus Gründen der geschichtlichen Nothwendigkeit und der national-ökonomischen Wohlfahrt Europa’s ihre Stimme erhebt und dazu beiträgt, ihnen eine Zukunft zu bahnen. Daß ihnen bei ihrer großen Kulturfähigkeit eine große und weitgreifende Zukunft erwächst – wer will es bei ihrer Stammverwandtschaft mit deutschem Charakter und deutschem Streben läugnen?