Die Urwähler in Griechenland

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Textdaten
<<< >>>
Autor:
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Die Urwähler in Griechenland
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 25, S. 296
Herausgeber: Ferdinand Stolle
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1854
Verlag: Verlag von Ernst Keil
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Leipzig
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite


[296] Die Urwähler in Griechenland. Wie etwa ein neues griechisches Reich auf der breitesten Grundlage wirthschaften würde, spiegelt sich sehr schön in folgendem Vorfalle. Ein Grieche kehrt von Amerika nach Athen zurück und will freie Institutionen wenigstens im Kleinen ausführen. Proponirt also die Bildung eines literarischen Vereins, der seinen Präsidenten aus allgemeinem Wahlrecht hervorgehen lassen soll. Jeder bekommt, also für sein Stimmrecht ein Zettelchen, seinen Canditaten darauf zu schreiben. Und es geschah also. Aus der Wahlurne gingen nun aber gerade eben so viel Namen hervor, als Mitglieder da waren. Endlich kam’s heraus, daß sich Jeder selbst gewählt hatte. Jeder fühlte sich berufen, Präsident zu sein, sogar ein Barbier, und der vielleicht am Meisten.