Die Vorgänge in Spanien

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Titel: Die Vorgänge in Spanien
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aus: Die Gartenlaube, Heft 34, S. 396–399
Herausgeber: Ferdinand Stolle
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Erscheinungsdatum: 1854
Verlag: Verlag von Ernst Keil
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Erscheinungsort: Leipzig
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[396]
Die Vorgänge in Spanien.

Von den Ufern der Donau weg, wo die in blutig flammenden Zügen geschriebene Zeitgeschichte bislang die öffentliche Aufmerksamkeit allein in Anspruch nahm, ist diese plötzlich mit nach dem Westen Europa’s, nach dem Abendlande gelenkt worden, durch ein Ereigniß, das, so oft es an die Geschicke eines Volks herantritt, weiter fort von Land zu Land in gewaltigen Schwingungen klingt. Wir haben es mit vier Wochen spanischer Geschichte zu thun, mit dem Siege einer Revolution!

Viele hat die Kunde hiervon überrascht, allein wie der erfahrene Schiffersmann seine wachsenden Anzeichen hat, daß ein drohender Sturm im Anzuge, so entging auch dem aufmerksamen Beobachter das Herannahen erschütternder Konflikte jenseits der Pyrenäen nicht. Ihren Ausbruch verzögerte nur die Erinnerung an die unsäglichen Leiden, unter denen die spanische Nation in unaufhörlichen Bürgerkriegen gelitten, eine Erinnerung, die so mächtig war, daß selbst die fast alle Länder erschütternden Jahre 1848 und 1849 nur flüchtig an Spanien vorüberrauschten. Die Nation glich dem in der Arena müdegehetzten Stiere, der nur erst wieder durch die Lanzenstiche der Pikadores zu neuem Kampfe aufgerüttelt werden kann,…… diese schmerzenden Lanzenstiche sind dem spanischen Volke nicht gespart worden, und endlich hat es sich abermals aufgerafft und seine Peiniger, ehe sie sich’s vermutheten, vernichtet.

Der gehässige Charakter der ohne allen Grund in Spanien begonnenen Reaktion datirt von dem Staatsstreiche an, welcher der französischen Republik dem Wesen nach ein Ende machte. Die mäßigen constitutionellen Freiheiten der Nation schienen dem madrider Hofe von da ab mehr als je ein Greuel, und die bald offenen, bald geheimen Machinationen einer moralisch auf’s Tiefste gesunkenen Camarilla machten die Verfassung des Landes zu einem [397] bedeutungslosen Stück Papier. Unter den Trägern dieser verderblichen Regierungsprincipien stand die Königin Mutter, Christine, die seit ihrem Betreten Spaniens dessen böser Geist geworden ist, obenan. An willfährigen Werkzeugen ersten, zweiten und dritten Ranges fehlte es nicht, gleichwohl verstrich geraume Zeit im Hin- und Herschwanken, ehe die willfährigsten gefunden wurden, Männer zu Allem fähig, wie ein Graf Sän Luis, Sartorius, Collantes, Blaser und Andere, die vom September vorigen Jahres an die Geschicke Spaniens zu regeln begannen. Der Hof machte nun aus seinen Plänen weniger Hehl, und von Stunde zu Stunde mußte man auf einen offenen Staatsstreich zur Herstellung der reinsten Willkürherrschaft gefaßt sein, die dem Wesen nach freilich schon vorhanden war, denn die verfassungsmäßigen Rechte des Volks, die Gerechtsame der Gemeinden wurden ungescheut mißachtet; die Abgaben drückend vermehrt, ihre Ergebnisse an Günstlinge vergeudet; ein Heer von Beamten angestellt, die Presse vollends unterdrückt und die gemäßigt ruhigen Vorstellungen der Cortes unbeachtet gelassen; bis endlich im Februar dieses Jahres das Ministerium einige vierzig, ihm durch ihren Einfluß am Hinderlichsten scheinende Persönlichkeiten, meistens Cortesmitglieder, Redacteure, Officiere, unter letztern die Generale O’Donnell und Leon Concha, plötzlich gewaltthätig zu Madrid festnehmen ließ, und sie theils aus dem Lande, theils in entlegene Provinzen verbannte.

Dieses politische Unterdrückungssystem mußte natürlich dem Hofe den bittern Haß des Volks zuziehen. Die Camarilla und das Ministerium wandelten auf einem hohlen Boden, der noch nicht borst, wohl aber vom Februar dieses Jahres an in leisen Schwingungen zu erzittern begann.

Die Gartenlaube (1854) b 397.jpg

Der königliche Palast in Madrid.

In Saragossa, dem heldenmüthigen, war es, wo das oben erwähnte gewaltthätige Verfahren der Minister einige Wochen darauf die ersten Zuckungen hervorrief. Oberst Hore pflanzte an der Spitze seines Regiments die Fahne des Aufstandes auf, unter der er auch fiel, während der Aufstand selbst, in seiner Ausführung allzu wenig vorbereitet, kläglich scheiterte. Der Hof antwortete mit blutigen Exekutionen, und versuchte das dumpf grollende Wetter, welches bereits über ganz Spanien hin rollte, durch die Verkündigung einen allgemeinen Kriegszustandes zu beschwören.

An ein Umkehren von dem betretenen abschüssigen und schlüpfrigen Pfade dachte die Regierung nicht, obwohl die drohenden Symptome sich fortwährend mehrten. Die Camarilla im Gegentheil fuhr auf dem einmal betretenen Pfade fort, die Erpressungen steigerten sich in’s Ungeheuerliche, die abenteuerlichsten Finanzoperationen wurden vorgenommen, und mitten unter fortwährenden Verhaftungen und geargwöhnten Verschwörungen, schließlich eine Zwangsanleihe dekretirt, welche unter allen Klassen, ohne Ausnahme, den heftigsten Unwillen hervorrief und die Tage der herrschenden Partei zu den gezählten machte.

Dumpf und schwül lagerte es über dem herrlichen Lande, das unter einer heillosen Wirthschaft des ihm von der Natur verliehenen Segens seit Jahren nicht froh werden konnte; fort und fort wucherte die Gährung, wucherte, ohne daß es besonderer demagogischer Umtriebe bedurfte, oder gar russischer Machinationen, mit denen gleich bei der Hand zu sein heutzutage Mode geworden ist, wenn in irgend einem Winkel Europa’ein Hahn kräht, dessen Stimme nicht ganz zu dem türkischen Concerte paßt. Wo dem Volke solche Dinge geboten werden, wie in Spanien geschehen, da ist ohne alles andere Zuthun die Revolution zuletzt unvermeidlich.

Und so kam sie endlich, kam, wie dies bei den Umwälzungen in Spanien fast immer gewesen, als Militäraufstand; die gefährlichste Form, in welcher einer Regierung die Revolution entgegen treten kann.

Dem schon oben erwähnten, unter der Zahl der Verbannten inbegriffenen Generale Leopold O’Donnell, dem es gelungen war, sich dem ihm zugedachten Loose zu entziehen, fiel die Ehre zu, den unmittelbaren Anstoß zu geben. Schon dem verunglückten Versuche in Saragossa nicht fremd, war O’Donnell auch seitdem heimlich in Spanien geblieben und hatte, allen Nachstellungen zum Trotz, sich in der Hauptstadt zu verbergen gewußt, wo er seinen Einfluß im Stillen auf das Militär gelten machend, den Augenblick der Erhebung vorbereitete. Zwischen ihm und mehreren der in Madrid befehligenden Generale und Officiere war es dabei zum innigen Einverständniß gekommen.

[398] Am 27. Juni ließ General Dulce die von ihm commandirte Cavallerie absichtlich zu einer Revue ausrücken. Noch ahnte das Ministerium von dem so nahe bevorstehenden Schlage nichts, als O’Donnell schon vor den ausgerückten Truppen erschienen war und sie in einer feurigen Ansprache zum Sturze der auf dem Vaterlande lastendenden verächtlichen Wirthschaft entflammt hatte. Der Ruf: „Tod den Verräthern! Nieder mit den Ministern! Es lebe die Königin! Es lebe die Freiheit!“ zitterte, von den Winden getragen, über Madrid hinweg, und öffnete der Camarilla die Augen über den Umfang der für sie angebrochenen Gefahr. Die gerade mit dem Hofe in Aranjuez weilende Königin kehrte noch desselben Tages eilig nach Madrid zurück, während O’Donnell an der Spitze von zweitausend Reitern und Fußgängern, und von den Generalen Dulce, Messina, Ros de Olano und Echague begleitet, der Hauptstadt vorerst den Rücken kehrte, und dem revolutionslustigen Arragonien zuzog,’ wo er auf zahlreiche Unterstützung rechnen konnte. Der zu O’Donnell’s Verfolgung ausgeschickte Kriegsminister, General Blaser, ließ es zwar an von der Regierung veröffentlichten pomphaften Siegesbulletins nicht fehlen, einen ernstlichen Zusammenstoß vermied er aber sorgfältig, da die Treue der Truppen immer mehr zu schwanken begann, und sie bei jedem Begegnen regimenterweise zu den Aufständigen übergingen.

Der Hof versuchte es wechselsweise mit Bannsprüchen und Pardonszusicherungen, wobei jedoch seine anfänglich scheinbar sichere Haltung bald der bleichen Furcht Platz machte, denn auf die Kunde von O’Donnell’s glücklicher Schilderhebung folgten fast alle Städte in den Provinzen mit ihren Pronunciamentos (Aufstandserklärungen), traten die meisten Generale dem Aufstande bei, und die Camarilla sah sich binnen Kurzem auf den bloßen Besitz von Madrid beschränkt.

Es ist das Eigenthümliche der politischen Umwälzungen in Spanien geworden, daß sie immer erst ihren Halt in den Provinzen zu gewinnen suchen, ehe sie die Hauptstadt erfassen. Der Provinzial- und Communalgeist wirkt, ungeachtet der hergestellten politischen Einheit, noch mächtig in Spanien, und eine Menge von der Centralgewalt unabhängige Gewalten bewegen sich stets im freien Spielraume fort. Diese unabhängigen, in dem Gemeinde- und Provinzialleben wurzelnden Gewalten, bis zu welchen die Beeinflussungen der Regierung nicht reichen, werden für jede Bewegung, die in Gang kommt, eine wichtige Stütze, wie sie jedoch andererseits auch die Ursache sind, daß die spanischen Umwälzungen selten zu Gunsten doctrinärer Ideen und großer politischer Principien stattfinden. Gewöhnlich ist man immer nur über die Beseitigung eines vorhandenen wirklichen oder vermeintlichen Uebels einverstanden, und hierbei sieht man häufig die Vertreter der verschiedensten Interessen und die Häupter der entgegengesetzten Parteien, die sich vielleicht bei einem andern Anlasse blutig bekämpften, einträchtig zusammenwirken. Wenn daher beziehungsweise Revolutionen in Spanien leicht gelingen, so fehlt ihnen andererseits stets der moralische Nachhall der Ideen und Grundsätze, und so sehen wir wohl auch kein Land so sehr als Spanien sich im Kreislauf der Revolutionen bewegen, ohne zu irgend welchem wirklich humanen Fortschritt zu gelangen.

So rief auch jetzt wieder das von O’Donnell gegebene Signal alle Provinzen gegen die verhaßte Camarillen-Wirthschaft unter die Waffen, und Männer aller Farben erklärten sich mit gleicher Entschiedenheit gegen die Regierung. Entfernung des Ministeriums und der Königin Mutter, Wiederherstellung der Verfassung von 1837, Einberufung der Cortes, waren im Wesentlichen die gemeinsamen Forderungen der Provinzialjunten, welche damit auf monarchisch-dynastischem Boden stehen blieben, wie denn auch O’Donnell seinen Truppen den Namen „Constitutionell-monarchische Division“ beilegte. Ein geordnetes Zusammenwirken der verschiedenen, durch ihren Rang in der Armee ziemlich einander gleichgestellten Führer des Aufstandes fand dabei nicht statt, und erst als der Siegesherzog Espartero (während der Minderjährigkeit Isabella’s Regent von Spanien) nach Saragossa eilte und der Bewegung beitrat, wurde dessen Name vom ganzen Lande als der des Retters begrüßt.

Was bis dahin vorgefallen, war jedoch eigentlich immer nur erst ein in seinem Verlaufe glücklicher, von der öffentlichen Meinung getragener Militäraufstand; den Charakter der Volksrevolution nahmen die Ereignisse erst am 17. Juli an, als dem Tage, an welchem Madrid, unter den aus allen Theilen des Landes einlaufenden Kriegsbotschaften, sein Pronunciamento erließ.

Das aufgebrachte Volk richtete zunächst seine Angriffe gegen die ihm verhaßten Persönlichkeiten; die Paläste und Wohnungen der Minister und anderer bekannten Camarillenmitglieder wurden verwüstet und zerstört, wo Waffenvorräthe, bemächtigte sich die Menge ihrer, Barrikaden wuchsen empor, Angriffe auf die öffentlichen Gebäude erfolgten und ein heftiger Kampf begann gegen die vom Grafen San Luis in’s Leben gerufene Municipalgarde und die noch zum Hofe haltenden wenigen Truppen. Noch über Nacht bildete sich unter dem alten geachteten General San Miguel eine aus gemäßigten Elementen zusammengesetzte Junta, welche sofort ein neues gemischtes Ministerium improvisirte, und die Wiederherstellung der Preßfreiheit und Zurücknahme des Zwangsanleihe-Dekrets verkündigte, damit aber die Kämpfenden nicht zu beschwichtigen vermochte, die von den Barrikaden herab in erster Reihe die Vertreibung der Camarilla, Wiederherstellung der Nationalgarde und Auflösung der Municipalgarde forderten. Das einmal geflossene Blut erhitzte die Gemüther noch mehr, und ein zum Theil grauenvoller Kampf, der bis unter die Fenster des königlichen Palastes tobte, entspann sich von Neuem und endete erst am 19., als sich der Hof zur Entlassung des improvisirten Ministeriums unter dem Herzoge von Rivas, und zur Berufung Espartero’s entschloß. Die Mehrzahl der überhaupt lässig kämpfenden Truppen vereinigte sich mit dem Volke. Dessenungeachtet blieb die Wohlfahrts- und Vertheidigungs-Junta in voller Wirksamkeit; sie übte eigentlich die höchste, den Händen der Regierung entfallene Autorität aus, zahlreiche Clubs unterstützten sie dabei, und bei dem allgemeinen Mißtrauen gegen den Hof blieben auch die Barrikaden in den Straßen der Hauptstadt nach wie vor besetzt. Die Camarilla war inmitten von Madrid gefangen.

Der Ruf: „Es lebe die Königin!“ hatte zwar noch während des Kampfes in Madrid ertönt, unverkennbar waren aber dabei sehr entschiedene republikanische Elemente zu Tage getreten, denen der Thron eben nicht sehr an’s Herz gewachsen war. Die Königin Mutter, die Minister und andere verhaßte Werkzeuge der Camarilla waren, auf Flucht und Rettung sinnend, beim Losbruch des Volkssturms von der Seite der Königin Isabella verschwunden, die sich über den Verlust ihrer bisherigen Rathgeber nur schwer trösten wollte. Die siegreichen Barrikadenkämpfer mußte natürlich ein solches Gebahren der Königin nicht gerade günstiger stimmen, und schon ließ sich ahnen, daß eine Abdankung Isabella’s zu Gunsten ihrer Tochter noch als der glimpflichste Ausgang gelten konnte.

Espartero langte am 29. Juli unter jauchzendem Zuruf und nur sehr geringen Sympathiebezeugungen für die Königin in Madrid an, von Allen als Retter willkommen geheißen. Zwar wirkte seine Gegenwart einigermaßen beruhigend auf das Volk, allein im Stande der Dinge selbst brachte sie keine Aenderung hervor. Die Spaltung zwischen der Dynastie und dem Volke erweist sich breiter als man glaubte, und der Siegesherzog dürfte, wie er auch beabsichtigen soll, sein Ansehen und seinen Einfluß, zunächst nicht sowohl im einseitigen Interesse der königlichen Familie geltend machen, als vielmehr, um Spanien vor dem Bürgerkriege zu bewahren, eine Verständigung unter den Häuptern der einzelnen Parteien zu erzielen suchen. Zwischen ihm und O’Donnell, im Felde ehemalige Gegner, ist es dergestalt bereits zur Versöhnung gekommen, bei all den ehrgeizigen Ansprüchen der vielen Generale aber zeigt sich Spaniens Zukunft, über welche schließlich die nächstens zusammentretenden Cortes zu entscheiden haben, eben nicht sehr trostreich.

So weit wir ohne Befangenheit die gegenwärtigen Stimmungen und Wallungen des spanischen Volkes beurtheilen, scheint uns die Monarchie selbst noch nicht gefährdet. Die republikanische Partei, dem Obersten Amettler folgend, ist verhältnißmäßig sehr schwach, und die Republik eine Regierungsform, welche bei dem dermaligen Bildungsgrade der Massen in Spanien jedenfalls Fiasko machen würde. Die socialistische oder kommunistische Partei, von deren Vorhandensein die Zeitungen bisweilen gesprochen, weil sie einige betrunkene Pöbelhaufen, die hier und da plündernd auftreten, mit jener Partei verwechselten, existirt im Grunde gar nicht in Spanien. In der Hauptsache sind die Liberal-Constitutionellen, dort Progressisten genannt, in diesem Augenblick die Herren der Lage, und der vorgerücktern Fraktion unter ihnen, den Esparteristen, [399] wird wohl die eigentliche Leitung der Staatsgeschäfte in die Hände fallen.

Die Krone zu decken, ist sicherlich der aufrichtige Wunsch dieser Männer, ihr Wunsch „unter allen Umständen“ ist es aber nicht.

Wie die Dinge sich gestaltet haben, dürfte die Abdankung der Königin zu Gunsten ihrer Tochter kaum ausbleiben. Die Vermählung derselben mit dem jungen Könige Pedro von Portugal – das Lieblingsprojekt einer nicht unmächtigen Partei – und die Vereinigung beider Länder alsdann zu einem Reiche, hat seine großen Nützlichkeiten, und spricht wenigstens die Erfahrung der schon früher einmal vereinigten, und seit 1640 getrennten Länder nicht zu Gunsten dieses Planes. Auf weitaus mehr Erfolg scheint eine neue Regentschaft Espartero’s für die minderjährige Tochter Isabella’s rechnen zu können. Es würde dies der Nationalstimmung am meisten zusagen, der Herrschaft aller Camarillen, wie schon früher unter Espartero’s Regiment, ein Ende machen, die öffentliche Freiheit wieder kräftigen, und die Wohlfahrt des Landes neu befestigen, ohne mit den benachbarten Großmächten England und Frankreich Konflikte herbeizuführen, denen beiden die in Madrid gestürzte Wirthschaft doch zu arg war, um auch nur ein Wort zu ihren Gunsten zu verlieren.