Die alten und neuen Helden

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Textdaten
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Autor: Johann Wilhelm Petersen oder Friedrich Schiller[1]
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Titel: Die alten und neuen Helden
Untertitel:
aus: Anthologie auf das Jahr 1782, S. 125
Herausgeber: Friedrich Schiller
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1782
Verlag: J. B. Metzler
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Erscheinungsort: Stuttgart
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Originalherkunft:
Quelle: Scans auf Commons
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[125]
Die alten und neuen Helden.


Wie tief sank unser Sekulum herunter!
     Da rühm ich mir die alte Welt!
     Giengs in die Schlacht, war jeder Held,
That aus dem Stegreif blaue Wunder,

5
     Und wo liegt denn der Grund? – gemach!

Man trug die Baarschaft dort im Kopfe,
Und Weisheit wohnte unterm Schopfe,
     Jezt kommt sie mit Bagage nach.

L.

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Die Autorschaft des Textes ist nicht zu hundert Prozent geklärt, da sich die Chiffre L. nicht mit Sicherheit einem bestimmten Schriftsteller zuordnen lässt.
    Eduard Bülow und Eduard Boas können die Chiffre keinem bestimmten Autor zuordnen.
    Edmund Goetze schreibt das Kürzel Johann Wilhelm Petersen zu, Schillers Schwager Reinwald schreibt es hingegen Friedrich Schiller zu.
    Genaueres in:
    • Edmund Goetze: Grundrisz zur Geschichte der deutschen Dichtung aus den Quellen von Karl Goedeke. Zweite ganz neu bearbeitete Auflage. Fünfter Band - Vom siebenjährigen bis zum Weltkriege. Zweite Abteilung. Dresden: Verlag von L. Ehlermann, 1893, Seite 165f.
    • Eduard Boas; Wendelin von Maltzahn (Hrsg.): Schiller’s Jugendjahre. – Zweiter Band. Hannover: Carl Rümpler, 1856. Seite 205 f.
    • Friedrich Schiller; Eduard Bülow (Hrsg.): Anthologie auf das Jahr 1782 von Friedrich Schiller — Mit einer einleitenden Abhandlung über das Dämonische und einem Anhange neu herausgegeben von Eduard Bülow. Heidelberg: Verlag von Bangel & Schmitt; Hoffmeister’sche Univ.-Buchhandlung, 1850. Seite XXXIX. f.