Die araner mundart/Nachträge und berichtigungen

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Nachträge und berichtigungen.

Die im folgenden in zitaten aus Pedersen’s briefen zuweilen vorkommenden namen Martin und Mark beziehen sich auf zwei inselbewohner, von denen der eine, Pedersen’s hauptgewährsmann, der mehr als 70jährige Martin Connely, in Ballinacregga wohnt, der andere, Mark O’Flaherty, in Kilronan.

S. 1 z. 28: „hug šē lies hōg šē zu tōgĭm; hug ist nur ‚gab‘.“ Pedersen. Hierzu habe ich zu bemerken, dass hug nicht etwa durch einen druckfehler in den text geraten ist. Es ist das perf. von veŕĭm, das häufig die bedeutung von beŕĭm annimmt, trotz Pedersen’s einspruch. [Vgl. im folg. bem. z. s. 41 z. 12.] Aus der grossen zahl von beispielen, die ich gesammelt habe, führe ich einige an, für die ich volle gewähr leisten kann: tōr mə hrøŋk suəs ə staiŕə! = ømpr̥ etc. 209. – hȧfə myȷ ryd lē n-ī ə hōŕc liń. „Wir werden etwas zu essen mitnehmen müssen.“ – tā potə lipšə n̄šó; tōŕ ə wȧlə wæń ē! „Hier ist ein topf, der euch gehört; bringe ihn fort nach hause!“ – hāniǵ mē ǵ iərə nə ǵlēv; hug t æhŕ̥ wæm iəd. „Ich komme, um die körbe zu bitten; dein vater hat sie von mir bekommen (bei mir geholt etc.).“ – tōŕ ām n̥ tnād tā eḱəšə! Hole mir ihre nadel!“ – [Aber tor m̥ n̥ šḱiən tā agətsə! „Gieb mir dein messer!“] – tōŕ ām nə knugī tā eǵəsn̥! Hole mir seine ruderpflöcke!“ – ńī ēdn̥̄ dynə madrī ə hōŕc n̥̄šó. „Man darf keine hunde hierherbringen.“ – Vgl. auch die beispiele unter āc und bākālĭm. – S. 2. Die angaben unter 2 und 5 sind zu erweitern, wie sich aus folgenden beispielen ergiebt: n̄ax mōr tā šē gøl hŕīb, s gon əs ŕ̥ bi ḱē n fā? „Was für eine betrübnis euch ergreift, ohne dass ihr sie zu begründen wüsstet!“ – kivnīm n̥ l̄ā, ə dāniǵ šē ə døsəx, s vī šē n-ə wāšcə. „Ich erinnere mich des tags, an dem er zum ersten male kam; es regnete.“ – S. 2 z. 29 lies avl̄ə statt avlə. – S. 4 z. 6: „buəlū, lies būəĺuw, dagegen ū in ǵŕȧmū s. 135 u. s. w.“ Pedersen. Die endung uw [əv nach meiner schreibung] ist nach meiner erfahrung durchaus nicht die allein gebräuchliche. Aus meinen sammlungen ergiebt sich, dass əv meist vor vokalen gebraucht wird, ū meist vor konsonanten, dem entsprechend hier ū, aber ruəgəv iəd s. 20 z. 5. Ausnahmen hiervon sind allerdings nicht selten und auch nicht von mir unterdrückt worden, z. b. s. 150 z. 33 [wo jedoch irrtümlich n-ə kūŕc statt nə kūŕcə geschrieben ist]. – S. 4 z. 11: „ ist allerdings die aussprache in diesem fall (vor š), jedoch der deutlichkeit wegen hȧs zu schreiben“. Pedersen. Die form gehört zu šȧsĭm „stehe“ s. 230 [šȧšĭm ist druckfehler]. – S. 4 z. 18: „aiəl̄ ist einsilbig (mir von Martin mitgeteilt); einsilbig sind gleichfalls aiərk s. 4, auən̄ s. 11, bauər s. 33, dauəx s. 62, dauən s. 62, l̄uə unter bĭøg s. 44, siə s. 221 und unter bruəx, dəlíə s. 65. Zweisilbig ist bākijə s. 35, bæn̄ijə s. 38, bøskijə s. 58 unter buskə. Das intervokalische h ist stumm; für bohān s. 47 lies bān, für bŕehūvnəs s. 54 lies bŕaunəs, wie Sie ganz richtig unter fāī haben (wo das wort auch mit der wirklich volkstümlichen bedeutung vorkommt; die phrase unter bŕəhūvnəs ist offenbar ein produkt von Mark O’Flaherty’s gelehrsamkeit).“ Pedersen. Die stete einsilbigkeit der bezeichneten wörter kann ich nach dem, was ich gehört habe, nicht zugeben, wenn ich anerkennen kann, dass einsilbigkeit zuweilen vorkommt, vielleicht am häufigsten bei l̄uə und dauəx. Dass wörter wie bākijə etc. auch zweisilbig gesprochen werden, also bākī, ist mir bekannt. Bei denjenigen participien von verben auf īm, die mir nur mit der endung ī begegnet sind, wie bāsī, bŭȧlī beispielsweise, habe ich auch nur diese form angeführt, bei denen, deren zweisilbige aussprache ich oft genug gehört habe, um sie für mehr als okkasionell halten zu müssen, habe ich die form ja auch angeführt, wie bei bæn̄ī, das ich in der verbindung tobr̥ bȧn̄ī stets zweisilbig gehört habe. In dem von mir gebotenen zitat aus dem ave Maria dagegen habe ich bæn̄ijə geschrieben, weil ich in diesem zusammenhang stets bæn̄ijə gehört habe. Da ich während der vier monate, die ich ohne unterbrechung auf den Araninseln zugebracht habe jeden sonntag dem gottesdienste beigewohnt habe, da vor beginn jedes messopfers ein aus mindestens 50 Ave Maria bestehender rosenkranz gebetet wurde, da endlich das in frage kommende wort in jedem Ave Maria zweimal enthalten ist, so habe ich, wie die meisten inselbewohner eidlich bezeugen können, mindestens 1600mal gelegenheit gehabt, das wort „gebenedeit“ auf irisch zu hören. Da ich ausserdem mir das auch dem ungebildetsten der irisch sprechenden bekannte gebet hunderte male habe vorsprechen lassen, um einen stets gleichen text für die beobachtung von ausspracheverschiedenheiten zu haben, so glaube ich auf dem gebiete des irischen ave Maria allerdings nicht ganz laie zu sein. – Den schwund des intervokalischen h, den Pedersen als gesetz aufstellt, kann ich ebenfalls nicht für alle fälle anerkennen. Dass ich ihn in manchen fällen selbst annehme, ergiebt sich aus dem wörterbuche. Wo ich aber ein h gehört habe, habe ich es verzeichnet, ohne rücksicht darauf, ob sich die, die an ausnahmslos wirkende lautgesetze glauben, damit abzufinden verstehn oder nicht. Pedersen’s bemerkung zur form bŕehūvnəs ist vielleicht nicht unbegründet, da das beispiel allerdings von dem nicht immer zuverlässigen Mark O’Flaherty stammt. Ich hätte mindestens das von mir selbst unter fāī belegte bŕaunəs neben bŕehūvnəs anführen sollen. – S. 4 z. 24 lies aiəl̄ statt aiəl. – S. 4 z. 33 aiərk: vgl. d. bem. zu s. 4 z. 18. – S. 5 z. 17: „aiŕə éirghe lies aiŕī. So auch für Connacht bezeugt,“ Pedersen. Dass ich aiŕə gehört habe, weiss ich bestimmt. Es kommen also wohl beide formen vor. – S. 5 z. 19 lies aiŕə statt aiŕe. – S. 6 z. 3: „aiŕīn̄ lies airīn.“ Pedersen. Die bemerkung bezieht sich natürlich auf alle verba, deren praesens auf īn̄ endigt. Ich glaube gehört zu haben, muss aber die entscheidung darüber, wer recht gehört hat, anderen überlassen. – S. 6 z. 13: „ȷ aiŕī lies ȷ aiŕə.“ Pedersen. Ich habe beides gehört, wie sich schon aus z. 6, 13, 14, 18 ergiebt. Vgl. d. gramm. – S. 6 ax; „ganz richtig; daneben kommt aber n̄ax vor, was wohl häufiger ist.“ Pedersen. – S. 7 z. 5 lies mŭȧlə statt mūȧlə. – S. 7 z. 11 hinter „bauen“ komma statt punkt. – S. 8 zwischen al̄trəxə und albənəx ist einzuschieben: al̄uəxrə alpluachra (Cois na teineadh 20), eine eidechsenart. Wem es gelingt, ein solches tier zu fangen und zu belecken, verleiht dadurch nach dem volksglauben seiner zunge die kraft, brandwunden durch berührung zu heilen. – S. 8 z. 18 lies ān wōr statt ānwōr. – S. 8 z. 25. 26 lies aməȷəx statt aməjəx. – S. 9 z. 8 lies l̄āȷŕ̥ statt l̄āȷŕ. – S. 9 z. 17 lies angcaire statt angeaire. – S. 9 z. 18 lies donə statt done. – S. 9 z. 20 apstl̥: „entschieden nur gelehrte form. Ich habe nur aspl̥, ein interessantes zeugnis für eine volkstümliche (lautgesetzliche) tradition auf religiösem gebiete.“ Pedersen. Mir ist aspl̥ nie begegnet, auch ausserhalb des inselgebietes nicht. Um so dankenswerter ist mir Pedersen’s zeugnis. Dass apstl̥ gelehrte form ist, gebe ich gern zu. Das glaubensbekenntnis hat das wort aber doch bis zu einem gewissen grade populär gemacht. – S. 9 z. 22 lies ḱŕē statt kŕē. – S. 9 z. 27 lies xøn̄iḱ statt xønik. – S. 9 z. 32 ȧrī: „lies ȧrə“. Pedersen. Vgl. meine bem. zu s. 6 z. 13, ȷ aiŕī. – S. 10 z. 7 lies statt ne. – S. 10 z. 16 lies arū, ȧrū statt arū. – S. 10 z. 24 lies arū-mā́rəx statt aru-mā́rəx. „arū-mā́rəx lies arū-mā́ŕəx. So Martin und M. O’Flaherty. Eine andere aussprache habe ich nicht gehört. Bekanntlich ist das r auch in Connacht und Schottland mouilliert.“ Pedersen. Für Pedersen spricht Molloy’s orthographie a máireach [A grammar of the Irish Language, p. 115], was ins gewicht fällt, da Molloy verhältnismässig gut beobachtet. Ich glaube əmā́rəx gehört zu haben, habe mich aber vielleicht getäuscht. – S. 10 z. 31 zwischen arū-ńḗ und arūr einzuschieben arū-nǿrə. „Vor zwei jahren.“ Vgl. ənǿrə. – S. 10 z. 34: lies kruəjr̥ statt kruəȷr̥. – S. 11 z. 5 lies grundris statt grundriss. – S. 11 z. 10 lies asn̄əxə statt asn̄əxe. – S. 11 z. 30 lies geschwollen statt gesckwollen. – S. 11 z. 32: Vgl. d. bem. zu s. 4 z. 11. – S. 12 z. 10: lies t-æŕəǵəd statt t-æŕəgəd. – S. 12 z. 16: viəs „wahrscheinlich eine künstliche form; ich kenne nur vīn̄s.“ Pedersen. Ich habe viəs und vīn̄s gehört. Die form viəs mag eine künstliche sein. Ich bin jedenfalls nicht der künstler. – S. 12 z. 31 lies kiŕə statt qiŕə. – S. 12 z. 32 lies kiŕ statt qiŕ. – S. 13 z. 5: lies statt n. – S. 13 z. 26: lies ąvrəs statt ąvros. – S. 15 z. 3: eǵ ə muk. „Martin spricht eǵ ə myḱ.“ Pedersen. Ein interessantes zeugnis dafür, dass sich bei der älteren generation der inselbewohner noch reste eines sonst fast verlorenen sprachguts erhalten haben. – S. 15 z. 11: „ālīń kann selbstverständlich nicht eine volkstümliche form sein.“ Pedersen. Dafür halte ich sie auch nicht. Vermutlich haben die leute, von denen ich sie vereinzelt gehört habe [daher auch als selten bezeichnet], das wort aus irgend einer rezitation. Aus einem wörterbuche der gesprochenen sprache ist die form daher wohl besser zu beseitigen. – S. 16 z. 2 lies çŕīxnū statt çŕiəxnū. – S. 16 z. 14: lies ḱȧnūl statt kȧnūl. – S. 16 z. 18 füge hinzu: an. – S. 16 z. 30: lies wūhŕ̥ statt wūhŕ. – S. 17 z. 30: lies I.-M.-S. statt J.-M.-J. – S. 18 z. 13: „āŕȷə und aiŕȷə sind zwei verschiedene wörter mit verschiedener bedeutung. Mit einem diphthongen bedeutet das wort „höhe“ als mass (ein weiteres beispiel bei Ihnen unter æl s. 23), dagegen immer mit einfachem ā in den fällen unter 2. Für die dritte bedeutung (zweites beispiel unter 1 und ein beispiel unter ārəx) habe ich keine belege. Die beiden wörter werden niemals verwechselt.“ Pedersen. Eine auf anlass vorstehender bemerkung von mir vorgenommene durchsicht meiner phonetischen aufzeichnungen lehrt mich, dass die form āŕȷə allerding nur in vereinzelten fällen die bedeutung „höhe“ als mass hat. Wenn ich nun auch die „niemalige verwechslung“ dahingestellt bleiben lassen mag, so hat Pedersen meiner ansicht nach doch insofern recht, als die aussprache āŕȷə für „höhe“ als mass wohl nur eine gelegentliche ist. Demgemäss darf man denn auch wohl āŕȷə s. 88 z. 14 in aiŕȷə umändern. Für die bezeichnung der höhe als eines hochgelegenen standpunkts glaube ich immer āŕȷə gehört zu haben. Hierzu ist dann auch wohl āŕȷə in tūn ə n-āŕȷə zu rechnen. Der leser möge daher z. 15–22 streichen und durch folgendes ersetzen: 1. aiŕȷə „höhe“ [als mass]. ḱērd ē aiŕȷə fostə nelsn̥? ḱē n aiŕȷə tā ə bostə nelsn̥? „Wie hoch ist die Nelsonsäule?“ – ḱē vēd tre əŕ aiŕȷə çȧpā n taur šə? „Wieviel fuss mag wohl dieser türm hoch sein?“ – ḱē n aiŕȷə tā šē? ḱē n aiŕȷə tā ān? „Wie hoch ist er?“ – 2. āŕȷə „höhe, hochgelegener punkt“. Beisp. s. 18 z. 17; s. 17 z. 20. 2 a. tūn ə n-āŕȷə, wie engl. etc. [s. 18 z. 19–22].“ – S. 18 z. 31: „āŕĺikn̥ bezeichnet leihen von geld oder ‚waren auf kredit nehmen‘; des borgen eines gegenstandes, der wieder zurückgebracht wird, drückt man durch iəsəxt aus. So Martin. Damit stimmen meine belege und auch die Ihrigen, wenn miəs mińə ‚eine schüssel mehl‘ bedeutet. Sie haben offenbur falsch übersetzt.“ Pedersen. Die übersetzung „speiseschüssel“ ist allerdings falsch und durch „schüssel mehl“ zu ersetzen. Vgl. den unterschied zwischen ḱišān rān und ḱišān n̥ rān s. 99 unter ərā́n. So bleibt kein beispiel übrig, das Pedersen’s auffassung widerspräche. Auch die anderen, nicht veröffentlichten beispiele, die mir vorliegen, stimmen zu Pedersen’s deutung. Allerdings erinnere ich mich nicht, jemals eine redensart wie fuəŕ mē šin əŕ iəsəxt oder ähnliches gehört zu haben. Aber das berechtigt mich natürlich nicht, das vorkommen einer solchen in abrede zu stellen. So hätte sich also auf den Araninseln eine der irischen schriftsprache fremde unterscheidung herausgebildet, was aber natürlich nichts auffälliges haben würde. [Vgl. tabhair tri h-aráin damh ar iasacht, Luk. XI, 5. – neach dobheir iasacht airgitt ar gheall, O’Begley 531.] – S. 19 zwischen āsəx und āšcərīnəx einzuschieben: āš, f., „zerstörung, tod“ athais, O’R., gen. āšə in brat āšə „totentuch“. – S. 19 z. 17 füge hinzu: pl. ācuə und ācəxə. Vgl. d. beisp. s. 61 z. 25. 26, wo dorəs statt dores zu lesen ist, und folgendes: wil is agət, ə wakə šē nə šȧn-ācuə š agń̥ə, ō hāniǵ šē? šīlĭm, gə wil gə ĺōr sn̥ ilān, n̄ax wakə šē fōs. „Weisst du, ob er seit seiner ankauft unsere geschichtlich merkwürdigen platze gesehen hat? Ich glaube, dass es ihrer genug auf der insel giebt, die er noch nicht gesehn hat.“ – S. 19 z. 19: „was soll ə cȧx sein? Gen. nur bei der älteren generation.“ Pedersen. Allerdings, bei der jüngeren generation kommt aber durchaus nicht selten auch cȧx vor, so dass ich diese form neben , s. 244 z. 22, hätte anführen sollen. – S. 19 z. 25: lies agī statt agi. – S. 20 z. 10 ist ȷī zu streichen. – S. 20 zwischen āc-šḱī́ und āwl̥ ist einzuschieben: āvdīm „bekenne, erkenne an“, admhuighim, Keat. – S. 20 z. 17. 18: „es fehlen folgende fälle: ń ȧ?, fragend (etwa ‚is that so?‘), und ə b ȧ ‚war es dies?‘ (z. b. ‚war das deine frage?‘, wenn der gefragte undeutlich gehört hat). In einem märchen wird der held in folgender weise gewarnt: ‚es giebt keinen zweig im garten, worauf nicht der kopf eines prinzen hinge, mit ausnahme eines zweiges, der leer ist, und da wird dein kopf gehängt werden‘. Er antwortet: ńī mōȷə gə b ȧ ‚das wird gewiss nicht geschehn‘.“ Pedersen. Füge noch hinzu: kǡ tū ə jīnə, mā s til lȧt n̄ū marə b ȧ. „Du hast es zu thun, ob es dir gefällt oder nicht.“ – eŕ ə hȧxt ʒūńə eǵ ə dørəs š ȧ dūnəv ē. „Im augenblicke, wo wir an die thür kamen, wurde sie geschlossen. Statt ń ȧ habe ich häufig, wenn nicht meist ń ē gehört, wie: ń ē n̄ax ḱŕeȷn̥̄ tū gə wil šē fīr? „Was? Du bezweifelst es?“ – Vgl. auch s. 85 z. 16. 17. – S. 21 z. 1: „ȧfēr. Martin spricht afēl. Sie haben durch die lautlich unmögliche etymologie den zusammenhang mit dem vorhergehenden wort [ȧfēləx] zerrissen. Geschrieben aithmhéaladh M’Curtin unter repent, aithmheula Siamsa an gheimhridh s. 32 u. s. w.“ Pedersen. Da mir nur ȧfēr begegnet war, nie ȧfēl, so hatte ich mich genötigt gesehen, das wort von ȧfēləx zu trennen und die zwar nicht gerade lautlich unmögliche, aber doch schon der bedeutung wegen nicht sehr wahrscheinliche etymologie zu wagen. Da nun aber Pedersen die ausspräche ȧfēl wenigstens für einen sprecher bezeugt, so bin ich allerdings auch geneigt, ȧfēr für eine nebenform von ȧfēl = aithmhéal [so O’Brien und O’Reilly; aithméaladh und aithmheula müssten doch wohl ȧfēlə lauten] zu halten, und anzunehmen, dass das r für l eingetreten, wie ich dies oft beobachtet habe, z. b. bei mārə statt mālə, s. 191. – S. 21 z. 6: „Die form ifŕn̥̄ muss ich bezweifeln. Wie wäre es psychologisch möglich, dass ‚messe‘ und ‚hölle‘ gleich lauten könnten?“ Pedersen. ifŕn̥̄ hätte als selten bezeichnet werden müssen. Es ist von vornherein zu erwarten, dass man in allen fällen, die missdeutungen zulassen, die an sich üblichere form ȧfŕn̥̄ gebrauchen wird. Andrerseits aber möchte ich nicht von einer psychologischen unmöglichkeit sprechen, da doch alle sprachen homonyma zeigen, die zu missverständnissen führen können, wie engl. queen | quean, lat. sacer, russ. mir, pers. šīr, franz. cène | scène und zahlreiche andere. – S. 21 z. 14 lies jŕǡn statt jŕān. – S. 21 z. 18 lies æhəšəx statt æhəxəx. – S. 21 z. 19 füge zu æhəš hinzu: bȧrtəx, ḱlišcə, tapə. – S. 21 z. 26 lies æhŕ̥ statt æhŕ. – S. 21 z. 30 lies æhŕ̥ statt æhr̥. – S. 22 z. 1 lies nȳfə statt nȳfe. – S. 22 z. 28 lies xøn̄iḱ statt xøńik. – S. 23 z. 2: al̄trəxə von alt. „Höchst zweifelhaft; denn es heisst auch mȧl̄trəxə von mȧl̄ (meall). Vgl. noch lin̄ pl. lin̄treacha, tuin̄ pl. tuintreacha, slin̄ pl. sleantracha, bléin pl. bléintracha, Molloy s. 24. Ähnliche häufungen von pluralendungen sind sehr gewöhnlich.“ Pedersen. – S. 23 z. 13 lies hāniǵ statt hānig. – S. 23 z. 20 lies ōləs statt ōles. – S. 24 letzte zeile: „ēhn̥?“ Pedersen. ēhn̥ ist eine perfektform, die neben æn, wenn auch vielleicht nicht sehr häufig, so doch auch nicht ganz selten vorkommt. Da sie annähernd dem aithin der schriftsprache [vgl. Donlevy VII, 31] entspricht [man würde æhn̥ erwarten] und auch von leuten gebraucht wurde, denen nichts von litteratur bekannt war, so habe ich sie ohne misstrauen aufnehmen zu müssen geglaubt. – S. 25 z. 17: „ȧnəv gelehrte form; ich habe gə han̄ə.“ Pedersen. – S. 26 z. 3: „æŋgəs hätte nicht aufgenommen werden sollen. Es wird Ihnen bekannt sein, dass dieser name nicht auf volkstümlicher tradition beruht, sondern nach O’Flaherty’s West Connaught künstlich aufgefrischt ist. æŋgəs ist (neben noch scheusslicheren formen) irische entstellung der englischen entstellung des irischen namens Oengus, der bekanntlich, wo er durch wirkliche tradition erhalten ist, ganz anders gesprochen wird.“ Pedersen. Vollkommen richtig. Das æŋgəs gehört nun aber doch einmal zum sprachschatze der inselbewohner, mag der schatz auch widerrechtlich erworben sein, und da das wort in verschiedenen beispielen vorkam, glaubte ich es auch im wörterbuch als besonderen artikel anführen zu müssen. – S. 26 z. 17 lies tarəvəx statt tarvr̥. – S. 27 z. 2 lies ȷeŕtr̥ statt ȷeŕ̥tr̥. – S. 27 z. 20: „Ihre erklärung von fȳ ȷ æŕə ist falsch; denn 1) das possessive pronomen heisst vor vokal nur t und bei mouillierung c, dagegen niemals d (obgleich oft d geschrieben wird); ein solches d würde auch vor aire nicht mouilliert sein; 2) das r ist nicht mouilliert; 3) zur bedeutung vgl. noch dugn̥̄ tū fȳ ȷȧr ē? ‚Siehst du ihn?‘ Vgl. M’Curtin: to note: do thabhairt fá deara; Poverty compels him to beg: cuiridh an bhochtuine fá deara dhó iarratus do dhéanadh; Nobody shall make me believe but that the soul is immortal: ní féidir le neach a chur fá deara dhamh a chreidmhuin, nach bhfuil an t-anam domharbhtha. Eine falsche etymologie findet sich bei Hyde, Leabhar Sgeulaigheachta s. 247 (note zu s. 45). Allerdings findet sich in dem buche „Bláithfhleasg de mílseáinith na gaoidheilge, in a bhfuil cruinuighthe Eachtra Thoirdhealbhaigh mhic Stairn maille le cachtraibh a thriúir mhac; Bruighean Eóchaidh bhig dheirgh: Laoidh leice chonáin mhaoil air shliabh cholláin; agus Agallamh Phádruig agus Oisín air an modh in ar thárla cath suiridhe. Dublin 1893, Patrik O’Brien.“ Auf s. 9: tug dá aire bean déob sin „er bemerkte eine frau unter diesen“, s. 35: thug aodhaire d’á aire iad „ein hirt bemerkte sie“; s. 43: laoch d’á dtugadh seisean d’á aire; s. 172: tabhair d’aire do luadh na bhfiann (dagegen s. 48: tug fá deara „er bemerkte“). Aber wenn es auch sicher wäre, dass weder die schreiber dieser gekünstelten sachen noch die wenig befähigten herausgeber eine etymologisirende schreibung eingeführt haben, so stimmt doch diese schreibung gar nicht mit der Aran-aussprache. In demselben buche steht s. 66: is é boladh na feola agus toit na deatach fá ndeara do’n t-orc an leath-fheuchain sin do thabhairt orra, „es war der geruch des fleisches und der dampf des rauches, was den eber veranlasste, diesen seitenblick auf sie zu werfen. Vgl. Atkinson, Keat. deara. s. 349 und Atk. Hom. fodera s. 709, Windisch fodera, cid fotera són LL 55a 30, fodera Wb. 14c42 u. s. w., Ascoli CCCVII. Die vertretung des altirischen d giebt ein rätsel auf, womit ich mich in meiner untersuchung über die aspiration zu beschäftigen haben werde; die erklärung habe ich schon gefunden.“ Pedersen. Für Pedersens auffassung spricht das, soweit mir bekannt, stete erscheinen von ȷ statt des nach meiner deutung zu erwartenden t. Dass vor vokalen niemals d vorkomme, ist etwas zu viel gesagt. Denn ich habe wiederholt tor m̥ d ādrés neben tor m̥ t ādrés gehört. Dass ich selbst aber t für den regulären laut halte, ergiebt sich aus s. 65 z. 27. Das auftreten von ȷ an stelle von d wäre nicht so auffällig, da umgekehrt ja auch t ȧr „dein mann“ vorkommt. Immerhin bleibt das ständige ȷ sehr verdächtig. Gegen Pedersen’s auffassung aber spricht der umstand, dass ŕ, nicht r erscheint, d. h. natürlich in den fällen, die mir begegnet sind, und vielleicht auch der, dass tōŕ fȳ ȷ æŕə, n̄ax šḱirā hinsichtlich der mit tōŕ æŕə ʒic hēn, n̄ax šḱirā völlig übereinstimmt. Auch die häufiger von mir gehörte ausspräche tōŕ fyȷ æŕə mit neuem stimmeinsatz vor æŕə hat bei mir die ansicht entstehen lassen, dass den sprechern das wort æŕə vorgeschwebt, habe. Trotzdem aber glaube ich Pedersens Deutung annehmen zu müssen, vorläufig jedoch mit der modifikation, dass ich beeinflussung eines ursprünglichen fȳ ȷærə durch æŕə sehe und demgemäss fȳ ȷæŕə schreibe. – S. 27 z. 24 lies æŕəgəd statt ærəǵəd. – S. 27 z. 34 lies ńiəs statt ńies und statt se. – S. 28 z. 3 lies hōŕc statt hōrc. – S. 28 z. 8 lies ve statt . – S. 28 z. 13 lies xøŕəxī statt xørəxī. – S. 29 z. 4 lies hug statt hōg. – S. 29 z. 10 lies hug statt hūg. – S. 29 z. 11 lies ǵlō statt ǵlŏ. – S. 29 z. 26 lies æš statt æs. – S. 30 z. 8: „æsōg ist fem.; nom. ən æsōg (Martin)“. Pedersen. – S. 30 z. 16 lies uəŕ statt uər. – S. 30 z. 29 lies ȷīnēŕ statt ȷīnēr. – S. 30 z. 33 æšcŕ̥: „Aus meinen belegen geht das geschlecht des wortes nicht hervor. Nach dem gen. æšcŕ̥ə kann es aber nur fem. sein. Als fem. wird es auch von Molloy s. 190 (aisdir) behandelt.“ Pedersen. Auch der gen. æšcŕ̥ kommt vor (vgl. s. 27 z. 30), was hier nachzutragen ist. Die frage wird sich also, da Keating und O’Reilly gegen Molloy masc. haben, vorläufig kaum entscheiden lassen. m. ist demnach mit einem fragezeichen zu versehn. – S. 32 z. 6 bal̄ə: „Ihre etymologie ist falsch; das wort ist englisches lehnwort (wall), ebenso cymr. gwàl. Beide sprachen haben das w als aspirierte form aufgefasst und dazu eine nicht aspirierte form konstruiert.“ Pedersen. – S. 33 z. 1: „barəxt ist zu streichen. warəxtāl ist eine erweiterte infinitivform zu mairim: bə viən lē fis ə valəx marəxtālə āl. ‚Sie wünschte seinen stand zu erfahren‘ (Mark O’Flaherty). Vgl. ō tā kruəxtāl ȧńə ørə. ‚Da wir einen beweis gegen sie haben...‘ (Martin). gn̥ ēn cȧx ə xasəxtāl ʒō. ‚Ohne dass er irgend ein haus sah‘ (wörtlich ‚begegnen‘) (Martin). dȧŕə šī kræḱn̥̄ ə dynə cȧŋəxtāl lē n-ə krækn̥̄ hēn. ‚Sie fühlte die haut eines menschen, die ihre eigene berührte.‘ Wenn die gans und die ente nicht zweimal jährlich gerupft werden, ńī vai ēn wuəxtāl eŕ ə gyȷ klūī ‚so werden die federn nicht taugen‘ (Martin). Siamsa an gheimhridh s. 7 go bhfuighmís an bhuadhachtáil uirre ‚dass wir sie überwinden werden‘; Molloy s. 81 síleachdáil ‚imagine‘. Das ə vor warəxt, āl ist zu streichen. Die aspiration ist von clī bewirkt. Vgl. šĺī vȧ slighe bheathadh ‚lebensweise‘ (Martin).“ Pedersen. – S. 33 z. 19 bauər. Vgl. d. bem. zu s. 4 z. 12. – S. 34 z. 20 lies ǵēv statt gēv. – S. 35 z. 4 lies wȧlə statt wȧle. – S. 35 z. 13 vgl. bem. zu s. 4 z. 11. – S. 35 z. 14 lies bākijə statt bākije. – S. 36 zwischen bār und bāŕńə einzuschieben: bārə „hindernis, hürde“, barradh, O’R. Vgl. klifə. – S. 36 z. 27 lies nuəŕ statt nuər. – S. 36 z. 29 hinzuzufügen: ńī jērəx myȷ ē əŕ wās ə dauən. „Nicht für die welt würden wir das sagen.“ – S. 37 z. 12 lies cicĭm statt cicn̥. – S. 37 z. 21 lies væhə statt wæhe. – S. 37 z. 22: „bȧx kam bei Martin nur in bestimmten verbindungen vor, nämlich mil vȧx ‚honig der bienen‘, obŕ̥ nə mȧx ‚die arbeit der bienen‘, ḱēŕ nə mȧx ‚das wachs der bienen‘. Sonst sagte er smȧx, und dies ist die gewöhnliche form des wortes auf Aran.“ Pedersen. Die von mir gegebenen beispiele habe ich auf Inisheer gehört. – S. 37 z. 27 bȧləx. „Ihre etymologie ist falsch. Das wort ist im mir. häufig: oc beloch caille móre SU. 58a33; belach náne LU. 63b7. [Herr prof. Zimmer teilt mir folgende belege mit und erlaubt mir sie hier zu benutzen: oc beluch da liac LU. 39a39; belaig eóin LU. 82a10. 16, LL. 79b10; for bernadaib ⁊ belgib LL. 93a50. b35.] Es ist meiner ansicht nach eine weiterbildung von bil (vgl. tulach : tul); eine reduplizierte bildung hiervon ist bél (*beblo-); ohne reduplikation bealbhach sriain ‚bit of bridle‘ M’Curtin; cymr. gwe-fl ‚lip‘ (mit gwe ir. fo wie in gwefus?). Im schottischen bedeutet bealach ‚a gap, a breach in a wall or fence, a gate-way, a gate, gorge of a mountain‘. Ob bélat (auch im mir. ic belut ailéain LL. 69b33. LU. 65b15) verwandt ist, lasse ich dahingestellt,“ Pedersen. – S. 37 z. 35 lies kaiŕȷ statt ḱaiŕȷ. – S. 38 z. 6 lies ə statt e. – S. 38 z. 16 lies wāhŕ̥ statt wahŕ. – S. 38 z. 19 bæn̄ijə. Vgl. bem. zu s. 4 z. 11. – S. 38 z. 31 u. f.: „Der genitiv heisst keineswegs mnȳ, sondern mnā. Dagegen kommt mnȳ in sprichwörtern und in den formelhaften teilen der märchen als dativ vor; in gewöhnlicher rede heisst dativ bæn. Zwar haben Sie auf s. 39 z. 11 wirklich mə wnȳ als gen. belegt. Ihr Gewährsmann muss hier Mark O’Flaherty gewesen sein. Dieser mann verwendete aber überhaupt mnȳ in allen kasus in der bedeutung ‚wife, married person‘, z. b. ȷiər ə wnȳ je ‚seine frau fragte ihn‘ (in einem von mir nach Marc O’Flaherty aufgezeichneten texte). Für einen solchen sprachgebrauch habe ich nun bei den übrigen bewohnern der insel auch nicht den geringsten anhält gefunden. Es ist also eine erfindung von Mark O’Flaherty. Wie derselbe beispielsweise nach Ihrem wörterbuche das nur in gebundener rede vorkommende æńr̥ ‚mädchen‘ auch für den alltäglichen gebrauch verwendet hat, wobei er noch die bedeutung ‚mannbare jungfrau‘ einer verrückten etymologie (ion + fear ‚des mannes fähig‘) zu liebe erlogen hat, so musste er sich natürlich auch mit dem gleichfalls nur in gebundener rede vorkommenden mnȳ ausputzen. Dass hier einfach der dativ von bæn vorliegt, wusste er ebenso wenig wie der naive bauer, der in einem solchen falle mnȳ mit bæn glossiert; also suchte er eine bedeutungsnuance. In meinen volkstümlichen belegen für den dativ mnȳ kann mit einigem guten willen immer die bedeutung ‚ehefrau, verheiratete frau‘ suchen (wenigstens soweit ich bis jetzt die belege überblicken kann). Also konstruierte er ein indeklinables mnȳ ‚wife, married person‘. Gen. plur. heisst ban, nicht bæn.“ Pedersen. Was die geschichte von dem indeklinabeln mnȳ „wife“ mit meinem wörterbuche zu thun hat, das doch nichts davon erzählt, leuchtet mir nicht ein. Ich teile mit, was ich gehört habe, und wenn das zuweilen etwas ist, was Pedersen nicht gehört hat, so steht das vielleicht im zusammenhang mit dem umstande, dass ich vier mal so lange auf Aran war, als Pedersen, d. h. den aufenthalt auf allen drei inseln zusammengerechnet. Pedersen geht von der bei ihm unausrottbaren anschauung aus, dass ich in den meisten fällen, wo ich nicht mit ihm übereinstimme, das opfer von Mark O’Flaherty’s täuschungen geworden sei. Sollte denn nie eine andere erklärung unserer differenzen möglich sein? Die beispiele mit mnȳ und bæn (gen. plur.) stammen übrigens nicht von Mark O’Flaherty, sondern von Michael Costelloe aus Inisheer. – S. 38 z. 34 lies šȧxtənə statt šāxtən̄ə. – S. 39 z. 16: „bænəltrə lies banəltrə (mir aus einem liede bekannt. Vgl. Siamsa an gheimhridh s. 113 banaltra; Tadhg Gaoloch s. 10 banaltra); ebenso ban-riən.“ Pedersen. Ich habe nur bænaltrə und bæn-riən gehört. Die orthographie beweist nichts. Vgl. z. b. šīlĭm, ciǵĭm, ciĺə u. andere. – S. 39 z. 22: „bænōg ist einfach bean óg.“ Pedersen. Dies gestatte ich mir bis auf weiteres zu bezweifeln, da man in dem falle bæn ōg beide annähernd gleich stark betonen würde, während bænōg genau wie æsōg betont wird. – S. 39 z. 35 bæŋkə. „Sie haben die nominativform offenbar nicht gehört, sondern nach dem gen. konstruiert. Der gen. heisst aber bæŋ́ḱə und der nom. bæŋ́ḱ (beide formen in meinen märchen hinlänglich belegt).“ Pedersen. Die von mir angesetzte nominativform ist falsch. Ich finde einen beleg für den dativ: bæŋk, was auch für den nom. anzusetzen ist. Formen mit ŋ́ḱ habe ich nicht aufgezeichnet und auch nicht in der erinnerung. – S. 40 z. 11 füge hinzu: Vgl. æhəšəx, ḱlišcə, tapə – S. 40 z. 16 füge hinzu: bērū: tor m̥ də šḱiən! ḱē lē ī? lē mə fensl̥ ə vērū. „Gieb mir dein messer! Wozu? Um meinen bleistift anzuspitzen.“ – S. 41 z. 1. 2 zu streichen und durch folgendes zu ersetzen: „Wie der priester mir erzählt hat, soll in der gemeinde bekannt gemacht werden, dass der bischof ende der woche hier bei uns sein wird.“ [Ich bin durch Pedersen auf mein versehn aufmerksam gemacht worden.] – S. 41 z. 12: beŕĭm, vielfach mit veŕĭm wechselnd. „Nein! Niemals.“ Pedersen. Vgl. meine bem. zu s. 1 z. 28. – S. 42 z. 26 lies wæc statt waec. – S. 43 zwischen bērlə und bēs einzuschieben: bērū s. bǡrə. – S. 43 z. 6: „Die singularform bēs ist wieder von Ihnen selbst konstruiert. Das wort heisst auch im sing. bēsə (Martin). Vgl. Molloy s. 33 bésa. Die singularform ist Atkinson Keat. nicht belegt (aber das wort béasa ist bei Keating plur.). Bei manchen litterarischen belegen lässt sich nicht entscheiden, ob das wort als sing. oder plur. empfunden wurde (so Tadhg Gaolach s. 10); in anderen fällen entscheidet nur die orthographie: Walsh, Popular songs s. 50: gan bhéasa (vgl. s. 60 air. shléibhtibh). Bei der eigenartigen konstruktion von gan ist dieser beleg allerdings nicht entscheidend.“ Pedersen. Wenn auch die singularform bei Keating nicht belegt ist, so darf man doch wohl von der s. 178 z. 1 belegten form des gen. plur. soi-bhéas auf einen sing. soi-bhéas und von da auch auf béas schliessen. Zudem kommt es auf litterarische belege gar nicht an. Ich habe bēs gehört. Wahrscheinlich kommen also beide formen vor. – S. 43 z. 10 lies eǵə statt eǵ ə. Auch Pedersen macht hierauf aufmerksam und bemerkt dazu folgendes: „es ist von sitte bei ihm, schnell zu gehn.“ (In dem sprichwort „wer lügt, stiehlt“ sagte Mark O’Flaherty is ʒa hŕīŕə ə ve bradəx. Siamsa an gheimhridh s. 75: is páirt eile de mo thréithribh nach n-éileochaidh mire aon-bhean.) – S. 43 z. 17: eŕ bi. „So z. b. mein gewährsmann aus kreǵ ə çēŕīń; andere, z. b. Martin und mein erster gewährsmann aus Kilronan sprechen ə bi.“ Pedersen. ə bi hätte neben eŕ bi angeführt werden sollen; in der verbindung ə xør ə bi [s. 161 z. 13. 14] wird es fast ausschliesslich gebraucht. – S. 43 z. 24 lies kør statt kor. – S. 43 z. 25: „biə und sind verschieden, biadh und beatha. Beide bei mir belegt. Vgl. beathughadh ‚nourishing‘ (auch bei mir belegt). also zu bȧhə s. 37.“ Pedersen. – S. 44 z. 5 lies statt n. – S. 44 zwischen bitālcə und bī- ist einzuschieben: bitš, f., „hündin“, engl. bitch. Vgl. S. 4 z. 22 ff. – S. 44 z. 21 lies bȧhə statt biə. [Pedersen macht mich auf das versehn aufmerksam.] – S. 44 z. 29 lies komp. l̄uə, l̄ū statt kom. l̄uə. Vgl. übrigens bem. z. s. 4 z. 11. – S. 44 z. 34 lies xiȷ statt xic. – S. 45 z. 9 lies cukə statt cugə und hŕēš statt hrēš. – S. 45 z. 21 lies imĭōx statt imīōx. – S. 45 z. 26 bĭøxń̥ s. tāĭm ist zu streichen. – S. 46 z. 29 lies pl. bliənə, blēnə statt pl. bliənə. – S. 47 z. 11 vgl. die bem. s. 4 z. 18. – S. 48 z. 18 lies paket statt Packet. – S. 48 z. 34 braxə. „Ihre etymologie falsch. Vgl. M’Curtin matter (s. 449) brachadh, to matter (s. 450) do dhéanadh brachadh, mattery lán do bhracha, quitter brachadh, ulcer othrus as a ttig bracha breun. Vgl. schottisch brachadh ‚malting; fermenting‘. Also zu brȧ ‚malz‘.“ Pedersen. – S. 49 z. 7: „bratəx kaum volkstümlich.“ Pedersen. – S. 49 z. 25: „brān falsch für bŕān (Martin), biorán Hyde (ois na teineadh 17,20, Siamsa an gheimhridh 25,27. Diminutiv von bir.“ Pedersen. Lies demnach biorán [das auch O’Reilly hat] statt brán. Muss brān unbedingt falsch sein? Die orthographie widerspricht doch mindestens nicht. Ich habe bŕān und brān aufgezeichnet. – S. 49 z. 30: „hug unmöglich.“ Pedersen. Vgl. meine bem. zu s. 1 z. 28. – S. 49 z. 32. „Vgl. Molloy 148: tá sé bráth or é bhualadh ‚he is about to beat him‘.“ Pedersen. Was ist denn Molloy’s brath? Bei seiner tendenz, phonetisch zu schreiben, erfahre ich so über die etymologie nicht mehr, als ich vorher wusste, d. h. gewissermassen gar nichts. – S. 50 z. 5 „lies brədān statt br̥dān“. Pedersen. – S. 50 z. 6: „warəv künstliche, nicht existierende form (vgl. unter bŕȧk).“ Pedersen. – S. 50 z. 8 brifĭm: „Wo aufgezeichnet? Auf Aran?“ Pedersen. Ja, auf Inisheer. Merkwürdig kommt mir die form auch vor, aber gehört habe ich sie. – S. 50 z. 25 lies miĺcə statt mŭiĺcə. – S. 51 z. 7 lies pēŕə statt pērə. – Z. 51 z. 26: „brū ‚mutterleib‘ existiert nicht und wird nicht verstanden; es heisst nom. brȳń.“ Pedersen. Richtig. Wie ich nachträglich aus meinen ponetischen aufzeichnungen ersehe, sprach mein einziger gewährsmann für brū, Michael Costelloe von Inisheer, selbst brīń, wenn er ungezwungen redete. Er hat also wohl die form einmal von einem gehört, der gelehrt war. Auch für den dat. finde ich häufiger brīń als brūn. Demnach lies z. 26 brīń statt brū und z. 27 „gen. brōn, brūn, dat. brīń, seltener brōn, brūn statt „gen. dat. brōn brūn“; z. 30 lies wrīń statt wrūn. – S. 52 z. 14 lies gə ńīn statt gə n inīn. – S. 53 z. 1 das komma zu streichen. Lies ȷō statt ȷī. – S. 53 z. 4 lies statt se. – S. 53 z. 17 lies wæb statt waeb. – S. 53 z. 33 lies ə statt e. – S. 53 z. 34 lies cŕēn statt trēn. – S. 54 z. 3 füge zu bŕehūvnəs hinzu: bŕaunəs. Vgl. s. 103 z. 22. – S. 54 z. 14 lies kȧcə statt hacə. – S. 54 z. 23 bŕiāl. „Der ganze artikel ist zu streichen.“ Statt dessen ist zwischen protestūn und pukān s. 212 einzuschieben: „pŕiāl ‚brühe, sauce‘. Vgl. die beisp. unter blas.“ Pedersen vermutet wohl mit recht entlehnung aus engl. fry. – S. 55 z. 8 bŕiŋl̄ōdī: „lies -ȷī.“ Pedersen. Dies wäre allerdings nach der orthographie zu erwarten, ich habe jedoch deutlich d gehört. – S. 55 z. 14. 16: „ohne mich darum zu fragen“ ist durch folgendes zu ersetzen: „ohne dass ich ihn dazu aufgefordert hätte“. [Pedersen macht mich auf das versehn aufmerksam.] – S. 55 z. 18 „lies cŕiməx statt triməx.“ Pedersen. – S. 55 z. 19 „lies trockenheit statt schwere.“ Pedersen. – S. 55 z. 27 und 28 einzuschieben: 1) bŕišcə, p. p. zu bŕišĭm. 2) bŕišcə, bŕīšcə, „hose“, bríste, O’R., aus engl. breeches. – S. 56 z. 1. Zwischen dā vŕīn šin und „demgemäss“ einzuschieben: dā vŕī šin – S. 56, zwischen z. 5 und 6 einzuschieben: d ākəx šēd agń̥ iəd, ax çȧpəmr̥ńə gr̥ hȧstə šēd wōb hēn, s dā vŕī šin ńī ʒlakəx myȷ iəd. „Sie würden sie bei uns lassen, aber wir glaubten, dass sie sie selbst nötig hätten, und deshalb möchten wir sie nicht annehmen.“ – S. 56 z. 6 lies Brighid statt Brigrid. – S. 56 z. 11 : dafür. „Welchem irischen wort entspricht dies? Die übersetzung ist mir überhaupt verdächtig.“ Pedersen. Das „dafür“ steht allerdings nicht im irischen texte, muss aber wohl ergänzt werden. Der mann, der mir die redensart mitteilte, Michael Costelloe von Inisheer, übersetzte sie folgendermassen: „I would not give a wren’s fart on a holly for it, and that is only a small amount of breeze.“ Wort für wort übersetzt würde es heissen: „Ich würde nicht geben den furz eines zaunkönigs auf einem blättchen einer stechpalme, und es ist klein der atemzug wind der da.“ Leider fehlen ȷilōg ȷŕōlīn und po in der alphabetischen reihenfolge. Ich bitte daher nachzutragen: s. 82 z. 5 zwischen ȷiləsk und ȷišə: ȷilōg „blättchen“, duilleóg O’R., dim. von duille [seite 134 z. 1. 2 sind dafür zu streichen]. – S. 87 z. 35: ȷŕōlīn m. „zaunkönig“, dreóilín, O’R., von deroil [„was Tadhg Gaolach s. 75 d’reóil geschrieben wird“. Pedersen.]. – S. 211 z. 30: po. M’Curtin puth „gasp“ [nach Pedersen’s mitteilung]. – S. 56 z. 33: „Bedeutungswandel hat überhaupt nicht stattgefunden. Die kleinen umzäunten buəlcəxə auf Aran fungieren ja eben als ‚cattle-stall, shed‘. Wirkliche ställe giebt es bekanntlich nicht, da das vieh sommer und winter, tag und nacht draussen steht.“ Pedersen. – S. 57 z. 23 füge hinzu: ə snə ńiə, çȧpəmr̥ ə jīnə gə rē, buəlū myȷ. „Bei den dingen, die wir mit leichtigkeit glaubten ausführen zu können, wurden wir enttäuscht.“ – S. 57 z. 30 lies wȧŕəs statt warə. – S. 58 z. 12: „bulān ist nicht ‚stier‘, sondern ‚bullock‘ ‚kastrierter stier‘, und das wort ist keineswegs selten.“ Pedersen. – S. 58 z. 22 bøskijə. Vgl. die bem. zu s. 4 z. 11. – S. 58 z. 26 lies ə stuāl statt əs du āl. – S. 59 z. 3 lies statt se. – S. 59 z. 20 lies statt se. – S. 59 z. 22 lies statt me und statt ne. – S. 60 z. 12 lies de statt de. – S. 60 z. 28 lies mŭȧ statt mūȧ. – S. 61 z. 26 lies dorəs statt dores. – S. 61 z. 32 lies bŭīx statt bŭĭx. – S. 62 z. 15: „dauəx ist fem., z. b. daux ə ro bēl fū ‚ein fass, dessen öffnung nach unten kehrte.“ Pedersen. Vgl. ausserdem die bem. zu s. 4 z. 11. – S. 62 z. 19 lies šə statt šē. – S. 62 z. 24. Vgl. die bem. zu s. 4 z. 11. – S. 63 z. 17 lies iərəxt statt iəriəxt. – S. 63 z. 31 lies kapl̥̄ statt kāpl̥̄. – S. 63 z. 34: ‚nur nach gax gebraucht‘. „Diese regel ist ganz bedeutend zu modifizieren.“ Pedersen. – S. 63 z. 36 lies l̄āŕ statt lāhŕ̥. – S. 64 z. 3 lies n̄ūn statt nūn. S. 64 z. 14 lies „verhängnis“ statt „verängnis“. – S. 64 z. 20 lies darə statt dārə. – S. 64 z. 26 lies ḱitōǵə statt ḱitōgə. – S. 65 z. 15: de in de-iəkl̥ sowie do in do-weləḱ sind, nach Pedersens erklärung [Zeitschrift des vereins für volkskunde 1896, 2. heft] gleich Mac Curtin’s doigh „pain“. Was aber ist doigh? – S. 65 z. 18: „dekūl docomhal (bei mir nicht belegt).“ Pedersen. Wie erklärt sich e nach den lautgesetzen? – S. 65 z. 31 „lies ȷlī statt dəlíə.“ Pedersen. Vgl. die bem. zu s. 4 z. 11. – S. 66 z. 1: „dəlícə zu streichen! nur ǵlicə gesprochen.“ Pedersen. Nur? – S. 66 zwischen dəlī́m und dinə ist einzuschieben: dəlū́ „kette“ [eines gewebes], dluth „warp of a web“ O’R. – S. 66 zwischen dəlū́ [s. o.] und dinə ist einzuschieben: dəwān, duān, døwān „niere“, dubhán, O’R., von du, . Vgl. ārń̥. – S. 66 z. 9 lies x ilə statt gax. – S. 66 z. 10 lies ēn yn statt ēn ʒin. – S. 66 z. 14 lies dȳnə statt dȳne. – S. 66 z. 37 lies cin̄əs statt cin̄es. – S. 67 z. 5. 6: „Ihre etymologie ist lautlich unmöglich; dóchus kommt noch auf Aran vor (wenigstens in der religiösen terminologie, und im täglichen leben auch das adj. dōxəsəx ‚zuversichtlich‘), es hat aber langes ō. Vgl. dagegen schottisch dubhchasach ‚maiden hair‘ (eigentl. ‚schwarzfuss‘).“ Pedersen. – S. 67 z. 8 lies n̄ōn statt nōn. – S. 67 z. 15 lies doxr̥ statt ʒoxr̥. – S. 67 z. 17: „doxtūŕ lies doxtūr (keine mouillierung; pl. doxtūŕ bei meinem gewährsmann.“ Pedersen. Füge hinzu: gen. doxtūrə. – S. 68 z. 4 lies uəxtr̥ statt uəxtŕ̥. – S. 68 z. 7: „osglīr etc. Der satz macht einen gekünstelten eindruck. Wenig glückliche übersetzung aus dem englischen.“ Pedersen. Woraus? – S. 68 z. 8: „dorxə u. s. w. nur dorəxə gesprochen.“ Pedersen. Nur? – S. 68 z. 15: „fȧr dørxə ‚dunkelhaariger mann‘? Fällt ganz aus dem ideenkreis der bauern hinaus. Ausserdem bedeutet fȧr dorəxə (leider kann ich mich dabei nur auf mein gedächtnis berufen) ‚ein schweigsamer, finsterer mann‘.“ Pedersen. Ich habe is fȧr dørxə ē wiederholt als gegensatz zu is fȧr fin̄ ē gebrauchen hören. – S. 68 z. 25: Vgl. bem. zu s. 65 z. 15. – S. 69 z. 10 lies n̄ūn statt nūn. – S. 69 z. 23 lies ʒønə statt ʒōnə. – S. 70 z. 1: „døŕcēl aus engl. garter entlehnt. Vgl. M’Curtin garter gáirtéal. Können Sie das d verbürgen.“ Pedersen. Die form døŕcēl ist mir auf Inisheer mitgeteilt worden. Ich erinnere mich nicht, sie auf den beiden anderen inseln gehört zu haben. – S. 70 z. 2; „Martin gab drad ‚zahnreihe‘ an und erzählte, der hai habe 5 ʒrad fiəklə.“ Pedersen. – S. 70 z. 7 lies mŭȧȷə statt statt mŭǡȷə. – S. 70 z. 15 lies driȷĭm statt driȷīm. – S. 71 z. 17 lies -spāȷə statt spāȷə. – S. 71 z. 26 lies mädchen statt Mädchen. – S. 71 z. 36 lies wuəl statt wūəl. – S. 72 z. 10 lies warə statt ware. – ‚Die verfluchte bande da‘ „schwerlich! sondern ‚die schlechten wesen, die teufel‘ (so bei Martin).“ Pedersen. Pedersen und Martin scheinen das sagen zu wollen, was ich als deutscher deutsch zum ausdruck gebracht habe. – S. 72 z. 20 ist zu streichen. – S.72 z. 28: ‚die bedeutung wohl durch engl. due beeinflusst‘. „So sieht allerdings Ihr beispiel aus; aber Martin verwendete das wort in echt irischer idiomatischer weise, wie es schon LL. vorkommt: mar bə duəl ȷi ē ‚wie es immer ihre art gewesen war‘; Molloy 149 is dual do mhac an chait luch a mharúgh ‚it is kind for a kitten to kill a mouse‘ (‚was die katze gebiert, das fängt mäuse‘); LL. 72b20 ciarso dúal donathiuch matud saigid forsinárchoin (vgl. LU. 69 a 33) ‚was hatte der bauernhund nötig, den schlachthund anzugreifen‘.“ Pedersen. – S. 73 z. 4 lies æs oxt ə gəȷ statt æs oxtə gə ȷ. – S. 73 z. 24 lies n̥̄ statt n. – S. 74 z. 22 lies dȳr statt tȳr. – S. 75 z. 13 lies cenə statt cene. – S. 76 z. 1 lies ȷȧrmədəx statt ȷȧrmədex. – S. 76 z. 7: zwischen ȷȧrməȷ und ȷȧs schiebe ein ȷæŕə und vgl. bem. zu s. 27 z. 20. – S. 76 z. 11 lies gøŕə statt ǵørə. – S. 77 z. 10: „Ich kenne nur das subst. ȷāvēsə.“ Pedersen. – S. 79 z. 6 lies ḱiəl̄ statt kiəl̄. – S. 79 z. 37 ist folgender artikel hinzuzufügen: ȷeš „ausrüstung, fahrgelegenheit, gelegenheit“ deise f. Vgl. Oidhe Chloinne Tuireann. ed. O’Duffy. fāgū pāriǵ ə ȷīŕ lē kaikīš fȳ fȧrəg vĭøg ə xør eŕ hēməs; ńīr warə šē bŕȧk ō hin; s mŭȧŕəḱ, n̄ax mīn̄ ȷeš eǵə hēn. „Patrick ist vierzehn tage lang an land gelassen worden, weil er den Jakob ein wenig geärgert hatte; seitdem hat er keinen fisch gefangen, da er leider kein eigenes fahrzeug hat.“ Vgl. das beisp. s. 42 z. 18. – S. 80 z. 14 lies ȷērdȳ́n, ȷēŕdȳ́n statt ȷērdȳ́n. – S. 80 z. 17: „ȷē sarn̄ə.“ Pedersen. Ich glaube nur ȷē saŕn̥ gehört zu haben. – S. 80 z. 32: „Ich kenne nur ȷēŕḱə, das auch in Ihrem beispiel belegt ist.“ Pedersen. Einen sicheren beleg für den nom. kann ich nicht finden, ȷēŕḱə im beispiel ist gen. ȷēŕḱ ist daher mit einem fragezeichen zu versehn. – S. 80 z. 33 füge hinzu: St.-B. 301, und lies gen. und pl. statt pl. – S. 81 z. 19 lies statt . – S. 82 ist zwischen ȷiləsk und ȷišə einzuschieben: ȷilōg, und bem. zu s. 56 z. 11 zu vergleichen. – S. 82 zwischen ȷilōg und ȷivəs ist einzuschieben: ȷivn̥ „sicher“, deimhin aus demin, Atk. 634 [vgl. Z.-E. 274], nur in gə ȷivn̥ „sicherlich, freilich“. Vgl. das beispiel s. 2 z. 4. – S. 82 z. 23 hinzuzufügen: gen. ȷīltə. – S. 82 z. 32: „lies: ‚und uns werden sie (die sachen) sehr nützlich sein‘ statt ‚und uns erweisen sie eine grosse wohlthat‘.“ Pedersen. – S. 82 z. 36 hinzuzufügen: fȧr ȷīltə nə ĺauəŕ „Buchhändler“. – S. 83 z. 10 und 11 sind zu streichen. [Vgl. bem. zu s. 82 z. 23.] [Pedersen macht mich auf das versehen aufmerksam.] – S. 84 z. 30 lies rińə statt rińē. – S. 84 z. 34 lies jīnəx statt jīnex, jīnət statt jinet, jīnət statt jīnest. – S. 85 z. 8 lies šiəd statt šied. – S. 85 z. 15 lies rińəs statt rin̄əs. – S. 85 z. 34: „Ich kenne nur ǵiń, pl. ǵȧn̄təxə f. Vgl. schott. geinn ,a wedge‘. W. geind (von St.-B. fälschlich gein geschrieben) ding steht übrigens auch M’Curtin ‚wedge‘. Die beiden wörter sind offenbar identisch, so dass Ihre etymologie fallen muss.“ Pedersen. Die identität mag möglich sein. Offenbar ist aber doch wohl zuviel gesagt. Warum reden übrigens hier die lautgesetze nicht mit? – S. 86 z. 3 lies statt . – S. 86 z. 28 lies šin statt kin. – S. 86 z. 30 lies de statt de. – S. 86 z. 31 lies ə statt e. – S. 87 z. 3 lies wai statt waiə. – S. 87 z. 5 lies: „ȷŕauhr̥, zuweilen auch ȷŕehūr“ statt ȷŕauhr̥. – S. 87 z. 14: „Ich habe plur. ȷŕārəxə.“ Pedersen. – S. 87 z. 21: „ȷrȧx ist nicht selten.“ Pedersen. – S. 87 z. 27 lies ȷŕēxt, ȷŕiəxt statt ȷŕēxt. Pedersen bemerkt zu diesem worte: „ȷŕēxt entweder fehler oder volkstümliche entstellung; denn [!] ich habe drȳəxt (nach Ihrer schreibung etwa drīxt) und sl̄at drȳəxtə ‚zauberstab‘, W. druidecht. Mit drécht hat es unter keinen umständen etwas zu thun.“ – S. 87 z. 36 ist hinzuzufügen: ȷŕōlīn m. „zaunkönig“, dreoilín von deroil. – ȷūšcīš, ȷūštīš m. richter, engl. justice. – S. 88 z. 4 lies š statt is. – S. 88 z. 14 lies airȷə statt āŕȷə. – S. 89 z. 22 lies ēn inə statt ēn ʒinə. – S. 89 z. 24 lies elə statt . – S. 90 z. 2 lies genährt statt gewährt. – S. 90 z. 34 lies fis statt is. – S. 92 z. 9 ist das erste ort zu streichen. – S. 93 z. 21 lies dm̥ ə statt də mə. – S. 94 z. 17 lies gax ēn̄ ynə statt gax ēn ʒinə und x ēn̄ ynə statt x ēn ʒine. – Zu ēn ńī „etwas“ füge hinzu: im negierten satz, z. b. ńī eḱĭm ēn ńī „Ich sehe nichts“. Vgl. ryd əḱī́nc unter əḱī́nc s. 96, entsprechend ēn̄ ynə neben dyn əḱī́nc [en̄ ynə in positiven sätzen heisst „irgend jemand“] u. s. w. – S. 96 z. 20. 21: im nom. und acc. mit aspiration. „Diese bemerkung ist natürlich in einer historischen darstellung, wie die Ihrige ist, nicht zulässig. Aber auch vom standpunkte des heutigen sprachgefühls ist die sache kaum richtig. Ich hatte schon auf Aran die auffassung dieser (zum grössten teil schmarotzenden) verbalpartikel do als relativpronomen entschieden verworfen, noch ehe ich die bemerkung bei Atkinson, Proceedings of the Royal Irish Academy 3 ser. vol. I. s. 428 unten, las.“ Pedersen. Ganz anders ist es mir ergangen. Obwohl mir Atkinson’s bemerkung schon einige jahre bekannt war, als ich die Araninseln aufsuchte, sah ich mich genötigt, das vorkommen eines relativpronomens im accusativ doch anzuerkennen und zwar auf grund von beispielen wie tā mē tōŕc dōb n̥ ryd ə ȷ iərədr̥ „Ich gebe ihnen das, worum sie gebeten haben“, wo ə doch nicht gleich do sein kann. Für das heutige sprachgefühl scheint mir dieses ə demnach ein relativpronomen zu sein und ebenso gut als ein solches bezeichnet zu werden dürfen wie das deutsche „nur“ in Grimm’s wörterbuch ein adverbium genannt werden kann. – S. 96 z. 30 zwischen ə und əǵ einzuschieben: ə, n „zu“ chum, dochum, mit folgendem genitiv. – Vgl. die beispiele: s. 68 z. 20, s. 150 z. 32, wo statt n-ə und kūŕcə statt kūŕc zu lesen ist, s. 150 l. 21, wo ə n-ə statt i n-ə zu lesen ist, z. 137 z. 19, ausserdem: ə ȷain̄ tū gə miniḱ n-n̥ ȳnə? „Gehst du häufig zum jahrmarkt?“ – ńī mŭȧ leš ē gøl ə nə køĺə; gax uəŕ ʒā ȷaiəx, strōktī ē. „Er sollte nicht in den wald gehn; jedesmal, wenn er hingegangen ist, hat er sich (die kleider) zerrissen.“ [Ich verdanke Pedersen den hinweis auf das fehlen dieses artikels.] – S. 97 z. 4: „Was die fingierte neuirische schreibung alug betrifft, ist zu bemerken, dass eine solche schreibung der aussprache nicht gerecht wird, da das l deutlich mouilliert ist; iliug würde die aussprache korrekt bezeichnen, aber die faktische schreibung ist uile. Die schreibung lig, die natürlich total falsch ist (g ist nicht mouilliert) findet sich bei Maccoy, Miscallaneous Poems, translated into Gaedhlic s. 6, wo das wort in sicher nicht idiomatischer weise verwendet ist. Sehr mit unrecht haben Sie die richtige etymologie bei Dr. Hyde verworfen, əĺug ist aus uile go léir entstanden. Was zunächst das vorkommen der vollständigen redensart betrifft, so habe ich selbst belege für əĺùgəĺēŕ die ich nicht mitzuteilen brauche, da Sie auch selbst ein beispiel anführen. Ihre schreibung əlúg gə ĺēŕ ist natürlich nicht phonetisch, da nur ein g gesprochen wird. Vgl. M’Curtin alltogether uile go léir. Es wird Ihnen bekannt sein, dass enklitische wörter den relativ stärksten akzent auf der zweiten silbe haben (wenn sie zweisilbig sind); so n̥ çēd vliən elè ‚das folgende jahr‘, häufig bei den zweisilbigen formen der praepositionen mir pron. suff.; fǡr əḱī́nc fear éigin. Also auch uilè go léir. Unter einfluss des breiten (und labialisierten) g ist auf Aran e zu u geworden. Vgl. šuk ‚frost‘, während andere dialekte nach Dr. Hyde und Maccoy den i-laut bewahrt haben, offenbar unter einfluss des etymologischen bewusstseins. Ihre etymologie in-loce muss unbedingt fallen als lautlich unmöglich und nicht auf den sprachgeschichtlichen thatsachen aufgebaut.“ Pedersen. – S. 97 z. 7 lies mĭøx əs statt mīøxə s. – S. 97 z. 21 vgl. d. bem. zu s. 10 z. 24. – S. 98 z. 24 füge hinzu: n̥ l̄ā ńu „der heutige tag“. – S. 99 z. 1 lies ənā́l statt ənā́l. – S. 99 zwischen 10 und 11 ist einzuschieben: əníš „jetzt“, anois, Keat. – S. 99 z. 15 lies: b ənǿrə n uəŕ ȷeŕnəx, ə šḱŕīv šī agm̥. S. 99 z. 19 füge hinzu: A. 86. – S. 99 z. 20 lies ənā́l̄ statt ənā́l. – S. 100 z. 7: „Durch den verweis auf Windisch ist nichts gewonnen, da er das wort nur aus dem neuirischen belegt. Es kommt vor als arráir LL. 59. 11; 61a48; 70b 11; als irráir LU. 58b11. Daraus ergiebt sich die wichtige thatsache, dass das wort in der zweiten silbe einen idg. diphthongen enthält. Vgl. M’Curtin yester night araoir (Molloy 115 aráeir; dagegen ist die schreibung aréir zu verwerfen, da sie der aussprache nicht gerecht wird). M’Alpine raoir ‚last night‘.“ Pedersen. – S. 100 z. 27 lies statt . – S. 101 z. 6 füge hinzu: ḱē n ad ē, ō hāniǵ šē ərǽš? „Seit wann ist er zurück?“ – Vgl. die beisp. s. 88 z. 18 und s. 199 z. 12. 13, wo n̥ ad statt ə wad zu lesen ist. – S. 101 z. 8 füge hinzu: „lange“. – S. 101 z. 10 lies wai statt waiə. – S. 101 z. 11 füge hinzu: ə dōkə šē wad mə wrōgə jȧsū? „Wird es viel zeit in anspruch nehmen, meine schuhe zu flicken?“ – S. 101 z. 12 lies eŕ ad, eŕ fad statt eŕ ad. – S. 101 z. 14 füge hinzu: tā mə çūmrə ȷe drehə fīd eŕ fad. „Mein zimmer ist dreissig fuss lang.“ Vgl. s. 204 z. 30. – S. 101 z. 18 lies l̄aurīv statt laurīv. – S. 101 z. 32: „Die etymologie ist falsch, da air. foigde im nir. nur heissen könnte. faiȷ (so richtig) ist air. foditin, das ja gerade das gerade das geduldige ertragen der leiden bezeichnet. Die laute stimmen ganz genau. Zur stammbildung vgl. schottisch foighidinn ‚patience‘ ‚forbearing‘ ‚long-suffering‘.“ Pedersen. – S. 102 z. 22 streiche und lies: fatə pl. fatī „kartoffel“. Vgl. s. 211 z. 3. Füge hinzu: [Vgl. Molloy s. 31 sing. fata pl. fataidhe.] ə mŭȧnə šēd fatī əńú? ńīl ēn atī ān̄. fiəxəȷīš iəd əŕ xȳ ŕ bi. „Werden sie heute kartoffeln ausmachen? Es ist keine einzige kartoffel da. Lass sie auf jeden fall einmal danach suchen.“ – S. 104 z. 5 lies šiəd statt šied. – S. 104 z. 11 lies oxt ə gəȷ statt oxtə gə ȷ. – S. 104 z. 18 lies facr̥ statt facŕ. – S. 104 z. 19 lies ĺēdə statt ĺēdē. – S. 104 z. 24: „fakə kann doch nur fākȳ sein; aber ich finde augenblicklich in meinen sammlungen keinen beleg.“ Pedersen. Mir ist nur fākə begegnet. Vgl. übrigens auch Molloy s. 8: fágtha ‚left‘ (fáca). – S. 105 z. 12 füge hinzu: A. 302. – S. 105 letzte zeile lies l̄ampə statt l̄āmpə. – S. 107 z. 4: „gen. fȧrəgə lies feŕəgə“ (Martin). Pedersen. Diese der orthographie (feirge) entsprechende aussprache ist mir allerdings auch begegnet, aber nur ganz vereinzelt. Auch im nom. kommt e statt æ vor, der orthographie (fearg) zum trotz. Die von mir angegebene aussprache halte ich vorläufig jedoch noch für die der mehrzahl der sprecher. – S. 107 z. 14 fȧrīn nach Pedersen mit ŕ. – S. 107 z. 17 lies ə statt . – S. 107 zwischen fȧrn̥ und fǡšḱĭm ist einzuschieben: fæ̇rsəd, fæ̇rsəȷ f. „spindel“. fearsaid von fersed, W. 544. – S. 107 z. 23: „volkstümlich faciəs (ç geschwunden).“ Pedersen. Ich habe das ç in der mehrzahl der fälle gehört, wenigstens auf Aran. In Galway habe ich allerdings häufiger fȧcəs gehört. – S. 108 z. 10 lies šē statt še. – S. 108 z. 19. 20 sind zu streichen. Die beispiele z. 21–23 sind s. 117 unter fulń̥c einzureihen; z. 21 lies statt . – S. 108 z. 30 lies wæc statt waec. – S. 109 z. 3 lies cicĭm statt cicn̥. – S. 109 z. 5 lies n̄ā statt . – S. 109 z. 15 lies kann statt kam. – S. 110 z. 8: „Das volk kennt nur faulēŕəxt.“ Pedersen. – S. 111 z. 7 lies lecŕ̥ statt lecr̥. – S. 111 z. 10 lies: fiĺĭm, fīĺĭm 1. „falte“; 2. „wende mich, kehre zurück“, fillim: St.-B. 275, W. 549, Atk. 702. ḱē n̄ūs ə vīĺə mē də lecŕ̥? = ḱē vēd fiĺə jīnəs mē gə də lecr̥? [Vgl. fiĺə.] Vgl. Zspr. [Nach Pedersen kommt das verbum fiĺĭm häufig vor.] – S. 112 z. 7 lies š ē statt š ə. – S. 112 z. 29 streiche und „hinsichtlich“. – S. 112 vorletzte zeile lies erzählen statt erwählen. – S. 113 z. 9. 10 sind zu streichen und statt dessen zu lesen: „Wie der priester mir erzählt hat, soll in der gemeinde bekannt gemacht werden, dass der bischof ende der woche hier bei uns sein wird.“ – S. 113 z. 10 füge hinzu: fuəŕ šib miĺān mōr ō n-ə n-æhŕ̥, xuələ mē, mā s fīr ē. „Ich habe erzählen hören, dass ihr ernstlichen tadel von eurem vater erfahren habt. – S. 113 zwischen fĭūn̄ und flaur einzuschieben: flanīn „flanell“, engl. flannel. – S. 113 letzte zeile streiche: flúr, gen. 18,6. – S. 114 zwischen fløx und foilān ist einzuschieben: fløxū, verbals. zu floxĭm. – S. 114 z. 27 lies ńīm statt ńim. – S. 115 1: Pedersen hält fōləmə für den gen. von fōlm̥, vielleicht mit recht. – S. 115 z. 20 lies fīn statt fīń und fræŋkəx statt fræŋkər. – S. 115 z. 25: „Ihre etymologie ist falsch. Vgl. W. 868 urussa und furus, M’Curtin urus ‚easy‘, Molloy 49, 54 forus, níos fusa (auch auf Aran ist der komp. fusə; so spricht z. b. Martin immer; einige jüngere leute verwenden die form des posit. unverändert als komp.), M’Alpine furas, furasda ‚easily accomplished‘, am bheil furas ort? ‚have you leisure?‘ (Vgl. zur konstruktion LU. 58a22 níreid fort, LP. 59, 20 is mesc for árim fort, wörtlich ‚es ist verwirrt in bezug auf zählung auf dir‘: ‚du kannst sie nicht zählen‘, LL. 57b2 fa dolig dóib fri airle intshlúaig ‚es war schwer für sie in bezug auf die leukung des heeres‘: ,es war schwer für sie das heer zu lenken‘. Dies führe ich alles an, damit Sie nicht glauben, im schottischen wäre furas ein subst.) Da somit alle zwischenstufen belegt sind, können wir frustə als die nir. fortsetzung des air. asse bezeichnen.“ Pedersen. – S. 116 z. 1 lies šē statt . – S. 116 z. 21: „fuəl ist alter urin, der zum waschen und im weberhandwerk benutzt wird (Martin). Erst dadurch wird der unterschied zwischen fuəl und mūn klar.“ Pedersen. Das im wesentlichen gleiche ist mir auf Inisheer mitgeteilt worden. Statt „urin“ hätte ich „alter urin“ angeben sollen. – S. 116 z. 30 lies fuəmnīn̄ statt fuəmnīn. – S. 117 z. 18: vgl. die bem. zu s. 108 z. 21–23. – S. 117 z. 22: vgl. die beisp. unter āc 3. – S. 118 z. 3 füge hinzu: Vgl. s. 7 z. 8. – S. 119 z. 11 lies statt . – S. 119 z. 16 lies çǡn̄ statt cǡn̄. – S. 120 z. 4 füge zu gadaige hinzu: gataige W. 589. – S. 120 z. 29 füge hinzu: komp. gøŕə, giŕə. – S. 121 z. 10: „Sie identifizieren mit unrecht gas und das. das ist W. doss, s. 501: daš ranī ‚ein bündel farnkraut‘, das fȧməńə, das kaurlī. Vgl. M’Alp. dos. – gas, pl. gasū ‚range, bengel‘. Falsch. Den sing. können Sie nicht belegen. Er heisst gasūr. Die litterarische form schwankt: gasún Leabhar Sgeulaigheachta 156, 161, pl. gasúir Siamsa an gheimhridh 96, lé gasúraibh Dr. Hyde, An Sgeuluidhe Gaodhalach 14, M’Alpine gasar ‚a pert fellow‘. Das wort muss aus franz. garçon durch englische vermittlung stammen, was ich hier nicht nachweisen kann.“ Pedersen. Was zunächst die identifikation von gas und das anbetrifft, so bezweifle ich natürlich nicht, dass gas und das ursprüuglich verschiedene wörter sind. Für das heutige sprachgefühl scheinen sie mir dagegen allerdings gleich zu sein. Meine ausdrucksweise z. 12. 13 ist allerdings irreführend. Man lese „das wort“ statt „die aussprache“. Was das wort für „range, bengel“ anbetrifft, so ist mir der sing. allerdings nie begegnet, soweit ich mich erinnern kann. Im vertrauen auf O’Reilly’s gas „a young boy“ habe ich daher die begrifflich nicht gerade unmögliche zusammenstellung mit gas gewagt. Auffällig ist allerdings das ū des plur. Aber der plur. bleibt auch auffällig bei annahme eines sing. gasūr. Wenn eine zu gasū gehörige singularform gasūr oder gasūn jedoch für die sprache der inselbewohner mit sicherheit festgestellt werden kann, dann bezweifle ich natürlich auch nicht die ableitung von garçon, die für gasūn, wenn die angabe bei Joyce I 210, dass in Munster das r der ersten silbe noch erhalten, richtig ist, ganz selbstverständlich sein würde. – S. 121 z. 30 lies rēhəxt statt rēhext. – S. 122 z. 12 lies statt le. – S. 122 z. 16 lies harəš statt harəs. – S. 122 z. 21: „Statt auf St.-B. zu verweisen, wäre zu bemerken gewesen, dass das nir. wort nach lautlicher gestalt und suffix nur romanisches lehnwort durch englische vermittlung sein kann. Vgl. cambist etc.“ Pedersen. – S. 122 z. 29: „gȧŕlog aus engl. garlick.“ Pedersen. – S. 122 z. 31 : „lies ǵərān ‚kastriertes männliches füllen von 4 jahren an‘ (sehr häufig), W. gerrán s. 593.“ Pedersen. Da ich das wort nur sehr selten gehört habe, so habe ich mich wohl verhört und bin so irregeführt worden. Vgl. seanghearrán, Cois na Teineadh 1. – S. 123 z. 24: „ vor ortsadverbien ist der unbetonte imperativ von gabhaim in der bedeutung ‚gehn‘. Sie haben unter caim nur fut. und kond. von der wurzel gab-. Wenn Sie 2. sg. imp. hinzufügen, stimmt Ihre angabe auch für meinen hauptgewährsmann (Martin). Andere (z. b. ein mann aus kreǵə çēŕīn) bilden auch ein perf.; Molloy 112 konjugiert diese wurzel durch alle tempora.“ Pedersen. Was mich anfangs davon abgehalten hat, diese richtige ansicht anzunehmen, zu der ich mich inzwischen auf grund der zahlreichen litterarischen belege schon selbständig bekehrt habe, war der umstand, dass die betonte form dieses imperativs mir nie in der bedeutung ‚gehn‘ begegnet war. Ich bitte jedoch jetzt z. 22–25 zu streichen und unter caim den unbetonten imp. hinzuzufügen. – S. 124 z. 4 lies dentalen statt dentalem. – S. 124 z. 13 streiche den punkt nach dūń. – S. 124 z. 26 lies 61 statt 66. – S. 125 z. 5 lies ē statt ə. – S. 125 z. 10 lies æmšŕ̥ statt amšŕ̥. – S. 125 z. 11 lies ī statt ē. – S. 125 z. 23 lies n̥̄ statt n. – S. 126 z. 29 lies tr̥nū́nə statt trū́nə. – S. 127 letzte z. lies l̄aurōfŭī statt l̄aurofŭī. – S. 128 z. 17 lies gorm̥, gørm̥ statt gorm̥. – S. 128 z. 20 lies çūlə statt çūle. – S. 128 z. 24 lies gort statt ʒort. – S. 128 z. 30 lies gowālcə statt gowalcə. – S. 129 z. 31 lies ə statt e. – S. 130 zwischen grāsə und grø einzuschieben: grō, „eisenstange“, pl. grōcī, gródh, O’R. „a crowbar, an iron lever“. Vgl. cró „an iron bar“ O’R. – fāǵī [fāhī] nə grōcī. „Nehmt die eisenstangen.“ – S. 130 letzte z. lies guəln̥̄ statt guən̥l. – S. 131 z. 28 lies ai sə statt aiŕə. – S. 132 z. 9: „ǵȧl̄tə nicht p. p., sondern pl. zu ǵȧl̄.“ Pedersen. – S. 132 z. 20 lies f. statt m. – S. 133 z. 5 streiche: zuweilen ǵirĭm „kürze“. – S. 133 z. 10–13 sind zu streichen. – S. 133 z. 15, 16 zu streichen. Statt dessen lies: cinə jelān „Blilz“, pl. cīńcə ǵelān. [Die singularform verdanke ich Pedersens mitteilung (jəlāń)]. – S. 133 z. 27 streiche ǵēŕ und füge hinzu: komp. ǵēŕə. – S. 133 z. 30 lies ǵēŕə statt ǵēŕ. – S. 134 z. 1 u. 2 sind zu streichen. Vgl. die bem. zu s. 56 z. 11. – S. 134 z. 3 ist zu streichen. Lies dafür: ‚ǵirīm, „kürze“, giorraighim von giorra, Keat‘. Füge hinzu S. 133 z. 10–13. [Ich verdanke Pedersen den nachweis des futurums ǵirō und des praes. ǵirīn̄, wodurch ǵirīm gesichert wird.] – S. 134 z. 10 lies š statt is und jlǡn̄ə statt jlȧn̥̄e. – S. 134 z. 16: „ǵlēs nicht aus cless ‚kunststück‘; denn dieses wort hat kurzen vokal und kommt auf Aran in der form ḱlȧs in den mannigfachsten verwendungen vor. ǵlēs gehört zu W. gléim, s. 596, ableitung von glé ‚klar‘, glés ist bei W. 596 und bei Zmm. zeitschr. f. deutsch. altert. XXXII 253 fussn. 1 belegt.“ Pedersen. – S. 135 zwischen ǵlōvr̥ und ǵørə ist einzuschieben: ǵluocə „hübsch“, gleoite, O’R. n̄ax ǵluocə ē šin? = n̄ax ȷȧs ē šin? – S. 135 z. 27. 30. 31 lies ǵŕiənvr̥ statt ǵŕiəvnr̥. – S. 136 z. 7 versieh m. mit einem fragezeichen. Pedersen bemerkt zu diesem worte folgendes: „Ich habe ǵūrəńəxȳ (pl.) mit mouilliertem n und kann für die mouillierung unbedingt garantieren. Hinzuzufügen wäre der volksglaube, dass diese ǵūrəńəxȳ die brut der sturmvögel (mārcīńəxȳ) sind. (Martin.) Vgl. dazu Campbell, Popular tales of the West Highlands. Vgl. I p. 10. Vgl. ferner M’Curtin, barnacle ‚coidhean. sórd éin do thig as maide san bhfairge‘. Vgl. schliesslich M’Alp. giorruinn ‚a barnacle‘ (giorra-eun) ‚it being a bird of passage‘ und girlinn mit einer ähnlichen verrückten, aber lehrreichen etymologie.“ – S. 137 z. 2 lies bæn̄ijə hū statt bæn̄ijə und bist statt bis. – S. 138 z. 12: Pedersens versuch [Zeitschr. d. vereins f. volksk. 1896, 2. heft], das von mir nach meinem gewährsmann durch ‚fluss Jordan‘ übersetzte šru hōrlān [Zeitschr. d. vereins f. volkskunde 1896, 1. heft] mit šrūrl̄ān von šrūŕ = sruthar zu identificiren, scheitert wohl schon daran, dass die silbe hōr den stärksten akzent trägt. Übrigens schreibt mir Pedersen: „Wegen sruth Jordáin Marcus I 5, Keat 14, 8 gebe ich jetzt zu, dass die angabe über šru hōrlān (etymologisch šruh-ōrl̄āń, Connacht šruf-ōrl̄āń) unverdächtig ist.“ – S. 139 z. 25 ff.: „Die formen mit reinem i in der 1. 2. sg. und pl. sind zweifelhaft; 3. pl. heisst ūn̄təb, und Ihre angabe kann nicht volkstümlich sein. Mit rücksicht auf Ihre bemerkung über ān̄ ‚in ihm‘ und ān̄ ‚dort‘ bemerke ich, dass das verhältnis im air. genau dasselbe ist wie im nir.  Ich behalte mir aber vor, dies in meinem buche über die aspiration nachzuweisen und zu zeigen, dass die darstellung in der grammatica celtica in zweierlei hinsicht falsch ist (indid ‚in ihm‘ existiert nicht, und statt dessen ist and einzusetzen).“ Pedersen. ūn̄təb ist mir nicht erinnerlich; dagegen habe ich neben in̄m̥ oft æn̄m̥ gehört, was ich demgemäss hinzuzufügen bitte. – S. 140 z. 3 lies çūmrə statt šūmrə. – S. 140 z. 14: „iarraidh und fiarfaighe werden auf Aran streng unterschieden: ȷ iərə šē ‚er fragte‘, ȷ iər šē ‚er bat‘, gə viərōd šē ‚dass er fragen würde‘ u. s. w.“ Pedersen. Meine auf grund vorstehender bemerkung vorgenommene nachprüfung meiner sammtungen bestimmt mich anzunehmen, dass der zusammenfall der beiden wörtər allerdings wohl nur gelegentlich vorkommt und die trennung demgemäss noch aufrecht zu erhalten ist. Lies demnach iərə „bitten“ iarraidh (mit ), iərə iərī fiərə „fragen“, fiarfaighe, iarfaighe (mit = de), entsprechend iərĭm „bitte“, iərīm, fiərīm „frage“. – S. 140 z. 26 füge hinzu: iərətəs, m., „bitte“, iarratas. – ə ǵȧpn̥̄ tū, gə wai šē ə iərətəs? ḱȧpĭm, gə wai. „Glaubst du, dass ihm seine bitte gewährt werden wird? Ich glaube, ja.“ – S. 140 z. 26: Vgl. d. bem. zu s. 140 z. 14. – S. 140 z. 35: Vgl. d. bem. zu s. 18 z. 31. – S. 141 z. 8 ist zu streichen. Lies: iəskəx, m., „fischfang“, „fischen“, iasgach, aus iascach, W. 663. – ȷeŕ šiəd, gə mĭai ən c-iəskəx gə mŭȧ ə mliənə. „Man behauptet, der fischfang werde in diesem jahre gut sein.“ – fāgəȷīš ə ŋ́lēs iəskəx sə mŭȧlə, mar ńī ʒau eǵ iəskəx əńú. „Sie mögen ihr fischergerät zu hause lassen, da wir heute nicht fischen gehn werden.“ – bād iəskəx. „Fischerboot.“ – S. 141 z. 18 füge hinzu: fākə šē n c-ilān n̥ cȧxtn̥ šə høgń̥; tā šē gøl gə meŕikā. „Er wird die insel nächste woche verlassen; er geht nach Amerika.“ – S. 142 zwischen z. 1 u. 2 ist einzuschieben: imī, p. p. zu imīm, imthighthe. – Vgl. ȷīvāl. – S. 142 z. 5 lies əníš statt ənís. – S. 142 z. 10 füge hinzu: ømr̥kə. – tā n ømr̥kə konsḗt əǵ šēməs. „Jakob ist zu eingebildet.“ – S. 142 z. 13, 14 sind zu streichen. Lies: imū „mancher“ mit folgendem subst. im sing., iomdha aus imde. [Ich bin durch Pedersen auf mein versehen aufmerksam gemacht worden: Die form omū, die Pedersen für die volkstümliche im gegensatz zum gelehrten imū erklärt, und wahrscheinlich mit recht, kann ich nicht aufnehmen, da ich sie nicht gehört habe.] – S. 142 z. 15 lies dynə statt dȳnə. – S. 142 z. 16 füge hinzu: is imū bād eŕ ə trā əńú. „Heute sind viele boote am strand.“ – S. 143 z. 12, zweites wort: lies ʒā statt . – S. 144 z. 1 füge hinzu: ī, i. – S. 144 z. 23. 24 sind zu streichen. Lies: īləx, m., „zwingen, zwang“, iolach in kiŕĭm īləx əŕ „ich zwinge“. – ńī xiŕn̥̄ ēn ńī īləx orī šiń āgāl. „Nichts zwingt dich, uns zu verlassen.“ – kiŕə šē šin īləx ort də wūrə ə jȧrməd. „Das wird dich deinen kummer vergessen lassen.“ [Auch Pedersen macht auf das schon von mir bemerkte versehen aufmerksam. Er teilt mir folgende belege mit: xør mišə īləx ørə gə m eǵn̥ ȷi jīnə ʒom. „Ich zwang es [das pferd], dass es genötigt, wurde es für mich zu thun.“ – fan əǵ bŭȧlə, n̄ū kiŕə mišə īləx orī. „Bleibe zu hause, sonst werde ich dich zwingen.“ – marə ȷūrə tū ʒom g n̥ çēd okl̥ ī, kiŕə mišə īləx orī. „Wenn du ihn [den mühlstein: brō] nicht auf meine nächste aufforderung giebst, werde ich gewalt gegen euch gebrauchen.“] – S. 144 z. 32: sāx ūr ist nicht ‚ganz frisch‘, sondern sāx und ūr. Unter sāx ist die bedeutung ‚völlig‘ zu streichen.“ Pedersen. – S. 145 z. 18: „īncərəxt ist, wie aus meinen belegen hervorgeht, einfach die fortsetzung des litterarischen intleacht.“ Pedersen. – S. 146 z. 19 und 20 sind zu streichen. Vgl. bem. z. s. 157 z. 21/22. – S. 146 z. 25 füge hinzu: kaīŕ; kahīŕ. – S. 146 z. 26 kaiŕj: „Das k ist mouilliert.“ Pedersen. Diese nach der orthographie céard allerdings zu erwartende aussprache kann ich im hinblick auf die aspirierte form xaiŕc, die ich verbürgen kann, nicht zugeben. Vgl. s. 50 z. 28 und s. 238 z. 3, wo jedoch xaiŕȷ statt des allerdings von mir gehörten xaiŕc hätte geschrieben werden sollen. – S. 147 z. 21 lies ǵȧŋlīn̄ statt gǡŋlīn̄. – S. 147 z. 23 füge hinzu: kȧriəxt. – xuələ mē gr̥ buəlū hū sə gȧriəxt. „Ich habe gehört, du seist im ringkampfe besiegt worden.“ – S. 148 z. 2 lies əńú statt sńú. – S. 148 z. 27 kaurləx: „Der l-laut ist mein Ĺ (Ihr ĺ).“ Pedersen. – S. 148 zwischen kaurnēr und einzuschieben „wo, wohin“, cá, Keat., aus ca; Z.-E. 356, Atk. 567. – S. 149 z. 1: „kāȷə aus cáit abzuleiten ist nicht möglich; es ist das alte cate: Wb. 13d. 25 cote gl. ubi est, Wb. 19d. 22 cate gl. ubi est, LU. 69 b. 38 cáte Cuchulainn ‚wo ist C.?‘, LU. 70 a. 17 cáte cend indriastarthi ‚wo ist der kopf des verzerrten?‘, LU. 59b. 43 ‚cáte Conchobar ? ‚wo ist C.?‘“ Pedersen. Was mich ursprünglich davon abhielt, kāȷə für die fortsetzung des air. cate zu halten, war der umstand, dass dieses in seiner ursprünglichen bedeutung ‚quid est?‘ als gəȷḗ erscheint, was auch von Molloy belegt wird. Vgl. s. 60: guidé sin? – guidé an náire ? – guid é an rud? Ich glaube jedoch jetzt, dass kāȷə und gəȷḗ beide auf cate zurückgehn. Dem heutigen sprachgefühl nach sind es verschiedene wörter: kāȷə bedeutet „wann ist es?“ „bis wann ist es“, gəȷḗ heisst „was ist es?“ – S. 149 zwischen kārənī und kārtə ist einzuschieben: kārn-ȳlə „düngerhaufen“, carnaoiligh, Keat., aus carn, W. 413, und aoileach, Keat. Vgl. d. beis. unter balə. – S. 150 z. 5 lies l̄uən kāsk statt luən xāsk. Füge hinzu: eŕ iə nə kāsk. „Am ostervorabend.“ – S. 150 z. 11 lies høgń̥ statt hogń̥. – S. 150 z. 13 lies kȧhə statt kȧkə. – S. 150 z. 14 füge hinzu: ḱērd tā kǡv orə? „Was fehlt ihr?“ – ńīl kȧ lȧt ə ʒøl n̥̄šin. „Du brauchst nicht hinzugehn.“ – S. 150 z. 32 lies nə kūŕcə statt n-ə kūŕc. – S. 151 z. 9 lies kȧĺə statt xȧĺə. – S. 151 z. 10 streiche „O’R., zu koil wald“ und lies: aus caillech, Z.-E. 811. – S. 151 z. 11 füge hinzu: aus coillim, St.-B. 82, W. 437. – S. 151 zwischen kȧĺcə und kȧlīn einzuschieben: kȧlcəməs „verlust, ausgabe, kosten“, von kȧĺcə wie ǵȧl̄təmsə von ǵȧl̄tə. Vgl. d. beisp. unter bĭøgān. – S. 151 z. 21 lies wȧ ī statt . – S. 151 z. 30 streiche „Wo hast du ihn angesprochen?“ und lies „Von welchem orte sprachst du?“ – S. 152 zwischen kȧŕəgəx und kǡ- ist einzuschieben: kȧcə, p. p. zu kȧhĭm. Vgl. d. beisp. unter bŕēgān. – S. 152 z. 6: „Lies ḱitl̥, M’Curtin ciotal.“ Pedersen. Ich kenne nur ketl̥. – S. 152 zwischen kilōg und kimn- ist einzuschieben: kiməxī, pl., „förmlichkeiten“. Vgl. d. beisp. unter bākīm. – S. 153 z. 6 streiche „cuire, O’R., feast“ und lies: cuireadh, Keat. – S. 153 z. 14 füge hinzu: Vgl. ail̄əkĭm. – S. 153 z. 32: „Nach Martin klāŕīńəx (mit mouilliertem n und langem i. ‚fȧr n̄ax wil ēn cūl eǵə.‘ ‚Ein mann, der nicht gehen kann‘, ‚krüppel‘.“ Pedersen. – S. 154 z. 2 füge hinzu: ḱē vēd ḱlyńə tā eǵə? „Wieviel kinder hat er?“ – S. 154 zwischen klȧvə und klifə ist einzuschieben: klȧvsān, „murren“, clamhsán, Leabhar Sgeulaigheachta 39, 82. [Pedersen, von dem dieser litterarische nachweis stammt, teilt mir ferner mit: „Von Martin mit kȧnc fȳ ń iəklə erklärt, ‚sprechen unter seinen zähnen‘, ‚murren‘, z. b. vom streit zwischen eheleuten, von dem miauen der katze, wenn sie hungrig ist.“] Vgl. d. beisp. unter buḱēd. – S. 154 z. 21 lies fŭińōgə statt fŭińōg. – S. 155 z. 5 klynĭm. „Dabei denken Sie wohl an fälle wie ə glyn̄ tū? Hörst du?, was doch wohl aus ə glyšn̥̄ tū kontrahiert ist und mit dem alten cluinim nichts zu thun hat.“ Pedersen. Darauf habe ich zu bemerken, dass ich wiederholt die form klynĭm gehört habe, z. b. ēšc, klynĭm tørn̥̄. „Horche, ich höre ein geräusch.“ – ńī xlynĭm šə tadə. „Ich höre nichts“ etc. Dass ich die form nicht für die normale halte, ergiebt sich aus meinem ‚sehr selten‘. Wenn sie nicht auf cluinim zurückgehen kann, was übrigens dahingestellt bleiben mag, so ist sie eine analogiebildung nach klyn̄ tū aus klyšn̥̄ tū. – S. 155 z. 32 lies pēšcə statt pēsc. – S. 156 z. 14 knug. „Der sing. geht auf -gə aus.“ Pedersen. – S. 156 z. 26 kol̄. „Offenbar ein irrtum. Der satz wird sein tā kal̄ egə leš ‚er hat es nötig‘. Dies ist ein sehr gewöhnliches wort, vermutlich aus engl. call entlehnt. (Vgl. there is no call for it.)“ Wenn Pedersen recht hat, was ich zu glauben geneigt bin, dann bin ich durch einen ungeschickten erklärer, einen mann von Inisheer, getäuscht worden. Derselbe sagte zur erklärung: še šin, tā konsḗt eǵə. – S. 157 z. 9 lies „anzug“ statt „frauenkleid“. – S. 157 z. 18 kolək. „Es ist ganz gebräuchlich, bedeutet aber nicht ‚stroh‘. Martin erklärte: was vom flachs bei der zubereitung abgerissen wird, und er kannte einen plur. koĺəǵ, den er durch den zusatz eŕ n̥ ōrnə ‚auf der gerste‘ erklärte.“ Pedersen. Nach Pedersens gewährsmann wäre statt „stroh“ die bedeutung „flachsschäbe, gerstengranne“ anzusetzen, was mit den angaben der wörterbücher in einklang stehn würde. Was die hüufigkeit des vorkommens anbetrifft, so würde der umstand, dass mir das wort nur ein einziges mal begegnet ist, natürlich noch nichts beweisen. Ich möchte aber erwähnen, dass ich eine reihe von Aranbewohnern vergebens nach einer erklärung des wortes gefragt habe, das mir nur aus einem zauberspruche [mak ȷē n-ə laiə sə xolək] bekannt geworden war, dass ferner ein jetzt in Dublin wohnender irischer geistlicher, der mehrere jahre auf Aran verkehrt hat, mir schrieb, das in dem von mir veröffentlichten zauberspruche vorkommende wort kolək habe er nie gehört. Sollte man solche wörter nun als ganz gebräuchlich bezeichnen dürfen? – S. 157 z. 20 ist zu streichen. Lies koləv „bettseite“, colbha, O’Don. Suppl., aus colba, W. 438. Vgl. Cois na Teineadh 13, 25. S. das beispiel unter fāsĭm. [Auch Pedersen macht mich auf mein versehn aufmerksam und teilt mir folgende belege mit: Siamsa an gheimhridh 102, LL. 65b4.] – S. 157 zwischen koləv und kolm̥ ist einzuschieben: kol-ḱȧhr, kol-ḱǡr „vetter“ col-ceathrar. xuələ mē šḱēl əńḗ, vī īntəs mōr ām ān̄, gr̥ fakəs bȧn mə xol-ḱȧhr̥ eǵ dorəs ə cī hēn; əs kosūl, gə wil trøblōȷ əḱīńc orə. „Gestern hörte ich eine geschichte, die mich sehr in erstaunen setzte, nämlich, dass die [sc. verstorbene] frau meines vetters an der thür ihres eigenen hauses erschienen sei; wahrscheinlich hat sie irgend welchen kummer.“ [Da ich glaubte kol-kahr̥ gehört zu haben, abstrahierte ich ein nomen kahŕ̥. Pedersen teilt mir nun aber noch folgende verwandtschaftsnamen mit: kolkūǵr̥ „kind eines vetters bzw. einer kusine“, „vetter oder kusine des vaters bzw. der mutter“, koĺšešŕ̥ „vetter oder kusine zweiten grades“, kolmōŕešr̥ „kind eines vetters bzw. einer kusine zweiten grades“, „vetter oder kusine zweiten grades des vaters bzw. der mutter“. Da sich hieraus ergiebt, dass der zweite bestandteil der verschiedenen wörter die zahlwörter cúigear, seisear, móir-sheisear sind, so ist das entsprechende ceathrar auch für kolḱǡr anzunehmen. kol ist wohl col „sünde, blutschande“, W. 438. Vgl. ré mnaoi nó fear cuil „with a kinsman or kinswoman“. Donl. 94, 16.] – S. 158 z. 24 streiche cornán und lies carnán, O’R., von carn. Vgl. kārn-ȳlə [bem. z. s. 149]. [Pedersen teilt mir die etymologisch zu erwartende aussprache kārnān seines gewährmanns Martin mit. Ich habe nur kornān gehört.] – S. 158 zwischen korp und kos ist einzuschieben: koŕšəkĭm „segne, weihe“, coisreacaim, Keat. Vgl. d. beisp. unter geŕĭm. – S. 159 z. 17: „Der verweis auf kūǵ kūǵə ist zu streichen. Statt dessen ist hinzuzufügen: W. 435 cocrích. Wenn Sie eine parallele für die bedeutungsentwicklung wünschen, so verweise ich auf meine albanesischen texte, s. 104: fkigne ‚ξενιτεία‘. Vgl. Meyer, alb. wtb. 107, fḱin, Hahn, alb. st. wtb. 141 s e martój vajzεnε ndε fḱińε mit der übersetzung: ‚ich verheirate meine tochter nicht in die (benachbarte) fremde‘. Eine interessante form findet sich bei Molloy 226, i dtír choithiach. Nach Molloy’s orthographie ist dies etwa *koçiəx aus *koçŕiəx. Die ererbte eklipsis (coigcrích) ist durch rekomposition mit aspiration ersetzt worden wie comhthrom neben cutrummus etc.“ Pedersen. Dazu als nachtrag: „Bei der besprechung des wortes kōkriə hätte ich, neben der nach Molloy beigebrachten form noch folgendes erwähnen sollen: M’Curtin ‚strange nations‘ críocha coimhtheacha, M’Curtin ‚alien‘ coimhíthioch; schott, coimheach ‚foreign, strange‘, Manks quaagh ‚strange‘ (mit nasaliertem a. Rhys, Manx Phonology 32). Dass alle diese formen ebenso wie Molloy’s i dtír choithiach aus einem ursprünglichen *coimh-chríoch erklärt werden können, möchte ich noch immer annehmen, so lange nicht eine auf eine andere richtung weisende spur nachgewiesen ist. Zum schwunde des tonlosen spiranten im schott. vgl. schottisch uamhas = ir. uathbhás. Auffälliger ist der schwund im ir., aber hier kommt ja auch die schreibung cóimhthidheach vor (das dh nach dem í bei M’Curtin ist natürlich stumm). .Die ir. form cóigcrích findet sich auch in den beiden gälischen dialekten wieder: schottisch coigreach ‚stranger‘, Manx cagliagh ‚boundary‘.“ Pedersen. – S. 159 z. 20: „Siamsa an gheimhridh s. 10 coim ‚waist‘.“ Pedersen. – S. 160 zwischen z. 2 und 3 einzuschieben: kōrə „kiste“, comhra, O’R. „an ark, a coffin“. Vgl. comrar „capsa“ Z.-E. 871. – S. 161 z. 10 lies m. f. statt m. – S. 161 z. 21 streiche „zu kør“ und lies: caráiste, O’R. „a carriage, baggage“ aus engl. carriage. – S. 162 vor z. 1 füge hinzu: *kør „sünde“, coir, Keat. pl. køŕəxī. Vgl. das beisp. unter æŕī. – S. 162 z. 2: „air. coirm ‚bier‘, W. 437.“ Pedersen. Füge ausserdem hinzu: St.-B. 93. – S. 162 z. 8 setze ein komma hinter leš. – S. 162 z. 12 lies gøsūləxt statt gōsūləxt. – S. 162 z. 15 køšĭm. „Falsch. Vgl. ḱē vēȷ ə xošń̥ ə wūn šin āt? ‚Was kostet der torf bei dir? Wieviel verlangst du für den torf‘? Fut. relat. xošnōs punt ‚was ein pfund kostet‘. Vgl. dazu M’Curtin unter if: is éigean damh fhághail dá mhéad coiseonadh sé, ‚I must have it, if it cost ever so much‘, unter cost: biadh sé agam gidh bé choiseonus sé, ‚I will have it what ever it costs‘. Dasselbe verbum kommt auf Aran in der bedeutung ‚verteidigen‘ vor: košnō mē mē hēn, inf. košn̥c (Martin). Molloy 95 cosuint ‚defend‘, W. cosnaim s. 449. Die bedeutungsentwickelung von ‚verteidigen‘ zu ‚kosten‘ ist durch das anklingende englische wort beeinflusst. Vgl. dȳr ’teuer‘.“ Pedersen. – S. 162 zwischen køšĭm und køškīm ist einzuschieben: køšḱēm, coiscéim, s. ḱēm. – S. 162 z. 18 kraŋərə, knagərə. „Martin spricht das r mouilliert. M’Alp. cnagaire.“ Pedersen. – S. 163 zwischen krøtəx und kruə ist einzuschieben: kru „zustand“, cruth, Z.-E. 238, W. 455, St.-B. 60. – fiəxəx šē, ən fĭū iəd šə xør ə marəgə, wil šēd ə gru wȧ gə ĺōr „Er sehe einmal zu, ob die sachen da in genügend gutem zustande sind, dass es sich lohnt, sie zum markt zu bringen.“ – S. 164 z. 2 kruhijōŕ. „Wegen cymr. creawdwr, bret. kroner ist anzunehmen, dass die ir. wörter durch (alte) volksetymologische vermittlung auf lat. creator, creare beruhen.“ Pedersen. – S. 164 z. 23: „hryc (Mart.).“ Pedersen. – S. 165 z. 1: kryəx ist fem.“ Pe- dersen. – S. 165 z. 7: „kuəlōdə; cuallacht ist auf Aran in liedern gebräuchlich. Ihr kuəlōdə scheint kūlōdr̥ ‚gesellschaft‘ zu sein. Vgl. M’Curtin company comhluadur.“ Pedersen. – S. 166 z. 15: „kūl bedeutet nicht ‚rücken‘ sondern ‚nacken‘ und ist ganz gewöhnlich. Übrigens hatte es auch im mir. die bedeutung ‚nacken‘: LL. 72a27.“ Pedersen. – S. 166 z. 25, 28: „eŕ ə xūĺə gehört zu kūŕĺə, fȳ xūl ist aus fȳ xūŕ entstellt oder verhört.“ Pedersen. Dass ich mich nicht verhört habe, glaube ich behaupten zu dürfen, da ich beide redensarten oft gehört habe. Hinsichtlich der entstellung hat aber Pedersen wohl recht. Die redensarten sind daher hier zu streichen und unter kūŕ bzw. kūŕĺə hinzuzufügen. Füge zu letzterem noch hinzu: tā tū eŕ də xūĺə hēn jīnə mar høgrīs tū „Du kannst thun, was du willst.“ – S. 167 z. 31 vgl. die bem. zu s. 166 z. 25. 28. – S. 168 z. 8 füge hinzu: gen. kūŕcə. – S. 168 z. 15: „kūcīm. Die etymologie ist falsch (lautlich unmöglich). Es ist englisches lehnwort von quit oder requite.“ Pedersen. Sollte man dabei nicht vom regen in die traufe kommen? Füge hinzu: mā ńīn̄ dyn ŕ̥ bi mŭȧ əŕ bi ʒō, kūcīn̄ šē leš ē „Wenn ihm irgend jemand etwas gutes erweist, dann vergilt er es ihm.“ – S. 168 z. 21 füge hinzu: ə mȧsn̥̄ tū, ə wai mē n kapl̥̄, mā haim n-ə kyńə? = ə mȧsn̥̄ tū, ə wai mē n kapl̥̄, mā haim dā h-iərə? [vgl. s. 63 z. 23]. – ə wuəŕ tū n t-æŕəǵəd, ə xør mē n-ə xøńə hū? „Hast du das geld bekommen, das ich dir geschickt habe?“ – S. 168 z. 13 füge hinzu: əŕ xȳ əŕ bi, əŕ ēn xȳ = əŕ xor ə bi. Pedersen trennt ə xȳn mit recht von und setzt es gleich coidhche. Was mich anfangs abhielt, coidhche anzunehmen, war der vokal ȳ gegenüber ī in croidhe, oidhche. Ich muss jedoch zugeben, dass er infolge der nachbarschaft des x entstanden sein kann, da ich auch neben bŭī und neben gehört habe. – S. 169 z. 7: nach Pedersen lautet der plural kȳŕə. – S. 169 z. 20 streiche: „keiner von ihnen wünscht es von uns zu bekommen“ und lies: „wir haben keinen von den gegenständen nötig“. – S. 169 z. 28: „Die worte ‚oder von cennaigecht‘ sind zu streichen.“ Pedersen. – S. 170 z. 2: „Die worte ‚oder von ḱȧn̄īm‘ sind zu streichen.“ Pedersen. – S. 171 z. 16 füge hinzu: ḱē n ȳš hū? ōs ḱīn̄ xūǵ vliənə fīd „Wie alt bist du? Ich gehe ins sechsundzwanzigste jahr“. – S. 171 z. 32: „Lies ḱēxtə.“ Pedersen. – S. 172 z. 21: „Lies ḱešc.“ Pedersen. – S. 172 z. 24 füge hinzu: xuə šē hŕī n-ə çēšcuə „Er hat sein examen gemacht (bestanden)“.S. 172 zwischen ḱēšcuə und ḱi ist einzuschieben: ḱēv, „schiffslände“, engl. quay. – S. 173 z. 2 füge hinzu: als subst. m. „lange zeit“, pl. kiəntə. Vgl. Mollov cian „century“, pl. cianta. [Der pl. kiəntə gehört nicht zum adj.] – S. 173 z. 17: „ḱināltəs nicht von ḱin, sondern von dem auch auf Aran ganz gewöhnlichen adj. cinéalta, und dies ist eine ableitung von cinéal.“ Pedersen. Ganz gewöhnlich? Für unser deutsches „Das ist sehr freundlich von dir“ habe ich nur folgendes, das aber sehr häufig gehört: is mōr n̥ ḱīnāltəs ʒic šin. is mōr n̥ ḱināltəs ʒomsə šin. is mōr də çīnāltəs ʒom. tā tū gə rī wȧ. – S. 174 letzte zeile füge hinzu: gen. ḱitōǵə. – S. 174 z. 1 „weibliche brust“: „lies ‚brustwarze‘.“ Pedersen. – S. 174 z. 18 ḱlaunəs. „Es bedeutet nur ‚marriage-affinity‘, auch in der phrase ər hokrīdr̥ ə ḱlaunəs ərḗr? ‚Wurde man gestern über die partie einig?‘ (d. h. über die mitgift).“ Pedersen. Nach Pedersen’s eigenem beispiel könnte man doch auch marriage-settlement ansetzen, und das würde doch annähernd unserer verlobung entsprechen. Denn das versenden von verlobungsanzeigen bildet doch nicht das wesen der verlobung, und über die mitgift wird ja auch zuweilen bei uns geredet. Wie soll ich beispielsweise den von mir gehörten satz: hugədr̥ tūŕəšḱ ʒom eŕ ə ǵlaunəs anders übersetzen als: „sie haben mir ihre verlobung angezeigt“. – S. 174 z. 20 füge hinzu: cȧgn̥̄ dynə n-ə çlȧxtə šin lē fad æmšŕ̥ə „Auf die dauer gewöhnt man sich daran“. – šin ē ə çlȧxtə „Das ist seine gewohnheit“. – S. 174 z. 22 lies ḱlehəxə statt ḱehəxə. – S. 174 zwischen ḱlēv und ḱliəv ist einzuschieben: ḱliə, f., „hürde“, cliath, Z.-E. 18, St.-B. 101. – S. 175 zwischen ḱō und ḱōl ist einzuschieben: ḱōbr̥nəx „nebel, nebligkeit“, von ḱō. Vgl. d. beisp. unter dorxə. – S. 175 z. 17 füge hinzu: veŕ šēd ḱōltə wōb ə ŋȧĺə əŕ fȧ ən tąvrə „In Galway giebt man den ganzen sommer hindurch konzerte“. – S. 176 zwischen ḱŕəǵ und ḱŕē ist einzuschieben: ḱŕeštūnc „glauben“, verbals. zu ḱŕeȷĭm. Vgl. O’R. creidsin „believing“. Vgl. d. beisp. s. 56 z. 2. – S. 178 z. 7 „nur von geistererscheinungen gebraucht“: „Auch sonst“. Pedersen. – S. 178 z. 21 lies ə n-ēn statt ēn. – S. 178 z. 24: „l̄aiəŕḱīn ist nicht von ladhar gebildet, sondern volksetymologische entstellung eines diminutivs zu l̄ūȷīn. Molloy 32 hat die erste stufe dieser entstellung (im anschluss an l̄aiəd): loighdicín, darauf anschluss an ladhar. Nach Martin lautet das l̄ɛiŕəḱīń.“ Pedersen. – S. 179 z. 2 streiche „aus lasrach – 654“ und lies „neubildung nach dem gen. oder plur. von l̄asŕ̥“. – S. 179 z. 30: „Die lautgesetze verbieten die ableitung von laigen; es ist lann.“ Pedersen. – S. 180 z. 4 füge hinzu: ə l̄āŕ „anwesend“. Vgl. . – S. 180 z. 7 füge hinzu: „bereits“. tā šē šin mōrān ńīs fǡr l̄āŕəx. „Das ist schon viel besser.“ – S. 181 z. 1: „Der plur. l̄oxə deutet darauf, dass das wort fem. ist; ebenso fem. bei Molloy 23.“ Pedersen. – S. 181 z. 16 füge hinzu: aus langfiter, W. 653. – S. 181 z. 23 streiche „O’R., von lorc ‚stab‘, A. 170, W. 669, Atk. 787“ und lies: „aus lurga, Z.-E. 264, W. 673, A. 181.“ – S. 182 z. 26 lies l̄osĭm statt l̄oskĭm. – S. 181 zwischen l̄os und l̄osĭm ist einzuschieben: l̄osĭm „zünde an“, lasaim, aus lassaim, W. 654. Vgl. l̄astə. – S. 181 z. 28 streiche: verbals. zu l̄oskĭm. – S. 181 z. 30. 31. 32 sind zu streichen. – S. 182 z. 2 füge hinzu; tā šē əŕ l̄ōšcīn eǵ n̥ atlántik hotél. „Er logiert im atlantischen hotel“. – hāniǵ šē eǵ iərī l̄ōšcīn agəs ḱināl suəs eŕ fȧ mīsə. „Er kam und verlangte auf vier wochen logis und pension.“ – S. 182 z. 6 füge hinzu: tā mə watš xūǵ n̄ūmēd l̄uə. „Meine uhr geht fünf minuten vor“ (gegens. māl̄). – S. 182 z. 18 lies l̄ūȷīn statt l̄ūȷĭn. – S. 182 z. 23 füge hinzu: l̄ūn dø. „Schwarzdrossel.“ – S. 182 z. 31: „l̄ȳx ‚gelehrtes wort‘.“ Pedersen. – S. 182 z. 4 füge hinzu: l̄yv. – S. 183 z. 20 lies ĺe statt ĺə. – S. 183 z. 23 lies ńī statt ńīl. – S. 184 z. 11 füge hinzu: ĺǡn. tā šlinān ĺǡn eǵə. „Er hat breite schultern.“ – S. 184 z. 21 lies „fliese“ statt „fliesse“. – S. 184 z. 22: „gen. ĺeḱ unmöglich; ĺeḱə (Martin).“ Pedersen. – S. 184 z. 31: „lies ĺȧxtə.“ Pedersen. – S. 185 z. 12; „Der nom. heisst ĺȧbə, der gen. heisst ĺȧpə.“ Pedersen. So war es zweifellos früher. Heutzutage werden die formen oft verwechselt. – S. 185 z. 31 füge hinzu: veŕ šē ĺēhn̥̄ ʒomsə. „Er giebt mir stunden.“ – S. 186 z. 3: „lies ĺešḱə.“ Pedersen. – S. 186 z. 17 füge hinzu: aus lethet, W. 661. – S. 186 zwischen ĺēhn̥̄ und ĺēĭm ist einzuschieben: ĺēhuəxt, verbals. zu ĺēĭm. – wil tū ḱŕīxnī lē ĺēhuəxt? „Bist du fertig mit lesen?“ – Vgl. ĺēv. – S. 187 zwischen ĺēnə und ĺēŕ ist einzuschieben: ĺēncəx „wäsche“, von ĺēnə „hemd“. š ē, wil ə tȧstāl wæm, trøŋk agəs šinšāl lēncəx. „Ich brauche nur einen koffer und etwas wäsche zum wechseln.“ – S. 187 z. 4 füge hinzu: und solēr. – S. 187 z. 8 füge hinzu: gen. ĺēcə. – tā də ʒōn ĺēcə. „Du hast genug gelesen.“ – S. 187 z. 20 ēdəx statt edex. – S. 188 z. 14 lies „verrenke“ statt „verletze“. – S. 189 z. 10 lies wȧlə statt wālə und streiche ē. – S. 189 z. 14: „Martin und viele andre sprachen madə, pl. mādrȳ. Vgl. mir. collektivendung -rad.“ Pedersen. – S. 189 zwischen madrī und mak ist einzuschieben: mail „verzug“, maill, Keat., von māl. gon wail. „Ohne verzug.“ – nuəŕ ə ʒau (raxə) šē ān̄, abrīt šē lē çān gn̥ mail ə jīnə. „Wenn er hingeht, mag er Johann ersuchen, nicht länger zu warten.“ – S. 190 zwischen marə und maŕəgə ist einzuschieben: marəb, mar ə „wenn nicht“ mit der enkl. form des verbums is. Vgl. d. bem. zu S. 20 z. 18. – S. 190 z. 21 lies ə statt i. – S. 190 zwischen marəx und marəv ist einzuschieben: marəxtāl. Vgl. die bem. zu s. 33 z. 1. – S. 190 z. 28 lies marīm statt marəvīm. – S. 190 zwischen marəvīm und markēxt ist einzuschieben: mark, „kennzeichen“, engl. mark. Vgl. aiə. – S. 191 z. 4 lies əníš statt əniš. – S. 191 z. 29: „lies māsə.“ Pedersen. – S. 191 z. 32: „lies māšcərȧs.“ Pedersen. – S. 193 z. 1 lies cicĭm statt cicn̥. – S. 193 z. 15 lies meŕəv statt məŕev. – S. 193 z. 30 lies f. statt m. – S. 194 zwischen milĭm und min ist einzuschieben: milcə, „mahlen“, verbals. zu milĭm, meilt, Keat. – S. 194 z. 27 füge hinzu: gen. mīsə. – S. 195 z. 6 lies mī- statt mi-. – S. 195 z. 8 lies ń ærəx statt ńærəx. – S. 195 z. 29 lies wȳl statt wyl. – S. 196 z. 4 lies mīlcə statt milcə. – S. 196 z. 7 lies statt . – S. 196 z. 21: „offenbar mífhiúntach.“ Pedersen. Wohl richtig. – S. 197 z. 29 füge hinzu: méadhachan, M’Curtin. [Mir von Pedersen mitgeteilt.] – S. 198 z. 22 füge hinzu: gen. mūnə, mūncə. – is fȧr mūnə nə ȷȧŋn̥ ē. – is fȧr mūncə nə ȷȧŋn̥ ē. is fȧr mūnə cȧŋəxə ē. „Er ist sprachlehrer.“ – S. 199 z. 26 lies mūrə statt mūr. – S. 198 z. 27. 28 sind zu streichen. – S. 199 z. 13 lies n̥ ad statt ə wad. S. 199 z. 24 füge hinzu: mŭȧmī. – S. 199 z. 26 lies mŭȧŕəǵ statt mūȧŕəǵ. – S. 200 z. 2: „pl. mŭiĺcə“ ist zu streichen. – S. 200 z. 12 füge hinzu „vertrauenswert“. – S. 200 z. 19 lies de statt und əlúg statt clug. – S. 201 z. 8 füge hinzu: Vgl. s. 118 z. 2. – vī šešn̥ n-ə hiə fad əs vī myȷə n-ə šȧsə. „Er sass, während wir standen.“ – S. 201 z. 12 lies mȳlū statt mylū. – S. 201 z. 19 lies ‚nicht“, nach‘ statt ‚nicht, nach“‘ und füge hinzu „ob nicht“. – S. 201 z. 20 streiche „und nicht“. – S. 201 z. 23 streiche „und zwar etc.“ und lies „der nicht weit von hier ist“. S. 201 zwischen n̄ax und n̄ā ist einzuschieben: n̄ar „dass nicht“ vor dem perfektum, nachar, nar, aus n̄ax und dem praefix ər. – šin ē n fā, n̄ar xøńə šē okl̥. „Das ist der grund, weshalb er sein wort nicht gehalten hat.“ – tā s ām, n̄ar fŕīv sn̥̄ āc ūd iəd šin. „Ich weiss, dass jene dinge nicht an jenem platze erfunden worden sind.“ – S. 201 zwischen n̄ar (s. oben) und n̄ā ist einzuschieben: n̄arəv (vor vokalen), n̄ar (mit asp., vor konsonanten) „dass nicht war“, welches nicht war“, nárbh, nár, n̄ax und perf. des verb. is. – ə ńȧxə šib ə strapədōrəxt šīs snə h-al̄trəxə šə? ȷiərəmr̥ leš, ax xøn̄iḱəmr̥, n̄arəv ēȷŕ̥ liń ə jīnə. „Seid ihr die felsen hinaufgeklettert? Wir haben es versucht, aber gesehn, dass es uns nicht möglich war es zu thun.“ – ȷērəx šiəd gə miniḱ ńī, n̄ar xōŕ ʒōb. „Sie sagen häufig unpassende dinge.“ – S. 203 z. 5 füge hinzu: pl. n̄ūmēdī. – bĭøgān n̄ūmēdī hŕēš ə cŕī. „Einige minuten nach drei.“ – S. 203 zwischen n̄ȳfr̥ und n̄ȳnwr̥ ist einzuschieben: n̄ȳnān „kind“, naonán, Molloy, von nóidiu, Z.-E. 264, W. 711. – S. 203 25 lies f. statt m. – S. 203 z. 26 füge hinzu dat. ńeȷ, pl. ńȧdrəxə. (Pedersen.) – S. 203 zwischen ńȧd und ńȧx ist einzuschieben: ńȧf-çintəx „unschuldig“, neimh-chiontach. Vgl. ńȧv-ølənəx und ḱintəx. – S. 204 z. 12 lies ńȧs statt ńȧš. – S. 204 zwischen ńȧv-ølənəx und ńǡv ist einzuschieben: ńȧvŕr̥ „unfähig“, neimh-bhríoghmhar. Vgl. ńȧv-ølənəx und br̥īvŕ. – S. 205 z. 21–24 sind zu streichen. Lies: ńīn „tochter“, nighean, St.-B. 30, 111. Vgl. d. beisp. unter brūntənə und die bem. dazu. – S. 205 z. 25 lies ‚„nicht“ vor perf.‘ statt ,war nicht‘. – S. 206 zwischen n und ist einzuschieben: nȧḱə „nahe bei“, anaice, O’R. „near to“. – S. 206 z. 18 lies oxt statt oxtə. – S. 206 z. 19 lies oxt də xəȷ statt oxtə gə t. – S. 207 z. 8 lies ŋ́ȧlə statt ŋȧlə. – „orə ‚verfinsterung‘. Der vollständige satz steht unter ēklips s. 93. Offenbar stand ursprünglich vī eklips orə, eŕ ə ŋ́ȧlə. orə ist ‚auf ihr‘ und wurde nachträglich durch eŕ ə ŋ́ȧlə erläutert. Nachträglich bemerke ich, dass ēklips s. 93 fem. ist, nicht, wie Sie angeben, beleg nach Martin bei mir. Noch nachträglicher bemerke ich, dass Ihr gewährsmann offenbar masc. angegeben haben muss.“ Pedersen. Hierauf habe ich zu bemerken, dass mir der satz genau so, wie er s. 93 steht, mitgeteilt worden ist. Man könnte ja nun wohl vermuten, mein gewährsmann habe das ihm vorschwebende wort ēklips ausgelassen. Dies wird jedoch durch die mir noch genau vorschwebende betonung des satzes höchst unwahrscheinlich gemacht. orə hatte einen starken akzent, und die worte eŕ ə ŋ́ȧlə schlossen sich ohne pause an. So sehe ich mich genötigt, das wort orə, wenn auch leider ohne erklärung, im wörterbuche stehen zu lassen. Was das geschlecht des wortes ēklips anbetrifft, so wird es wohl als masc. und fem. vorkommen. Ich habe keinen anderen beleg als diesen einen, und Pedersen scheint auch nur einen zu haben. Was aber Martin recht ist, ist doch auch wohl anderen leuten billig. – S. 207 z. 13 füge hinzu: osglīm. – S. 207 z. 27 streiche æs. – S. 207 z. 28 streiche ə. – S. 207 z. 31 lies šŕārəxə statt šrārəxə. – S. 207 z. 33 füge hinzu: fuəŕ šē ə ńī vī wai. „Er hat sein ziel erreicht.“ – S. 208 zwischen ōlĭm und ōrə ist einzuschieben: ōrān, m., „lied“, orán, O’R. – S. 208 zwischen ōrnə und ōs ist einzuschieben: ōŕ „denn“, oir, aus óir úair. W. 860. – əs dømsə fēn, ə rińū ē šin, ōŕ ńī jēnfŭi ə ĺēȷ šin gə ʒyn ŕ̥ bi elə. „Mir selbst ist das passiert; denn so etwas würde keinem andern geschehn.“ – S. 208 z. 23 füge hinzu: pl. oxrəxī, oxrəxə, oxləxī. – S. 208 z. 29: „ømərə ist gen. von ūmrə, *iomortha aus *iomratha aus *iomramha durch die regelmässige analogische vermischung von auslautendem mh und dh“ Pedersen. – S. 209 z. 16 paul̄. „Auch mir. poll LL. 62a, 43, gen. puill LL. 63a, 37, cymr. pwll.“ Pedersen. – S. 209 zwischen paul̄ und pāī ist einzuschieben: pausēr „blume“, franz. pousse? Vgl. d. beisp. unter balə. [Nach Pedersen auch pausē.] – pāȷŕīn, m., „rosenkrauz“ (als gebet), paidirín, von pŭȧȷŕ̥. – S. 209 z. 30 lies n̄ȳnān statt ńīnān. – S. 210 zwischen pāris und pȧkə ist einzuschieben: pȧdr̥, m., „Peter“, Peadar aus Peter, W. 577. – S. 210 zwischen pēn und pēšcə ist einzuschieben: pēŕə „paar“, péire, O’R., engl. pair. – S. 210 z. 27: „ich kenne nur pēšcə und ul̄fēšc „ungeheuer“, McCurtin ‚worm‘ péist.“ Pedersen. Meine belege bieten nur pluralformen. Der nom. sing. ist nach M. O’Flaherty’s angabe angesetzt und daher vielleicht gelehrte form. – S. 210 zwischen pikĭm und piš ist einzuschieben: pilār „pfeiler“, O’R., pileir, pilliur, piolóir; engl., pillar. Vgl. d. beisp. unter dȧŋnīm. – S. 211 zwischen pīḱ- und pīńə ist einsuschieben: pīlr̥ „schutzmann“, engl. peeler, pl. pīlr̥z. – S. 211 zwischen pīnə und pīs ist einzuschieben: pīpə „pfeife“, píopa, engl. pipe. [Pedersen: pībə.] – S. 211 zwischen plūr und pobl̥ ist einzuschieben: po „atemzug“ [M’Curtin, puth ‚gasp‘ (nach Pedersens mitteilung)]. Vgl. das beisp. unter bŕīm. – S. 212 z. 1. 2 sind zu streichen. Lies: „gehört, die gemeinde habe heute nach dem gottesdienst eine schöne unterhaltung gehabt.“ – S. 212 zwischen pōg und pōsə ist einzuschieben: pōlī́, m., schutzmann“, pl. pōlī́z, engl. police. – pōkə „tasche“, pócadh, O’R., engl. pocket, pl. pōkī. æŕəǵəd pōkə. „Taschengeld.“ – S. 212 zwischen protəstūn und pukān ist einzuschieben: pŕiāl. Vgl. die bem. zu s. 54 z. 23. – pŕīvēdəx „privat“, engl. private. – S. 214 z. 1 lies f. statt m. [ræńəx iān „wildes farnkraut“. Pedersen.] – S. 214 z. 10 füge hinzu: gə rē „mit leichtigkeit“. – S. 214 z. 14: „von ‚widder‘ (ganz gewöhnlich auf Aran), rethi LL. 24a, 42, raithi LL. 54a, 40, Keat. reithe.“ Pedersen, Streiche demnach „cymrisch rhewgydd“. – S. 214 z. 21: „rēltə ist nicht plur., sondern sing.“ Pedersen. – S. 214 letzte zeile lies ȷȧgə statt ȷagə. – S. 215 z. 4 füge hinzu: fȳ rēŕ „passend, angängig“. ȷauəd gə šūrālcə, mā tā šē fȳ rēŕ. Wenn es passt, werde ich es bestimmt bekommen.“ – S. 215 z. 14 lies çǡń statt çā́n̄. – S. 215 z. 23: „riv-rē enthält das auch sonst auf Aran vorkommende subst. , Keat. raé, W. 732 ré.“ Pedersen. – S. 216 zwischen rōd und rōp- ist einzuschieben: rōgəŕə m., „schurke“, róguire, O’R., engl. rogue: pl. rōgəŕī. Vgl. d. beisp. unter gōĭm. – rōgəŕəxt, „schurkerei“, róguireachd, O’R., von rōyəŕə. – S. 217 z. 11. lies rūń statt rūńə. – S. 218 zwischen s und saiĺ- ist einzuschieben: sagr̥t, m., „priester“, sagart aus sacard, W. 752. – S. 218 z. 8 lies c-iəsk statt c-isək. – S. 218 z. 14: „sal ‚balken‘ kaum von sail ‚salix‘; denn dies kommt als seĺ ‚weide‘ ganz häufig vor (neben sal ‚balken‘). sal ist fem. (Martin). Vgl. Siamsa an gheinihridh 47 an tsail, M’Curtin ‚beam‘ sail mhór, ‚a draw beam‘ sail tharraing.“ Pedersen. – S. 219 z. 23 streiche „völlig“. – S. 220 z. 11. 12: „Das beispiel falsch übersetzt. Muss heissen: ‚Wenn ich nur mich selbst zu sättigen hätte‘ (‚Wenn ich keine familie zu versorgen hätte‘).“ Pedersen. Nein. Mein gewährsmann übersetzte: ‚If I had only myself to please‘. – S. 220 z. 33 zwischen „pronomina“ und „sa“ ist einzuschieben: „sowie von substantiven nach dem pron. poss.“ Füge hinzu: kāȷə gə mērə də lāŕ-sə šȧrəx? „Wann wird deine stute fohlen?“ – caiŕ eǵ mə hax-sə, agəs inšōfr̥ ʒic ə ńī, bə xōŕ īnšəxt. „Gehe nach meinem hause; dort wird man dir erzählen, was du wissen musst.“ – ə ńērə šib lē mə wincŕ̥-sə hȧxt ən̄šó gə ȷī mē? ȷērə myȷ. „Wollt ihr meinen angehörigen sagen, sie möchten hierher zu mir kommen? Jawohl.“ – S. 221 z. 3: Vgl. die bem. zu s. 4 z. 1<noinlucde>1</noinclude>8. – S. 221 zwischen siə und sisūr ist einzuschieben: sigā́r „zigarre“, engl. cigar. – S. 221 z. 13 setze einen punkt statt des fragezeichens. – S. 221 z. 18 lies ńīnēŕ statt ńīnēr. – S. 221 z. 28: „lies skaĺp (Martin). Daneben sceilp, Siamsa an gheimhridh 73, 76 (gob, splinc – splinc ist der äusserste rand eines felsens), M’Alpine sceilp. Offenbar ein altes lehnwort aus engl. shelf.“ Pedersen. „Bei der besprechung von skaləp habe ich nicht genügend betont, dass scailp und sceilp nicht gleichbedeutend sind. Der unterschied geht aus meinen angaben hervor.“ Pedersen. – S. 222 z. 4/5 streiche: zu scáilim ‚breite aus‘, W. 758. – S. 222 z. 15 lies ēnəxt statt ēnēxt. – S. 222 vorletzte zeile füge hinzu: sl̄ȧncə. – S. 223 z. 7 füge hinzu: fem. Vgl. d. beisp. unter bŕišĭm. – S. 223 zwischen sl̄at und sl̄ām ist einzuschieben: sl̄aurə „kette“, slabhradh von slabrad, Z.-E. 856. W. 779. – S. 223 zwischen smir und smȳnĭm ist einzuschieben: smugr̥ĺə „speichel“. Vgl. smug, O’R. „spittle“. – S. 224 z. 16 lies f. statt m. – S. 225 z. 5 füge hinzu: fāg mə holəs! „Gehe mir aus dem licht!“ – S. 225 z. 6 lies statt ka. – S. 225 z. 7: „Der von Ihnen angenommene unterschied zwischen sovr̥n und punt nicht richtig. sovr̥n (Martin) häufig = 20-sh.-stück, während punt offenbar nur den wert, nicht eine bestimmte münze bezeichnet.“ Pedersen. Ich glaube, punt kann auch zur bezeichnung des 20-sh.-stückes gebraucht werden. Vgl. mĭai tū xō mŭȧ s gə ȷūrā šinšāl pont ʒm̥. „Würdest du so gut sein, mir ein pfund zu wechseln?“ – S. 225 zwischen søl und søst ist einzuschieben: sølāvšī „bar“ (vom gelde gesagt), *su-láimhsighthe. aus so, su, Z.-E. 863, W. 785. l̄āvšī, p. p. zu l̄āvšīm (das Pedersen aus einem märchen für Aran belegt), láimhsighim, O’R. „I handle, finger, discuss“. Vgl. das verbalsubst. láimhsiughadh, Donl. 94, 29. – S. 225 zwischen sølāvšī (s. oben) und søst ist einzuschieben: søn in eŕ søn „für“ („for the sake of“) son, Keat. – fān̄ šēd ə duərəstl̥ sȳr gə ĺōr, mar əs bĭøg ə ńīs šiəd eŕ ə høn. „Sie erhalten ihren lohn recht leicht; denn es ist wenig, was sie dafür thun.“ – S. 226 z. 8 füge hinzu: srād, gen. srāȷə. – ḱē ən trād ē šə? „Was für eine strasse ist das?“ – ḱērd ē ænm̥ nə srāȷə šə? „Wie heisst diese strasse?“ – S. 226 z. 28 lies statt er. – S. 227 zwischen stōlīn und strænšəŕə ist einzuschieben: strapədōrəxt „klettern“, von engl. strap? – S. 227 zwischen strōkĭm und stuəx ist einzuschieben: stūāl „packen, einpacken“, engl. stow. – stuək „mürrisches wesen“. Vgl. O’R. stuacach „gruff, boorish, light“. – S. 227 z. 16: „Ich habe von Mark O’Flaherty gehört: tā n dūn ȷīnta eŕ stuəç xȳl, agəs ə wal̄ȳ ə šrehūnc ō hȳv gə tȳv gn̥ stuəç šin. ‚Das dun liegt auf einem kleinen vorsprung, und seine wände erstrecken sich von der einen seite dieses vorsprungs zur andern‘, mit mouilliertem x (ç); also gelehrtes wort (ebenso wie šrehūnc in demselben.“ Pedersen. Ich habe das wort, soweit ich mich erinnere, von Mark O’Flaherty nie gehört. Mein stuəx stammt von Inisheer. – S. 228 z. 3: „ nicht zu suth (gegen die lautgesetze), sondern zu súg, W. 795. M’Curtin súghadh ‚sap juice etc.‘.“ Pedersen. – S. 228 zwischen sūl und sūrəx ist einzuschieben: sūp, „suppe“, engl. soup. – S. 228 z. 17 sū-salūn: „auch bei mir nach verschiedenen gewährsmännern belegt. Leabhar Sgeulaigheachta 25 súgh-talmhan.“ Pedersen. – S. 228 zwischen sū-salūn und sȳxān ist einzuschieben: sȳəl, sȳl, m., „leben“, saoghal, von sáegul, Z.-E. 30. W. 753. Vgl. d. beisp. unter ȷeŕə. – S. 228 zwischen sȳr und sȳrə ist einzuschieben: sȳr, m., „arbeit“, saothar aus sáethar, sáithar, Z.-E. 30, 223, W. 753, gen. sȳŕ. ə wān̄ tū l̄uəx də hȳŕ, nuəŕ iərəs tū ē? fȧĭm „Bekommst da deinen arbeitslohn, wenn du darum bittest? Jawohl.“ – S. 229 z. 28: šḱēl ist auch märchen (Martin)“. Pedersen. – S. 230 z. 5 ist zu streichen. Lies: Vgl. grā und ȷēŕḱə. – S. 230 z. 15 lies šȧsĭm statt šȧšĭm. – S. 231 zwischen šēpēl und šə ist einzuschieben: šērləs „Karl“, Séarlas, engl. Charles. – šēvə „sechster“ [vor ȷēg], séthúth, Molloy, von séde. W. 766. š ē əńú ən šēvə l̄ā ȷēg g n̥ vī ȷeŕə n tavrə „Wir haben heute den sechszehnten juli“. – S. 231 z. 30 füge hinzu šilcə. – S. 232 z. 1 streiche „aus sind“. – S. 232 z. 11 lies šinšāl statt sinšāl. – S. 232 zwischen šī und šīdə ist einzuschieben: šī „fee“, sídh, O’Don. Suppl. aus side, W. 774. Vgl. d. beisp. unter fīr. – S. 233 z. 1: šīr ‚andauerd‘ ist mir nur als erstes glied von composita bekannt. sə ȷeŕə hīr enthält das auf s. 138 behandelte hiər. Bei ihre erklärung wäre die aspiration unbegreiflich. sə ȷeŕə hīr ‚im zurückliegenden ende‘ ‚zuletzt‘.“ Pedersen. Richtig. – S. 233 zwischen šītə und šḱēl ist einzuschieben: šḱȧx „weissdorn“, sceach, O’R., von scé, W. 759. St.-B. 371. – S. 233 z. 18 ist zu streichen. Lies: gen. šḱinə, pl. šḱēnə šḱenə. n̥ šḱiən ə rø tū kȧnc ørə, tā šī agm̥ „Ich habe das messer, von dem du sprachst“. tor m̥ iəsəxt də šḱinə! „Leihe mir dein messer!“ tor m̥ nə šḱenə, tā agətsə „Gieb mir die messer, die du da hast“. [Der plur. zu šḱiən heisst nicht šḱēnə, sondern šḱanə (bei mir oft und nach verschiedenen gewährsmännern belegt).“ Pedersen. Ich kenne nur šḱēnə und šḱenə.] – S. 233 z. 20 füge hinzu: fem., pl. šḱiləxə. hug mē šḱiln̥ ʒō, ax ńī rø šē sāstə lē „Ich gab ihm einen schilling, aber er war nicht zufrieden damit“. vērə myȷ ȷē šḱiləxə n ḱǡn̄ orəb „Wir wollen zehn schilling pro stück geben“. – S. 234 z. 19 füge hinzu: ḱērd ē hĺī? „Was ist sein beruf?“ – S. 235 vor šø ist hineinzufügen: sōršə, „Georg“, Seórsa. – S. 235 z. 2 füge hinzu: tā mē tōŕc n̥ crahr̥ wæc „Ich nehme deinen packsattel mit“. – S. 235 zwischen šuk und šūd ist einzuschieben: šupə „einkäufe machen“, engl. shop. – S. 235 z. 14 füge hinzu: „auch absolut“. – hug šē krūn ʒm̥ eŕ šūd „Er gab mir fünf mark dafür“. Füge ferner hinzu: ńīr hug šib ʒom n̥ ryd ūd, ə jȧl̄ šib „Ihr habt mir nicht gegeben, was ihr mir verspracht“. – ə šīln̥̄ tū́, gə wai tū ʒm̥ nə ńī šūd, ə ȷiər mē ort? jauəń, dā vēdń̥ „Denkst du mir die dinge zu verschaffen, um die ich dich gebeten habe? Ich würde es thun, wenn ich es könnte“. – S. 235 z. 26 füge hinzu: masc. pl. šūmrī. mə çūmrə „Mein zimmer“. – S. 236 z. 14 lies taləvn̥ statt talevn̥. – S. 236 z. 31 lies ȷī-hæŕəvəx statt ȷī-haŕəvəx. – S. 236 letzte zeile: „M’Curtin sill táirseach doruis, Siamsa an gheimhridh 47, Leabhar Sgeulaigheachta 127 tairseach, schottisch starsach Campbell I s. 18. 26, stairs(n)each M’Alp. und Highland Soc. Martin spricht taršiń. Bei der mannigfaltigkeit der formen ist entlehnung aus engl. threshold höchst wahrscheinlich.“ Pedersen. Höchst wahrscheinlich? – S. 237 z. 1 lies dorəs statt dorss. – S. 237 z. 17 füge hinzu: tøŕńəx. – S. 238 z. 3 lies xaiŕȷ statt xaiŕc. – S. 238 zwischen tāniǵ und tȧńīm ist einzuschieben: tāvəxt, in šin tāvəxt dā vŕīn šin „Das versteht sich von selbst“, tábhacht f., Keat. „substance, validity, substantiality.“ – S. 239 z. 4 lies tȧstīn̄ statt tȧstīm. – S. 239 z. 5 füge hinzu: ȷīnfŭī ē, ʒā dȧstiəx šē ə jīnə „Es würde geschehen, wenn man es wünschte“. vērń̥ dic ē, ʒā dȧstīx šē wæc „Ich würde es dir geben, wenn du es nötig hättest“. gohī ēd šin agəs tȧstīn̄ šē wōb „Nehmt sie fest; sie verdienen es“. fāgn̥̄ tū nə ńī əs mō ə hȧstīs wæc, də jiə gə miniḱ „Du lässt die dinge, die du am meisten nötig hast, oft zurück“. – S. 239 zwischen und til ist einzuschieben: təbák „tabak“, englisch tobacco. – S. 239 zwischen und tobr̥ ist einzuschieben: tobišcə, tobíšcə „unheil“, tubaiste, O’R. caiŕə ȷī tobišcə „Geh ins verderben! Scher dich zum henker!“ gə ńimī n tobišcə ort „Dass unheil über dich komme!“ – S. 240 z. 14 füge hinzu: ə dōkə šē wad mə wrōgə jȧsū? tȧstīn̄ šiəd wæm gə rī wōr. ńī hōkə šē šin ə wad. si šīs, mā š ē də hil ē, cig lȧt fanəxt lōb „Wird es viel zeit in anspruch nehmen, meine schuhe zu flicken? Ich habe sie sehr nötig. Nein, bitte, nimm platz, du kannst darauf warten.“ tōg lȧt ē šə suəs eǵ ə māšcŕ̥ agəs tōŕ ʒō ē Nimm das mit zum lehrer und gieb es ihm!“ ḱē n fad ə hōgəs šē ə ʒøl gə ȷī n stēšn̥? „Wieviel zeit nimmt es in anspruch zum bahnhof zu gehen?“ – S. 240 zwischen tōkī und toriəxt ist einzuschieben: tōrə = tūkī tugtha. tā šī eŕ cī ə ve tōrə əmáx „Sie wird sogleich hinausgeworfen werden.“ – S. 240 zwischen tōriəxt und tōŕ ist einzuschieben: tōrīm „suche“, tóruighim, O’R. Vgl. d. beisp. unter fāl. – S. 240 zwischen tørn̥̄ und tørsəx ist einzuschieben: tørn, engl. turn. ḱē leš n̥ tørn šə niš? „Wer ist jetzt an der reihe?“ – S. 241 zwischen tøst und trā ist einzuschieben: tøšĭm s. tūšĭm. – S. 243 z. 2 füge hinzu: lē tšǡns „durch zufall“. – S. 243 zwischen tuər und tug- ist einzuschieben: tuərəstl̥ „lohn“, tuarastal, W. 852. tuəŕĭm, tuaraim, Keat., in eǵ tuəŕĭm „um – herum“ [von der zeit]. kā rø tū šȧxtn̥ ō hin eǵ tuəŕĭm ən amə šə? „Wo warst du vor einer woche um diese zeit?“ – S. 243 z. 27 füge hinzu Keat. tuaraisg (nach Pedersen wohl aus tuarascbal. W. 852). – S. 243 z. 28 lies tuairim statt tuirim. – S. 243 zwischen tūs und ist einzuschieben: tūš „messen“, verbals. zu tūšĭm tøšĭm, tomhas aus tomus, Z.-E. 787, W. 837. tūšĭm, tøšĭm „messe“, tomhaisim, keat., von tūš. S. 243 vorletzte zeile: „nom. , gen. tȳv.“ Pedersen. – S. 244 z. 6 lies „imp. sing. 2 caiŕə, “ statt „imp. sing. 2 caiŕə“. Vgl. d. bem. zu s. 123 z. 22–25. – S. 244 zwischen cȧg und cȧgĭm ist einzuschieben: cȧgəs, m., „lehre“, teagasg, Keat. cȧgəs ḱrīstī „katechismus“. – S. 244 z. 17 lies cagəx statt caiəx. – S. 244 z. 22 füge hinzu: „auch substantivisch gebraucht, z. b. n̄ā kiŕ hart gə ȷī mārəx n̥ ryd bŭ cig lȧt ə jīnə əńú „Verschiebe nicht auf morgen, was du heute thun kannst“. – bə cig leš šin ə və avlə = ȷ ēləx šin ə ve avlə „Das mag sein“. – əs cig lȧt mŭinīn ə xør ænm̥ (= in̄m̥) „Du kannst dich auf mich verlassen“. 2. gə cigə, cigə, gə ȷigə, ȷigə „Warum“. gə cigə, n̄ax dāniǵ tū mə xińə? „Warum hast du mich nicht abgeholt?“ ō tā s agət ē, cigə wil tū ʒā iərī jīmsə? „Was fragst du mich danach, da du es weisst?“ 3. gə ȷī (cf. Keat. XXXI „bis“, „bis zu“. – S. 244 z. 28 füge hinzu: wil ēn cȧxtəŕəxt agət ʒō? Hast du irgend einen auftrag für ihn?“ – S. 244 zwischen cȧmpĺ̥ und cȧŋə ist einzuschieben: cȧn̄ĭm „rücke“, teannaim aus tennaim, W. 817. cȧn̄ bĭøgān ńīs ǵørə ŕ̥ hȳv də lavə ȷešə „Rücke etwas näher nach rechts heran!“ ə ȷȧn̄ə tū əŕ gūl bĭøgān? „Willst du etwas zurückrücken?“ ʒā ȷȧn̄əx šiəd suas bĭøgān, vĭøx āc ʒicšə „Wenn sie etwas zusammenrücken wollten, würde platz für dich da sein“. – S. 244 z. 33 füge hinzu: pl. cȧŋəxə. – S. 244 z. 34 lies cȧŋgə statt cȧgŋə. – S. 245 zwischen ce und cehĭm ist einzuschieben: cebī in brat cebī „totentuch“. Vgl. O’R. teibheadh „destruction, extirpation, death“. – S. 245 zwischen cənə und cēd ist einzuschieben: ceŕm̥, „trocken“, tirim. W. 828. – S. 245 z. 7: „cēd ist fem. (sicher belegt bei mir). Ebenso Molloy 23.“ Pedersen. – S. 245 z. 30 füge hinzu: pl. cĭńcə. – S. 246 z. 2 streiche gə ȷī ‚bis zu‘, ‚zu‘“ und lies: „əŕ cī ‚auf dem punkte‘, ‚im begriff‘“, z. b. tā n xlȧn̄ əŕ cī ə ve berə „Das kind wird sogleich geboren werden“. – S. 246 z. 4 ist zu streichen. – S. 246 z. 5 füge hinzu: gen. cīŕə. tā šē ə fāgāl nə cīŕə „Er verlässt das land“. – S. 246 zwischen cŕēn und cŕiəl̄ ist einzuschieben: crēnvr̥ „stark“, tréanmhar, O’R. – S. 246 zwischen cŕiəlĭm und cŕisk ist einzuschieben: cŕiməx „dürre“, tiormach, O’R., von tírma bzw. tírim, W. 828. – S. 246 zwischen cŕī und cŕūŕ ist einzuschieben: cŕīn criən „drittel“, trian. əs ʒā cŕīr n̥ obŕ̥ n̥ māšcŕ̥ ə hāsū „Den meister zufrieden zu stellen ist zwei drittel der arbeit“. – S. 247 z. 1 lies „uəl̄ə, m.“ statt „uəl̄, f.“. – S. 247 zwischen umpīm und ū ist einzuschieben: ušḱəxt in ušḱəxt ḱȧrū gə n çȧr „Ein viertel vor vier“ etc. – S. 247 z. 29: engl. author unmöglich. Regelmässige fortsetzung von air. auctor. Vgl. augtortás, W. 3. 4, MI. 9b5, 14b2.“ Pedersen. – S. 247 zwischen ūdr̥ und ūmrə ist einzuschieben: ūkāȷə m. „notwendigkeit, bestimmung“, ucaid, O’R. Vgl. d. beisp. unter bŕe. – S. 248 zwischen ūnīn und ūr ist einzuschieben: ūnsə „unze“, engl. ounce. – S. 248 z. 23 ist zu streichen. – S. 248 zwischen waindāl und watšə ist einzuschieben: waitwaš, engl. white-wash. – S. 249 z. 3: „fyšḱə (Martin und Mark O’Flaherty).“ Pedersen. Ich habe stets die form wiskə gehört und zwar mindestens einige hundert mal. – S. 249 z. 12 füge hinzu: gen. ȳnə. – S. 249 zwischen ȳnəx und ȳstə ist einzuschieben: ȳnū „erster“ (vor ȷēg), aonuth, Molloy, óentu, Z.-E. 301, W. 719. n̥ t-ȳnū l̄ā ȷēg „Der elfte tag“.

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