Die araner mundart/Wörterbuch/ḱ

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ḱȧd, f., „erlaubnis“, cead, aus ced, cet; St.-B. 78, Z.-E. 1003, W. 420, Atk. 574.

veŕĭm ḱȧd. „Ich erlaube.“

ḱȧhŕ̥, ḱǡŕ; „vier“ [als subst.; – vgl. cera], ceathair, aus cethir; St.-B. 59, Z.-E. 303, W. 421.

ȳn, dō, cŕī, ḱǡŕ. „Eins, zwei, drei, vier.“ – eǵ ə ḱǡr ō xlog. „Um vier uhr.“

ḱȧxtr̥, „der eine oder andere“, ceachtar, aus cechtar; Z.-E. 363, W. 415.

fāgə myȷ ə dryskān ən̄šó; ńī hastīn̄ ḱȧxtr̥ akəb wæń. „Wir wollen unser hausgerät hier lassen; keiner von ihnen wünscht es von uns zu bekommen.“[A 1]

ḱȧl, in çȧl, „infolge von mangel“, ceal, Keat. „oblivion, neglectfulness“. – Vgl. d. beisp. unter āc 3.

ḱȧləgəx, „leidenschaftlich“, cealgach, aus celgach „deceitful“, Atk. 575 von celg; St.-B. 84, W. 417, Atk. 575.

ḱȧn̄-, s. ḱȧn̄əxt und ḱȧn̄īm.

ḱȧn̄əxt, „kaufen“, verbals. zu ḱȧn̄ĭm, ceannacht, O’R., von ceannach, aus cennach, W. 419, Atk. 578, oder von cennaigecht,[A 2] Atk. 578. – Vgl. ȷīl.

ḱȧn̄fŕ̥c, m., „parteiführer“, von ḱǡn̄. Vgl. O’R. ceannart „chief.“

ḱǡn̄īm, „kaufe“, ceannaighim, ceannuighim, aus cennaigim; Atk. 579, W. 419.

ḱȧnūl, „wertvoll, geschätzt“, ceannamhuil, O’E., „kind, mild, gentle“ oder von ḱȧn̄īm?[A 3] – Vgl. d. beisp. unter fȧmn̥.

ḱȧŋlīm, „binde“, ceanglaim, aus cenglaim; W. 419, Atk. 578.

ḱȧp, m., „stück grund“, ceap, aus cep; St.-B. 76.

tā ḱȧp plāndī kørə agm̥. „Ich habe einen kleinen flecken pflanzen gesät.“

ḱȧpī, ḱȧpŭī, p. p. zu ḱȧpīm.

ḱȧpŭī, s. ḱapī.

ḱȧpĭm, „meine, denke, glaube“, ceapaim, O’R. „resolve“.

ḱȧrk, s. ḱørk.

ḱȧrt, „recht, richtig“, ceart, aus cert; St.-B. 80, W. 420. – Vgl. kōŕ.

tā šin ḱȧrt. „Das ist richtig.“ – tā tū ḱȧrt. Du hast recht.“

ḱȧrcūr, „ein landmass“ = ¼ ḱȧrū.

ḱȧrū, „vierter“, „ein viertel“, ceathramhadh, aus cethramad; Z.-E. 309, W. 421, Atk. 591.

kȧrū[1] ūŕə. „Eine viertelstunde.“ – Auf Inisheer bezeichnet ḱȧrū als mass den vierten teil der insel [= 4 ḱȧrcūr = 16 kraŋərə].

ḱȧrū-jeŕə, m., „hinterstück“, ceathramhad-dheiridh. – Vgl. ḱȧrū, ȷeŕə und ḱȧrū-høsə.

əs mō ən mȧs, ə vīs eŕ n̥ ǵȧrū-jeŕə gə wuk n̄ā əŕ ə ǵȧrū-høsə. „Das hinterstück des schweines wird höher geschätzt als das vorderstück.“

ḱȧrū-høsə, m., „vorderstück“, ceathramhadh-thosaigh. – Vgl. ḱȧrū und tøsəx.

ḱǡsəxt, f., „murren“, ceasacht, aus cessacht, W. 420.

ḱǡn̄, m., „kopf“, ceann, aus cenn, cend; St.-B. 59, Z.-E. 223, W. 418, 577. – gen. ḱīń, dat. ḱīn̄. – Vgl. fīŕçǡn̄.

1. „kopf.“
tā mə çǡn̄ ə gøl cimpl̥̄. „Mir wird schwindlig.“ tā cin̄əs ḱīń orm̥. „Ich habe kopfschmerzen.“
ḱǡn̄ men̄ān, „ein kleiner granitblock“, zuweilen als schmiedehammer benutzt.

2. „kopf, fähiger kopf.“
is ḱēlī ən ḱǡn̄ n iŕ šin. „Dieser mann ist ein fähiger kopf.“
3. „stück, individuum, einer von ....“
ḱē vēd tā orəb šin? pīn̄ ə ḱǡn̄. „Wieviel kosten die? Einen pfennig das stück.“
4. „oberhaupt, anführer.“
bə ē pārnəl ḱǡn̄ nə n-ēŕən̄ī. „Parnell war der führer der Irländer.“
5. „äusserster punkt“, „anlang“, „ende.“
ḱǡn̄ ə wōhŕ̥. „Der anfang [oder das ende] des weges.“ – ō çǡn̄ nə bliənə gə ȷī n ḱǡn̄ elə. „Vom anfang bis zum ende des jahres.“
6. ōs ḱīn̄, „oberhalb, über.“
ə veḱn̥̄ tū n taur hal̄ ōs ḱīn̄ çiĺḗnə? „Siehst du den turm da drüben oberhalb Killeany?“[A 4]

ḱǡrtə, m., „schmiede“, ceardcha, Keat., von cerd; Z.-E. 60, W. 420, Atk. 579. – Vgl. gau.

ḱǡŕ, s. ḱȧhŕ̥.

ḱel-, s. ḱelĭm.

ḱelĭm, „verberge“, ceilim, aus celim; St.-B. 83, Z.-E. 430, W. 417, Atk. 575.

çel šē ən īŕń̥ə. „Er leugnete die wahrheit.“ – çel tū. „Du hast nicht bekannt“ [im kartenspiel].

ḱē, „wer? was?“, cia; St.-B. 62, Z.-E. 355, W. 422, Atk. 582.

ḱē, „obwohl“, cia; Z.-E, 710, W. 422, Atk. 582; stets mit . ḱē gə wil mē tørsəx, gau mē lȧt. „Obwohl ich müde bin, werde ich mit dir gehn.“

ḱēd, „hundert“, céad, aus cét; St.-B. 84, Z.-E. 306, W. 421, Atk. 590.

ḱēdȳn, s. ȷē.

ḱēxt,[A 5] m., „pflug“, céacht, aus cecht; St.-B. 77.

ḱēĺ-, s. ḱiəl̄.

ḱēlə, m., „genosse“, céile, aus céle; St.-B. 75, Z.-E. 229, W. 416. Atk. 574. – ə çēlə, „einander.“

ḱēlī, „vernünftig“, céillidhe, O’R., von ḱiəl̄. – Vgl. ȷī-ḱēlī.

ḱēm, f.. „schritt, grad“, céim, aus céimm; St.-B. 77, Z.-E. 628, W. 416, Atk. 574.

ḱēm šiər; „rückschritt“, „nachtheil“. – køšḱēm, „schritt“ [Vgl. koš]. – tā šē çeŕə fīd ḱēm əŕ ska. „Es ist achtzig grad im schatten.“
ḱēnə, „derselbe“, céadna. aus cétna; Z.-E. 308, W.422, Atk. 581. šē n rød ḱēnə lm̥. „Das ist mir gleichgültig.“ [Vgl. kømə]. – mar ə ǵēnə. „Gleichfalls.“

ḱēnəs, „wie“, cionnus, aus cinnas, cindus; Z.-E. 357, W. 424, Atk. 585.

ḱēnəs ə wil de[2] jŕāhŕ̥? „Wie geht es deinem bruder?“

ḱērd, „was“ créad, aus crét; W. 452, Atk. 613.

ḱērd tā ort? „Was fehlt dir?“

ḱēsĭm, „kreuzige“, céasaim, aus césaim, céssaim; W. 420, Atk. 580, St.-B. 77.

ḱēš, f., „sau“, céis, O’R.

tā ḱlī eŕ ə ǵēš. – tā n çēš fȳ çlī. „Die sau ist heiss.“

ḱēšc,[A 6] f., „frage, verkehr“, céist; W. 416, Atk. 574.

ə xør ḱēšc eŕ. „fragen“. – ńīl ēn çēšc eǵə əŕ din əŕ bi. „Er hat gar keinen verkehr.“

ḱēšcuə, m., „examen“, céistiughadh, O’R., von ḱēšc.[A 7][A 8]

ḱi, m., „regenschauer“ cioth, O’R. – Vgl. St.-B. 75.

ḱiəl̄ f., „verstand, sinn“, ciall; Z.-D. 241, St.-B. 58, W. 422, Atk. 583. – gen. ḱēĺə, dat. ḱēĺ.

tā šē æs ə çēĺ. „Er ist verrückt.“ [Vgl. krækālcə]. – ḱērd əs ḱiəl̄ dō šin ə mērlə? „Was bedeutet das im englischen?“ – wil is agət n̥ bērlə? tā s ām mə ʒōn ȷe lē mē hēn ə xor lē ǵēĺ. „Kannst du englisch sprechen? Genug, um mich zu verständigen.“ – kiŕ ə ǵēĺ gə də wāhŕ̥ mē! „Grüsse deine mutter von mir.“

ḱiəl̄īm, „bedeute“, cialluighim, Keat., von ḱiəl̄.

ḱiən, „entfernt“,[A 9] cian, aus cían; Z.-E. 17, W. 423, Atk. 583. – pl. ḱiəntə. – Fast nur in der verbindung lē ḱiəntə bliəntə. „Seit langen jahren.“

ḱiĺə, f., „kirchhof, friedhof“, cill, ceall, aus cell, W. 417, Atk. 575. – Vgl. rəlíḱ.

ḱin, ḱøn, m., „liebe, zuneigung, achtung, cion, Keat.

końiəx šēd ē ḱǡn̄ tamĺ̥, be ḱin fōs əŕ. „Lass sie es noch eine zeit lang behalten, man wird es noch schätzen“ [wünschen, verlangen]. – Vgl. das beisp. u. elĭm.

ḱināl, m., „zucht, art“, cinéal, aus cenél; Z.-E. 233, St.-B. 77, W. 418, Atk. 577, sōŕc.

šin ē n ḱināl ətā́ eǵ šān ō vŕiən. „Das ist Johann O’Brien’s zucht“ [von pferden, hunden etc.]. – ḱē n ḱināl dinə ē? „Was für ein mensch ist er?“ [häufiger sōŕc]. – tā šē šin ḱināl mŭȧ ȷīntə. „Das ist ziemlich gut gemacht.“

ḱināltəs, m., „freundlichkeit“, cinéaltus, O’R., von ḱin.[A 10]

ḱinə, m., „geschlecht“, cineadh, aus ciniud; St.-B. 76, W. 424, Atk. 585. – Vgl. ḱināl.

ḱē n ḱinə tū ort? „Welcher familie gehörst du an?“

ḱintəx, „schuldig“, ciontach, aus cintach, Atk. 585, von cin, Z.-E. 255, W. 424, Atk. 584, St.-B. 58.

ḱērd əs ḱintəx leš? „Was hast du ihm vorzuwerfen?“

ḱintəs, m., „fehler“ *ciontas. Vgl. ḱintəx.

ńī h-ē mə çintəs ē. „Das ist nicht mein fehler.“

ḱiŋḱīš,[3] „pfingsten“, cincighis, Donl.

fȳ çiŋḱīš.[4] „Gegen pfingsten.“ „Am pfingsttag.“

ḱišān, m., „korb“ ceisean, O’R., von ceis, Keat. – ḱišōg, ḱliəv.

ḱišōg, „korb“, *ceiseóg, von ceis. – Vgl. ḱišān, ḱliəv.

ḱišcənəx, „küche“, cisteanach, O’R., von engl. kitchen.

ḱitəx. „link, linkisch“, ciotach; St.-B. 308. – Vgl. ḱitōg.

əs ḱitəx ə rińə tū ē. „Das hast du ungeschickt gemacht.“

ḱitōg, f., „linke hand“, ciotóg, St.-B. 308. – Vgl. ḱitəx.[A 11]

ḱīx, f., „weibliche brust“,[A 12] cíoch, aus cích; St.-B. 85, W. 423 Atk. 583. – Vgl. brol̄əx und ḱliəvrəx.

ḱīn̄, s. ḱǡn̄.

ḱīń, s. ḱǡn̄.

ḱīpə, m., „ärger“, *ciopadh. O’R. ciapaim „vex, torment.“

īnšīm ʒic, gə wuəŕ mē mə çīpə. „Ich kann dir sagen, dass ich mich geärgert habe.“ – ḱŕəȷ[5] mē əníš, gə ȷūrə mē de çīpə ʒic, mā viən̄ tū ə kør fȧrəgə orm̥ mar šin. „Glaube mir, dass ich dir etwas zu schaffen mache, wenn du mich auf diese weise ärgerst.“ – tā ḱīpə mōr ə n̄ān gə n dynə, ə wuələs fȳ n obŕ̥ šin. „Wer die arbeit unternimmt, dem steht ein grosser ärger bevor.“

ḱīr, f., „kamm“ cíor, aus cír; St.-B. 78, Z.-E. 21, W. 424.

ḱīrĭm, „kämme“, cíoraim, O’R. von ḱīr.

ə ǵīrə tū mə çǡn̄ ʒm̥? „Willst du mir das haar kämmen?“

ḱīŕīn, m., „kamm des hahns“, círín, O’R., dimin. zu ḱīr.

ḱīs, m., „pacht, miete“, cíos, aus cís; Z.-E. 21, W. 425, Atk. 585.

ḱlaunəs,[A 13] m., „verlobung“, cleamhnas, Keat. „marriage-affinity.“

ḱlȧxtə, m., „gewohnheit“, cleachtadh, Keat., verbals. zu cleachtaim, aus clechtaim; Atk. 586, W. 426. – Vgl. drox-hlȧxtə.[A 14]

ḱle, m., „latte, rute“, cleath, aus cleth, W. 426. – pl. ḱlehəxə.

ḱlehəxə ə dūn a xorə. „Die rippen im curragh. – ḱehəxə,[A 15] „die hölzer, über die das zelttuch gespannt wird.“ – ḱle iəskəx = sl̄atə iəskəx. „Angelrute.“

ḱlehəxə, s. ḱle.

ḱlecə, m., „feder“, cleite, Keat. – Vgl. W. 426. – Vgl. galdrə.

ḱlevrālcə, „geschickt“, engl. clever. – Vgl. ḱlišcə. – Vgl. hinsichtlich der endung badrālcə; krækālcə, šūrālcə.

ḱlēv, s. ḱliəv.[A 16]

ḱliəv, m., „korb“, cliabh, aus cliab, Z.-E. 18, – pl. ḱlēv.

ḱliəvrəx, m., „brustkasten“, cliabhrach, O’R., von ḱliəv. – Vgl. brol̄əx, ḱīx.

ḱliš-, s. ḱlišĭm und ḱlišcə.

ḱlišĭm, „verfehle“, O’R., von clissim, W. 372. – Vgl. ḱlišcə.

ńī çlišə šē eŕ ə hȧxt ərǽš. „Er wird nicht verfehlen zurückzukommen.“

ḱlišcə, „geschickt“, cliste, Keat., von ḱlišĭm. – Vgl. ḱlevrālcə.

ḱlī, „link“, clé, aus clé, clí; St.-B. 101, W. 426. Atk. 586. – ḱitəx, ḱitōg.

ḱlī, „hitze der sau“, clith, O’R. „a desire of copulation in cattle.“ – Vgl. aiəl̄, ȧxmŕ̥c, dāŕ, katəxəs, rēhəxt.

tā ḱlī eŕ ə ǵēš. – tā n çēš fȳ çlī. – „Die sau ist heiss.“

ḱńȧs, ḱńæs, m., „haut“, cneas, aus cnes; W. 428. – Vgl. kreḱn̥̄.

ḱō, m., „nebel“, ceó; St.-B. 96, W. 419, Atk. 379.

tā ḱō ān̄. „Es ist neblig.“ – vī mə ə l̄ār n̥ çō. „Ich war mitten im nebel.“ – ńīl ēn çō ax šin? „Weiter nichts als das?“ – tōŕ fis dm̥, mā aiŕ̥īn̄[6] ḱō əŕ bi. „Wenn das geringste passiert, so teile es mir mit!“[A 17]

ḱōl, m., „musik, konzert“, ceól; W. 419, Atk. 579. – pl. ḱōltə.[A 18]

ḱōltə, s. ḱōl.

ḱōvr̥, „neblig“, ceómhar, O’R., von ḱō.

ḱøn, s. ḱin.

ḱørk, ḱȧrk, f., „henne“, cearc, aus cerc; St.-B. 61.

ḱørtlīn,m., „knäuel“, ceirtlín, O’R., dimin. von ceirtle aus certle; St.-B. 80.

ḱŕæg, s. kræǵ.

ḱŕȧhə, m., „zittern“, verbals. zu ḱŕȧhĭm, creathadh, O’R., zu ḱŕi.

vī šē ə ḱŕȧhə. „Er zitterte.“

ḱŕȧhĭm, „zittere“, creathaim, O’R. – Vgl. ḱŕȧhə und ḱŕi.

ḱŕeȷ-, s. ḱŕeȷə und ḱŕeȷĭm.

ḱŕeȷə, m., „glaube, religionskenntnis, religion“, creideamh, Atk. 614, verbals. zu ḱŕeȷĭm.

ḱŕeȷĭm, „glaube“, creidim, aus cretim; St.-B. 98, Z.-E. 435, W. 452, Atk. 614. – Vgl. ḱŕeȷə und ḱŕē.

ḱŕeȷĭm hū. – ḱŕeȷĭm ē. „Ich glaube es dir.“

ḱŕeg, s. kræǵ.

ḱŕeǵ, s. kræǵ.[A 19]

ḱŕē, f., „glaubensbekenntnis“, cré, Donl., lat. credo. – Vgl. ḱŕeȷĭm.

ḱŕē nə n-apstl̥. „Das apostolische glaubensbekenntnis.“ – abŕ̥ n̥ çŕē! „Sage das glaubensbekenntnis!“

ḱŕē, f., „thon, erde“, cré; St.-B. 63, Z.-E. 255, W. 451, Atk. 613.

tā šē umpī gə ḱŕē. „Er ist tot.“

ḱri,[7] m., „zittern“, crioth, aus crith; W. 453, St.-B. 99, Atk. 615. – Vgl. ḱŕȧhə, ḱŕȧhĭm.

ḱŕi ǡglə. „Zittern vor furcht.“

ḱŕiər, f., „sieb“, criathar; St.-B. 97, Z.-E. 782, W. 452, Atk. 615. – Vgl. ḱŕiərə, ḱŕiərĭm.

ḱŕiərə, m., „sieben“, verbals. zu ḱŕiərĭm, criathradh, O’R. – Vgl. kŕiər.

ḱŕiərĭm, „siebe“, criathraim; W. 452. – Vgl. ḱŕiər und ḱŕiərə.

ḱŕis, m., „ein wollenes band, das zum festhalten des unterrocks um den leib gebunden wird“, crios, aus criss; St.-B. 99, W. 453, Atk. 615.

ḱŕīx, f., „ende“, críoch, aus crích; St.-B. 98, W. 422, Z.-E. 241, Atk. 615. – Vgl. ȷeŕə.

ḱŕīx n̥ tȳəl. „Das ende der welt.“. – ḱŕīx n̥ ĺauəŕ. „Das ende des buches.“

ḱrīxnī-,[8] s. ḱŕīxnī, ḱŕīxnīm, ḱŕīxnū.

ḱŕīxnī, p. p. zu ḱŕīxnīm, „vollendet, gebildet“, críochnuighthe.

šȧxtn̥ ō əńú bai sūl ām gə mĭai mə xiȷ aibŕə ḱŕīxnī. „In einer woche hoffe ich meine arbeit beendet zu haben.“ – əs fȧr ḱŕīxnī ē. „Er ist ein gebildeter mann.“

ḱŕīxnīm, „vollende“, críochnuighim, Keat. von ḱŕīx. – Vgl. ḱŕīxnī, ḱŕīxnū.

ḱŕīxnū, m., „vollenden“, verbals. zu ḱŕīxnīm, críochnughadh, Keat.

ńīr ĺeǵ tū ʒm̥ ḱŕīxnū. „Du hast mich nicht bis zum ende kommen lassen.“

ḱŕīn, „vertrocknet, dürr“, críon, aus crín; W. 452.

ḱŕīst, m., „Christus“, Críost, aus Crist; W. 872.

ḱŕīstī, „christ“, críostaighe, aus cristaige; Atk. 615.

ḱŕīstūl, „christlich“, críostamhail, Keat. von ḱŕīst.

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Anmerkungen des Autors[Bearbeiten]

  1. S. 169 z. 20 streiche: „keiner von ihnen wünscht es von uns zu bekommen“ und lies: „wir haben keinen von den gegenständen nötig“.

  2. S. 169 z. 28: „Die worte ‚oder von cennaigecht‘ sind zu streichen.“ Pedersen.

  3. S. 170 z. 2: „Die worte ‚oder von ḱȧn̄īm‘ sind zu streichen.“ Pedersen.

  4. S. 171 z. 16 füge hinzu: ḱē n ȳš hū? ōs ḱīn̄ xūǵ vliənə fīd „Wie alt bist du? Ich gehe ins sechsundzwanzigste jahr“.

  5. S. 171 z. 32: „Lies ḱēxtə.“ Pedersen.

  6. S. 172 z. 21: „Lies ḱešc.“ Pedersen.

  7. S. 172 z. 24 füge hinzu: xuə šē hŕī n-ə çēšcuə „Er hat sein examen gemacht (bestanden)“.

  8. S. 172 zwischen ḱēšcuə und ḱi ist einzuschieben: ḱēv, „schiffslände“, engl. quay.

  9. S. 173 z. 2 füge hinzu: als subst. m. „lange zeit“, pl. kiəntə. Vgl. Mollov cian „century“, pl. cianta. [Der pl. kiəntə gehört nicht zum adj.]

  10. S. 173 z. 17: „ḱināltəs nicht von ḱin, sondern von dem auch auf Aran ganz gewöhnlichen adj. cinéalta, und dies ist eine ableitung von cinéal.“ Pedersen. Ganz gewöhnlich? Für unser deutsches „Das ist sehr freundlich von dir“ habe ich nur folgendes, das aber sehr häufig gehört: is mōr n̥ ḱīnāltəs ʒic šin. is mōr n̥ ḱināltəs ʒomsə šin. is mōr də çīnāltəs ʒom. tā tū gə rī wȧ.

  11. S. 174 letzte zeile füge hinzu: gen. ḱitōǵə.

  12. S. 174 z. 1 „weibliche brust“: „lies ‚brustwarze‘.“ Pedersen.

  13. S. 174 z. 18 ḱlaunəs. „Es bedeutet nur ‚marriage-affinity‘, auch in der phrase ər hokrīdr̥ ə ḱlaunəs ərḗr? ‚Wurde man gestern über die partie einig?‘ (d. h. über die mitgift).“ Pedersen. Nach Pedersen’s eigenem beispiel könnte man doch auch marriage-settlement ansetzen, und das würde doch annähernd unserer verlobung entsprechen. Denn das versenden von verlobungsanzeigen bildet doch nicht das wesen der verlobung, und über die mitgift wird ja auch zuweilen bei uns geredet. Wie soll ich beispielsweise den von mir gehörten satz: hugədr̥ tūŕəšḱ ʒom eŕ ə ǵlaunəs anders übersetzen als: „sie haben mir ihre verlobung angezeigt“.

  14. S. 174 z. 20 füge hinzu: cȧgn̥̄ dynə n-ə çlȧxtə šin lē fad æmšŕ̥ə „Auf die dauer gewöhnt man sich daran“. – šin ē ə çlȧxtə „Das ist seine gewohnheit“.

  15. S. 174 z. 22 lies ḱlehəxə statt ḱehəxə.

  16. S. 174 zwischen ḱlēv und ḱliəv ist einzuschieben: ḱliə, f., „hürde“, cliath, Z.-E. 18, St.-B. 101.

  17. S. 175 zwischen ḱō und ḱōl ist einzuschieben: ḱōbr̥nəx „nebel, nebligkeit“, von ḱō. Vgl. d. beisp. unter dorxə.

  18. S. 175 z. 17 füge hinzu: veŕ šēd ḱōltə wōb ə ŋȧĺə əŕ fȧ ən tąvrə „In Galway giebt man den ganzen sommer hindurch konzerte“.

  19. S. 176 zwischen ḱŕəǵ und ḱŕē ist einzuschieben: ḱŕeštūnc „glauben“, verbals. zu ḱŕeȷĭm. Vgl. O’R. creidsin „believing“. Vgl. d. beisp. s. 56 z. 2.

Anmerkungen (Wikisource)[Bearbeiten]

  1. Sic; ḱȧrū
  2. Sic;
  3. Sic; ḱiŋ́ḱīš
  4. Sic; çiŋ́ḱīš
  5. Sic; ḱŕeȷ
  6. Sic; aiŕīn̄
  7. Sic; ḱŕi
  8. Sic; ḱŕīxnī-