Die klassische Quadratmeile der Geologie

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Textdaten
<<< >>>
Autor:
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: „Die klassische Quadratmeile der Geologie“
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 1, S. 34
Herausgeber: Adolf Kröner
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1890
Verlag: Ernst Keil’s Nachfolger in Leipzig
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Leipzig
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung:
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite


[34] Die klassische Quadratmeile der Geologie. So wird von den Geologen die Umgegend von Oker im Harz genannt, und mit Recht, denn hier stehen wie auf keinem andern Flecke der Erde fast alle Schichten der festen Erdrinde eng zusammengedrängt zu Tage. Mit leichter Mühe kann man darum hier einen tiefen Einblick in die wichtigsten Kapitel der Erdgeschichte erlangen. „Man kann die etwa 6 Kilometer lange Strecke vom Birkenthale an der Oker entlang bis zum Sudmerberge das aufgeschlossene Buch der Schöpfungsgeschichte der Erdrinde nennen. Die Bildungsperioden derselben sind mit unauslöschlicher Schrift, die man aber nur mit Hammer und Meißel in der Hand entziffern kann, in die Steine, Mergel und Thone eingegraben.“ So schreibt H. Schucht in seiner "Geoguosie des Okerthals" (Harzburg , E. R. Stolles Harzverlag) - einem Büchlein, welches Geologen zur leichten Uebersicht und Harzreisenden zur Belehrung dienen soll.

*