Diskussion:Die Freuden

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Pardon, soll diese Bearbeitungsweise und vor allem deren Begründung unter "Sonstiges" in den Titelangaben ein Witz sein? Nichts für ungut, bitte; aber bei der Ausgabenlage der Werke Goethes, insbesondere seiner Gedichte, wären etwas eindeutigere Angaben bzw. ein einfacher Scan wohl im Sinne der Nachvollziehbarkeit (es soll ja zweimal korrekturgelesen werden, einschließlich der Anmerkungen?) wohl doch hilfreich. --84.144.84.96 23:28, 20. Sep 2006 (CEST)

Es wäre nun unerlässlich, den E-Text nach dem Scan zu korrigieren und die Anmerkungen entsprechend zu ändern. Der Unterschied zwischen Scan und Text macht die Versionslage jetzt völlig undurchschaubar. --84.144.94.252 23:00, 21. Sep 2006 (CEST)
Immer verwirrender: Bei Göschen erschienen 1787-1790 in 8 Bänden Goethes Werke, erstmals vom Autor selbst besorgt. Ab 1806 veröffentlichte Goethe nur noch mit Cotta. Die "Vollständige Ausgabe letzter Hand" 1827-1830 in 40 Bänden (erg. postum auf 60 Bände 1832-1842) erschien bei Cotta, Stuttgart/Tübingen. In dieser Ausgabe ist in Band 1 (1827) das Gedicht auf der Seite 69 zu finden, nicht auf Seite 62 (ich habe das Buch heute in der Hand gehabt). Fragen: Woher stammt der Scan? Auf welche Ausgabe wird Bezug genommen in der "Quelle": Auf die Göschen'sche (1787-) oder auf die von Cotta (letzter Hand, 1827 folgende Jahre)? Woher stammen die Informationen über den Druckfehler? NB: Goethe-Ausgaben und deren Texthistorie sind eine philologische Wissenschaft für sich, wobei auch zu berücksichtigen ist, dass 40 Jahre lang in D da einiges sehr exklusiv gehalten worden ist durch die DDR. --84.144.88.229 16:18, 22. Sep 2006 (CEST)
Recht hast du, Danke! Der Erscheinungsort stimmt nicht, war eindeutig Schlamperei und wurde von mir korrigiert. Dennoch findet sich in der mir (und auch dir) digitalisiert (google books) vorliegenden Ausgabe (Goethe's Werke. Vollständige Ausgabe letzter Hand. [40 Bände]. Stutgart und Tübingen 1827-1830. Bd 1.) das Gedicht auf Seite 62, von der auch der Scan ist. Ich versuche die Ausgabe gerade für Commons aufzubereiten, dauert aber noch ein Weilchen. Die Anmerkung sagt woher Angabe zu dem Titel stammt, in Klammern ist die Quelle dazu angegeben. NB: Die Ergänzung auf 60 Bände ist nur bedingt richtig, die Folgebände finden sich unter dem Titel Goethe's nachgelassene Werke und sind in 15 Bänden erschienen. Dem folgt noch ein Register-Band. Aber ich habe auch einen Hinweis auf die Ausgabe letzter Hand in 60 Bänden aus einer Internet-Quelle [1], wobei ich diesen Angaben auch nicht so richtig trauen will. Die Weimarer Ausgabe nennt lediglich die Letzter Hand in 40 Bänden und ebenso die Seitenzahl 62 für die vorangegangene Ausgaben von 1806ff in 13 Bänden und 1815ff in 20 Bänden, zudem führt die die Weimarer noch eine Taschenausgabe der Quelle an, die aber auch in 40 Bänden erschienen sein soll. --Xarax (Diskussion) 18:40, 22. Sep 2006 (CEST)
In der hier nunmehr genannten Ausgabe steht das Gedicht auf Seite 69; woher stammt der Scan? Er kann nicht aus der genannten Ausgabe sein! Wenn es sich um ein Faksimile handelt: welche Quelle?--84.144.88.229 18:30, 22. Sep 2006 (CEST)
Du lässt mir ja nicht mal Zeit eine Antwort zu formulieren ;) --Xarax (Diskussion) 18:40, 22. Sep 2006 (CEST)
  • Die Ausgabe von 1806 sieht ganz anders aus - ganz anderes Format und andere Aufmachung. Und die "nachgelassenen Werke" sind eben nochmal in Format und Inhalt eine ganz andere Reihe als die "Letzter Hand".
Immernoch nicht gemerkt, das zeitgleich zwei Ausgaben rauskamen, die aber im Umfang der Bände identisch sind? Inhaltlich kann ich es nicht sagen, da ich nur C vorliegen habe.
Goethe's Werke. Vollständige Ausgabe letzter Hand. Unter des durchlauchtigsten deutschen Bundes schützenden Privilegien. Stuttgart und Tübingen, in der J. G. Cotta'schen Buchhandlung. 1827-1830. 8° 40 Bände.
Goethe's Werke. Vollständige Ausgabe letzter Hand. Unter des durchlauchtigsten deutschen Bundes schützenden Privilegien. Taschenausgabe. Stuttgart und Tübingen, in der J. G. Cotta'schen Buchhandlung. 1827-1830. 16°, nach der Bogennorm kl. 8° 40 Bände.
  • Die Eingabe von "goethes werke" in den online-Katalog einer Staats-und Universitätsbibliothek liefert um 1300 Nummern; des Rätsels Lösung könnte sein, dass es sich bei dem Ort des Scans hier um irgendeinen Photoreprint handelt, der andere Seitenzahlen benutzt hat, deshalb die Frage: woraus gescannt? Aus der Cotta'schen Ausgabe 1827 ganz bestimmt nicht, obwohl der Absatz des Gedichts identisch ist. Vorschlag: Bild bearbeiten und die Seitenzahl abschneiden; Textangabe korrigieren nach Seite 69. Fertig.
Du kannst offensichtlich nicht lesen. Die Frage ist beantwortet und wenn die Scans oben sind, wirst auch du den Sachverhalt begreifen. Deine Aussagen werden mir langsam zu absolut. Die Einstellung hier, bleibt, bis auf korrekturen von Schreibfehlern wie sie ist! Und deine Recherche ist mir zu oberflächlich und deine Herleitung falscher Tatsachen einfach nur lächerlich. Ebenso dein Vorschlag, du willst allen Ernstes, das ich einen authentischen Scan fälsche? Denk darüber bitte nochmal nach.
  • Ach ja: die Cotta-Ausgabe 1827ff. ist eine Art Taschenbuch, verkleinertes Oktav-Format (mit Pappedeckel drumrum :-); 1840- hat Cotta - geringfügig größer, Oktav - eine Neuausgabe nachgelegt (bisschen feiner), die dann naturgemäß auch umfangreicher wurde, basierend auf der "Erweiterung" nach Goethes Tod 1832 - 1842. Dieser Ausgabe 1840- wiederum fehlt im ersten Band (bei Goethe sind die Gedichte immer im ersten Band) das Gedicht "Die Freude[n]". Warum? Keine Ahnung; vergessen vielleicht. (Ich würde gelegentlich doch das "Beispiel" im Skriptorium entlinken.)
siehe erster Absatz.
  • Warum das alles so ist: der berühmteste Autor des Hauses stirbt und als erstes kam Faust II dran. Da man nun mitten in einer Reihe der Ausgaben ist, wird irgendwann, wenn man die nachgelassenen Werke einigermaßen im Editions-Griff hat (weil die Besitzer der Ausgabe letzter Hand darauf natürlich warten), die ursprüngliche Ausgabe nicht nur erweitert, sondern auch gleich ein bisschen neu gemacht (für diejenigen, die die erste Ausgabe noch nicht haben) und das dann auch ein bisschen feiner; bei toten Dichtern lohnt sich das, wenn sie so berühmt sind wie der Weimarer Dichterfürst; die hatten bei Cotta mehrere Ausgaben nebeneinander her laufen. Bibliographisch verwirrt das; verlegerisch/kaufmännisch eigentlich nicht :-)--84.144.88.229 19:43, 22. Sep 2006 (CEST) P.S.: Stuttgart schrieb sich auch im 19. Jh. mit -tt-.
--Xarax (Diskussion)

Hä? --84.144.88.229 20:10, 22. Sep 2006 (CEST)

Nachtrag aus dem Kat der Staatsbibliothek Berlin:

Und nochmal für dich aus dem Katalog der Staatsbibliothek Berlin:

Titel: 	Goethe's Werke
Teil: 	Bd. 1
Verfasser: 	Johann Wolfgang von Goethe *1749-1832*
Ausgabe: 	Vollständige Ausgabe letzter Hand.
Erschienen: 	Stuttgart und Tübingen, in der J. G. Cotta'schen Buchhandlung, 1827
Umfang: 	VIII, 359 S. ; 8º
Anmerkung: 	In Fraktur
Titel: 	Goethe's Werke : vollständige Ausgabe letzter Hand
Teil: 	Bd. 1
Verfasser: 	Johann Wolfgang von Goethe *1749-1832*
Ausgabe: 	[Taschenausg.].
Erschienen: 	Stuttgart [u.a.] : Cotta, 1827
Umfang: 	VIII, 408 S. : zahlr. Ill. ; 12º

--Xarax (Diskussion) 20:17, 22. Sep 2006 (CEST)

Jaja, das ist bekannt. Die Ausgabe, die ich in der Hand hatte, war aber kein 12er Format und hat auch keine 408 Seiten und keine Illustrationen. Es ist eine in Fraktur in Oktav (nem kleinen, aber kein 12er). So what? Wenn der Scan aus dem Original ist, warum dann nicht gleich, sondern soviel Umstand? Und wenn die Ausgabe zur Hand ist, wieso dann Göschen? Der steht nun gewiss nicht auf dem Titel. Naja, hab ich mich eben geirrt und habe einen Goethe-Cotta letzter Hand von 1827 mit den meinen durchgeblättert, den es offenbar nicht gibt. Nichts für ungut. --84.144.88.229 21:04, 22. Sep 2006 (CEST)