Ein Handwebe-Apparat

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Titel: Ein Handwebe-Apparat
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 27, S. 456
Herausgeber: Ernst Ziel
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Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1884
Verlag: Ernst Keil’s Nachfolger in Leipzig
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Erscheinungsort: Leipzig
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Originalherkunft:
Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung:
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Die Gartenlaube (1884) b 456 1.jpg

Ein Handwebe-Apparat. Es sei uns gestattet, im Nachstehenden einige Worte ausschließlich an die Leserinnen unseres Blattes zu richten. Wir möchten sie auf eine interessante und nützliche Neuerung aus dem Gebiete der weiblichen Handarbeiten aufmerksam machen, eine Neuerung, die vor vielen anderen kunstvollen Arbeiten wohl den Vorzug haben dürfte, daß sie die Augen schont und die Nerven nicht anstrengt. Frau Eugenia Wernicke hat einen kleinen, fast elegant aussehenden Apparat erfunden, auf dem jede Frauenhand Stoffstreifen verschiedener Breite weben kann, um aus diesem Material alsdann allerlei nützliche Dinge, wie Decken, Teppiche, Kissen aller Art, Unterröcke, Reisemützen etc. zusammenzusetzen. Man kann dazu nach Belieben Seide, Garn, Wolle jeder Gattung, und selbst Bindfaden verwenden und durch Musterweben, das mit keiner großen Mühe verbunden ist, die Arbeit unterhaltend und mannigfaltig gestalten Die Handhabung dieses Apparates ist aus der nebenstehenden Abbildung zu ersehen. Eine ausführlichere Beschreibung würde uns zu weit führen, wir bemerken nur, daß die Erlernung der Webe-Arbeit eine sehr leichte, der Apparat selbst billig ist. Die Erfinderin (Frau Eugenia Wernicke in Berlin Besselstraße 7), von der die Apparate zu beziehen sind, wird Anfragenden genauere Anskünfte ertheilen.