aus Wikisource, der freien Quellensammlung
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| Autor: |
Heinrich Heine
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| Illustrator: |
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| Titel: |
Ein Weib
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| Untertitel: |
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| aus: |
Neue Gedichte, Romanzen. 165–166
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| Herausgeber: |
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| Auflage: |
1. Auflage
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| Entstehungsdatum: |
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| Erscheinungsdatum: |
1844
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| Verlag: |
Hoffmann und Campe
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| Drucker: |
{{{DRUCKER}}}
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| Erscheinungsort: |
Hamburg
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| Übersetzer: |
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| Originaltitel: |
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| Originalsubtitel: |
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| Originalherkunft: |
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| Quelle: |
Scans auf Commons
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| Kurzbeschreibung: |
Über eine Räuberbraut
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| Aus dem Zyklus „Romanzen“, Nr. 1
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 [[d:{{{WIKIDATA}}}|Datenobjekt bei Wikidata]]
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| Eintrag in der GND: {{{GND}}}
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| Bild
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| Neue Gedichte (Heine) 165.gif
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| Bearbeitungsstand
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| fertig
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I.
Ein Weib.
Sie hatten sich beide so herzlich lieb,
Spitzbübin war sie, er war ein Dieb.
Wenn er Schelmenstreiche machte,
Sie warf sich auf’s Bett und lachte.
5 Der Tag verging in Freud und Lust,
Des Nachts lag sie an seiner Brust.
Als man in’s Gefängniß ihn brachte,
Sie stand am Fenster und lachte.
Er ließ ihr sagen: O komm zu mir,
10 Ich sehne mich so sehr nach dir,
Ich rufe nach dir, ich schmachte –
Sie schüttelt’ das Haupt und lachte.
Um sechse des Morgens ward er gehenkt,
Um sieben ward er in’s Grab gesenkt;
15 Sie aber schon um achte
Trank rothen Wein und lachte.
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