Eine kostbare Perle

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Textdaten
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Titel: Eine kostbare Perle
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 9, S. 164
Herausgeber: Adolf Kröner
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Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1888
Verlag: Ernst Keil’s Nachfolger in Leipzig
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
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[164] Eine kostbare Perle. Die Kenntniß der Diamanten ist sehr alt; noch früher als diese aber kannte man die Perlen. Die größte und schönste Perle befindet sich im spanischen Kronschatz und ist unter dem Namen „der Pilgrim“ berühmt. Ein Kaufmann soll sie in Persien für die Summe von hunderttausend Kronen erworben haben, um sie dem Könige Philipp V. von Spanien zum Kauf anzubieten. Erstaunt über den geforderten ungeheuren Preis fragte der König, wie er das Wagniß habe auf sich nehmen können, ein ganzes Vermögen für einen so kleinen Gegenstand auszugeben, aber der Kaufmann erwiderte, er habe gewußt, daß es einen König von Spanien gebe. Dieser Ausspruch schmeichelte dem König und er ließ dem Besitzer der Perle den geforderten hohen Preis sofort auszahlen.