Ezechiel Meder wirdt in ansehen aller seiner Anheng verbrant

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Textdaten
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Autor: Anton Birlinger
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Titel: Ezechiel Meder wirdt in ansehen aller seiner Anheng verbrant
Untertitel:
aus: Rechtsrheinische Sagen, in: Alemannia, Band XI, S. 39
Herausgeber: Anton Birlinger
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1883
Verlag: Adolph Marcus
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Erscheinungsort: Bonn
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Originalherkunft:
Quelle: Google-USA*, Commons
Kurzbeschreibung:
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[39] Ezechiel Meder wirdt in ansehen aller seiner Anheng verbrant

Es wirdt auß Dresden vermeldt, daß wider Ezechiel Meder bey churfürstlichen Gnaden diser bericht einkomen, das er ein Zauberer ist und auf zeit zuo einem Müller kommen vnd ein Laib brodt von im begert, darauß er drey gemacht vnd den Müller dahin beredt, er solle seinen schaz vergraben, er wurde den auff ein Zeit dreyfach finden, darauf der Müller solches getan vnd wie die Zeit kommen, hat er den schaz erheben wellen, aber nichts funden, darauff er klain müetig haim gangen, beym Zauberer rats gefragt, der im angezaigt, der, so auß einem laib drey gemacht, hab das gelt bekommen. Auf das ists urteil ergangen, das er nicht auff die Enden kommen soll, sonder lebendig verbrendt, auch alle seine anhenger bey leib straff zuo erscheinen erfordert worden, solchem zuozuosehen, wer hinfüro ime nachfolgen oder an in glauben wurde, dem solle dergleichen widerfaren.

Ueberlinger hs. 17. Jhd.