Für die Verwundeten und Hinterlassenen der Gefallenen

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Autor: Die Redaction
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Titel: Für die Verwundeten und Hinterlassenen der Gefallenen
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aus: Die Gartenlaube, Heft 29–44
Herausgeber: Ernst Keil
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Erscheinungsdatum: 1866
Verlag: Verlag von Ernst Keil
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Erscheinungsort: Leipzig
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Blätter und Blüthen
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Heft 29[Bearbeiten]

[464] Für die Verwundeten und Hinterlassenen der Gefallenen gingen wieder ein:

Carl Rdl. 3 Thlr. – Frau Born 2 Thlr. – Ein nicht gefeiertes Fest 2 Thlr. – F. Stolle 4 Thlr. – Gretchen 2 Thlr. – F. W. Vollberth 4 Thlr., wovon 2 Thlr. für die Verwundeten, 2 Thlr. für die Hinterlassenen. – E. S. in Leipzig 2 Thlr. – Herm. Engler 10 Thlr. – H u. C. 50 Thlr. – Molly 2 Thlr. – Fr. Hüttner 5 Thlr. – Aus den Resten einer Sammlung für die Verwundeten und Kriegsbeschädigten in Schleswig-Holstein 500 Thlr. – Prof. Bock 22 Thlr. Ertrag eines noch ungedruckten Artikels für die Gartenlaube. – E. Keßler 1 Thlr. – X. A. W. Ald. 10 Thlr.

Gesammtbetrag der ersten beiden Quittungen 1228 Thlr. Auf besondern Wunsch nehmen wir auch Charpie-Einsendungen an.
D. Red.




Ein Bitten um möglichst rasche und ergiebige Fortsetzung der Gabensammlungen für unsere Verwundeten wie für die Familien der Verstümmelten und die Hinterbliebenen der Gefallenen ist in Deutschland wohl nirgends mehr nöthig. Jetzt gilt es, die kürzesten Wege anzuzeigen, auf welchen in möglichster Eile möglichst Großes geleistet werden kann, und hier habt Ihr an’s Werk zu gehen, Ihr Gesellschaften und Vereine aller Art! Veranstaltet Versammlungen von Haus zu Haus, leert Eure eignen Cassen, laßt selbst die Kindersparbüchsen in den Schulen eröffnen und betretet und verlaßt keinen Vergnügungsplatz, ohne eine Gabe in die öffentlichen Sammelbüchsen zu legen, die überall jetzt angebracht sein müssen. Nach ihren Opfern wird heute die Ehre der Nation gemessen!


Heft 30[Bearbeiten]

[480]
Für die Verwundeten und Hinterbliebenen der Gefallenen


gingen wieder ein: B. Schimpke 1 Thlr. – J. Schmidt 1 Thlr. – J. M. Schimpke 1 Thlr. – Aus Jena, ohne alle weitere Bezeichnung 5 Thlr. – Ferber u. Seydel 6 Thlr. – Musikal.-declamatorische Gesellschaft Andante-Allegro in Leipzig 50 Thlr. – Marie 2 Thlr. – Frau Zierfuß 1 Thlr. – Advocat Kind 10 Thlr. – Trepte u. Ferkow 10 Thlr. – Eine Abonnentin der Gartenlaube in Löbau 6 Thlr. – Friederike Reinke in Gotha 5 Thlr. – Graeser in Wolkenstein 2 Thlr. – W. Biener, G. E. Biener, C. Rudiger in Krippen, Hönel in Postelwitz (à 15 Ngr.) 2 Thlr. – F. H. in Großenhain 2 Thlr. – Ein sächsischer Soldat in Chemnitz 1 Thlr. „Zwar selbst an’s Bett und zukünftig an die Krücke gefesselt, doch in der Lage, seinen leidenden Mitbrüdern den beifolgenden Thaler opfern zu können.“ Dem braven Manne im Waffenrocke den herzlichsten Dank für diese Liebesgabe. Sein Brief ist uns sofort mit einem Thaler abgekauft worden, so daß sich seine Gabe auf zwei Thaler erhöht. – Xyl. Schulze 5 Thlr. – P. R. Teuscher in Plauen 5 Thlr. – Eine Dame in Plauen 1 Thlr. – Hy–D. in Leipzig 4 Thlr. – Dr. Steger 5 Thlr. – Das Personal der Schriftgießerei von Schelter u. Giesecke. „Zur Unterstützung bedrängter Familien sächsischer Krieger“ 12 Thlr. – R. M. in Lpzg. 2 Thlr. – W. Zöller in Weimar 1 Thlr. – S. M. in Gera 1 Thlr. – Anna u. Louise 1 Thlr. 20 Ngr. – Caroline u. Christel 10 Ngr. – N. N. in Sebnitz 1 Thlr. – H. H. in Nassau 1 Thlr. – Vom Arbeitspersonal des Herrn Eduard Lohse in Chemnitz (von Arbeitern und Arbeiterinnen, welche nur 2/3 der sonstigen Tagesarbeit beschäftigt sind) 11 Thlr. 12 Ngr. – Aus Oberweisbach 1 Thlr. – Eine ungenannte Dame aus Leipzig: Ein goldenes Collier und ein Paar Ohrringe mit Türkisen besetzt. – Eine unbekannte Wohlthäterin aus PIauen: Zwei Ringe mit Türkisen besetzt. – Madame Rigaux in Leipzig: Ein Paket Verbandzeug. – Frau H. in Leipzig: Zwei Pakete Verbandzeug. – St. M–O. Verschiedene Pakete Verbandzeug. – Ein Strauß prachtvoll gearbeiteter Moosrosen. „Ich bin ein armes Mädchen,“ schreibt die Uebersenderin, Laura St. in Leipzig, „und komme mit einer Gabe, die vielleicht nicht zu gebrauchen ist. Lachen Sie mich aus, aber verschmähen Sie meiner Hände Arbeit nicht; der liebe Gott wird mir Kraft verleihen, daß ich später mehr für die armen Verwundeten thun kann. Jetzt fühle ich zum ersten Male recht bitter, wie weh es thut, arm zu sein!“ – Wer bietet auf den Strauß des armen Blumenmädchens?
Die Redaction.


Heft 31/32[Bearbeiten]

[504]
Für die Verwundeten und Hinterlassenen der Gefallenen


gingen wieder ein: Jv. (Postz. Schmölln) 1 Thlr. – E. E. R. (Postz. Brome) 2 Thlr. und ein Sack Binden etc. – J. Höhndorf 1 Thlr. – Aus Kötzschenbroda 5 Thlr. – A. Usbeck in Obersteinbach 2 Thlr. – Einige junge Kaufleute in Rudolstadt 5 Thlr. Besten Dank für den herzlichen Glückwunsch. – Aug. G. in Leipzig 1 Thlr. – Von einem Freunde der Gartenlaube in Weimar 3 Thlr. – Aus Königstein 2 Thlr. – Be–Wr. und D. in Altenburg 3 Thlr. – Aus einer Sammlung für verwundete Soldaten durch Ger.-Amtm. Beyer in Crimmitzschau 15 Thlr. – Rosalie und Sophie in Altenburg 10 Thlr. – G. K. C. in Steinbach 5 Thlr. – B. Haraß in Böhlen in Thüringen 3 Thlr. – Pauline Meißner 2 Thlr. – C. Müller in Sitzendorf 2 Thlr. – A. M. in Leipzig 5 Thlr. – Frl. Schachtschneider in Schwerin 2 Thlr. – H. Franz in Meißen 2 Thlr. – H. S. in Leipzig 2 Thlr. – F. Möhler in Altmittweida mit dem Wunsche: „Möge es nie wieder vorkommen, daß mit Wunden bedeckte Invaliden es nöthig haben den Leierkasten zu drehen“ 5 Thlr. – Frau Keßler in Zwönitz 1 Thlr. – C. und B. in Chemnitz 5 Thlr. – Sammlung bei einer Geburtstagsfeier in Haynichen 15 Thlr. 12½ Ngr. – A. S. in Neustadt bei Stolpen 1 Thlr. – Franz Mauer in Leipzig 5 Thlr. – A. M. in Meißen 1 Thlr. – Eine Gärtnerfrau vom Lande: eine goldene Brosche. – W. F. Israel in Eybau 5 Thlr. – Ferd. Krauße in Hundshübel 5 Thlr. – W. B. und Th. E. in Nieder-Rennersdorf 2 Thlr. – Frauen- und Jungfrauen-Verein in Apolda 30 Thlr., nebst einer Kiste Verbandzeug, Wein etc. – Bruno und Ottilie (Postz. Annaberg) 10 Thlr. – Elly in Dresden 1 Thlr. – Durch W. Petzold in Markneukirchen von vierundzwanzig Betheiligten 28 Thlr. 5 Ngr. – W. S. 3 Thlr. und eine Sendung Charpie.– Otto Meves 5 Thlr. – E. Thieme in Frohburg 3 Thlr. – C. Müller in Sitzendorf 1 Thlr., nebst Verbandutensilien. – Alma M. in L. 1 Thlr. – Barth. Sff. 5 Thlr. – Dr. K. 3 Thlr. – Gemeinde Röttelmisch bei Kahla 5 Thlr. 17½ Ngr. – Von einer preußischen Familie in Frankfurt am Main 2 Thlr. – Aus Eisenach: Sendung von Charpie und Verbandzeug. – Eine deutsche Frau und Mutter in E.: eine goldene Halskette. – Arthur und Richard 10 Ngr. – „Erinnerung aus glücklichen Zeiten“: ein Paar goldene Haarnadeln.




Wenn auch durch die Liebesgaben des deutschen Volkes für die Bedürfnisse der Verwundeten schon erfreulich gesorgt ist, so stehen wir in der That doch erst am Anfang unserer Pflichterfüllung, denn die größte, eine noch gar nicht übersehbare Summe des Elends liegt in den Familien der Gefallenen und Derer, die aus dem Krieg als arbeitsunfähige Krüppel an den Heimathheerd zurückkehren. Wir dürfen nicht dulden, daß das Bettelbild des Leierkastens sich auch nach diesem Krieg erneuere, daß die Kinder der für uns verbluteten Helden dafür einem Leben voll Jammer und vielleicht der Schande verfallen und „das Hirtenhaus“ oder „der Armenspittel“ ihre letzte Aussicht werde! Das Weib, das den Gatten, der Vater, der seine Söhne, die Braut, die den Geliebten gesund neben sich sieht, müssen es ebenso, wie alle die tausend Städte und Ortschaften, an deren Mauern und Fluren der furchtbare Kriegssturm vorübertobt, ohne sie zu berühren, als heilige Pflicht erkennen, nicht blos Thränen des augenblicklichen Schmerzes zu trocknen und der Noth des Tags abzuhelfen, sondern, so weit als nur möglich, für das Lebensglück Derer zu sorgen, die selbst oder deren Ernährer für uns Alle dahingeopfert worden sind. Ja, das Geben muß jetzt, wo die erste Noth überwunden ist, erst recht beginnen, um der größeren, an tausend Heerden verborgenen Herr zu werden! Für diese Gaben steht nun der Opferstock offen: möge der Genius des Vaterlands, der bei ihm wacht, viele Hände segnen können!

Die Redaction.


Heft 33[Bearbeiten]

[520]
Für die Verwundeten und Hinterlassenen der Gefallenen


gingen wieder ein: Gemeinde Lichte bei Wallendorf, durch den Ortsvorstand J. Schmidt 50 Thlr., nebst einem Packet Charpie und Verbandzeug. – Eine Frau aus Asch in Böhmen durch Otto Strauß in Chemnitz 5 Thlr. – Cäcilie und Marie 3 Thlr. 10 Ngr. – W. Streubel in Wolkenburg 1 Thlr. – Frau Oberpost-Räthin Paulsen in Schleswig 5 Thlr. – Familie D. in A. 3 Thlr. – Ertrag eines Concerts zum Besten verwundeter Krieger vom Gesangverein Lichte durch Lehrer Lapp 17 Thlr. 10 Ngr. – A. F. in Saalfeld 2 Thlr. – Sparcasse meines kleinen verstorbenen Lieblings Helene 7 Thlr. 10 Ngr. – Von den Arbeitern der Cigarrenfabrik von Päßler u. Sohn in Freiberg 2 Thlr. 18 Ngr. – C. R. und C. M. in Zschopau 2 Thlr. – Eine Gesellschaft aus Meura durch O. R. R. Jahn 8 Thlr. – Von einem Holsteiner 2 Thlr. – Schneider in Pomßen 3 Thlr. – Aus der Sparbüchse der dreijährigen A. aus R. 2 Thlr. – H. S. in Gotha 3 Thlr. – Ort und Turnverein Hauscha mit dem Wunsche, daß aus der jetzigen blutigen Saat ein einiges starkes Deutschland entstehen möge, 30 Thlr. 2 Ngr. – Kegel-Verein Dampfer in Freiberg 5 Thlr. – L. S. 4 Thlr. – Ertrag einer Sammlung unter deutschen Schweizern in Chur durch L. J. Mandel 40 Thlr. – W. G. in Meißen 2 Thlr. – Mathilde V. in Leipzig 4 Thlr. und zwei Packete Verbandszeug. – Aus Frankfurt am Main mit dem Motto: „Im Glück ist Mäßigung, im Unglück Geistesstärke die größte Tugend,“ 4 Thlr., nebst Verbandzeug. – Frauenverein in Rbg. 10 Thlr., nebst Verbandzeug. – Chemnitz: Aus einer Mädchenhand, die sich die Gabe erst verdienen mußte, 2 Thlr. – R. A., L. A. und E. A. in Pirna 10 Thlr. – Ungenannter aus Rudolstadt 1 Thlr. – Aus Wunstorf: Dr. G. 1 Thlr. – F. L. 1 Thlr. – L. L. 4 Thlr. – Aus Sayda: Gz. 5 Thlr., P. G. 1 Thlr., B. G. 1 Thlr, O. G. 15 Sgr. – Aus der Sparcasse eines jungen Mädchens in Coburg 3 Thlr. – L. und A. in Neustadt. 1 Thlr. – W. S. in Hildburghausen 12 Thlr. – E. S. in Chemnitz 3 Thlr. – Eine ursprünglich zu einer Vergnügungsreise bestimmt gewesene Scat-Casse von 6 Thlr. 6½ Ngr. und die Strafcasse der „Eisenhütte“ in Erla 1 Thlr. 8 Ngr. 1 Pfg. – Wilhelmine B. in St. Petersburg „für brave Preußen“ 75 Thlr. – E. Marlitt in A. 3 Thlr. – Emilie in Eibenstock 1 Thlr. – Dr. R. in Rdbg. 8 Thlr. – Eine Abonnentin in Plauen 2 Thlr. und Charpie. – Alb. Traeger 5 Thlr. – Agnes in Pirna 2 Thlr. – F. L. T. in Plauen 10 Thlr. – Eine fröhliche Abendgesellschaft in Eisenach 4 Thlr. – Aus Gotha 1 Thlr. – J. W. R. in Runkel 3 Thlr. – B. Günther 2 Thlr. – Glückliches Wiedersehen 1 Thlr. – Rauch-Club Concordia in Neustadt a. O. 5 Thlr. – Zweite Mädchenclasse der zweiten Bürgerschule in Plauen 2 Thlr. – Lesekränzchen in K. und L. 2 Thlr. – E. Wt. nebst Schwiegermutter in Donaueschingen 20 Gulden – E. Götze nebst Kindern in Neustadt a. O. 8 Thlr. Herzlichen Dank für die liebenswürdige Theilnahme und Fräulein A. zugleich die Mittheilung, daß schon in den nächsten Nummern eine neue Erzählung von L. Schücking beginnen wird. – Personal der Schriftgießerei von Rühl in Reudnitz 2 Thlr. 15 Ngr. – Ausland, ohne weitere Bezeichnung: eine goldene Halskette. – Winckler u. Comp. in Buchholz: Sendung Charpie und Verbandzeug. – G. und M. in Zwickau: Sendung Verbandzeug. – Bertha Klauflügel: Charpie – Postzeichen Buttstedt: Ein Paar goldene Ohrringe. – Charl. Lämmerhirt-Rückoltt in Weimar: Sendung Verbandzeug. – Aus Bautzen: Goldene Brosche und Ohrglocken. – Hilde M. in N.: Ein Paar Ohrglocken und ein Ring. – C. B. in Freiberg 1 Thlr. – Emma T. in Dresden 1 Thlr., die Hälfte meines monatlichen Lohnes. Ja, Gott segne diese Gabe, aber Gott erhalte uns auch Mädchenherzen mit dieser seltenen Opferfreudigkeit!

Außerdem sind für den „Strauß des armen Blumenmädchens“ Gebote eingegangen: Aus Stavenhagen 1 Thlr. – von E. S. aus Bremen 1½ Thlr. – von Frau E. S. in Dresden 3 Thlr. – von W. H. in Leipzig 5 Thlr. – von H. in Meuselwitz 5 Thlr. – von Sch. in Braunschweig 5 Thlr. – Der Versteigerungstermin bleibt noch bis Ende nächster Woche offen.
Die Redaction.


Heft 34[Bearbeiten]

[536]
Für die Verwundeten und Hinterlassenen der Gefallenen


gingen wieder ein: Aus Messina, Ertrag einer durch Herrn Bernh. Frey veranstalteten Sammlung von einundzwanzig Deutschen, einem Franzosen und einem Italiener 199 Thlr. 14 Ngr. Den wackern Landsleuten und mitleidigen Gebern dort herzliche Grüße. – O. und A. 2 Thlr. – Aus Markneukirchen: Ertrag einer von dortigen Dilettanten gegebenen Instrumental- und Vocal-Abendunterhaltung 75 Thlr. (möglichst für Verwundete in böhmischen Lazarethen). – H. A. Keßler 15 Ngr. – H. A. Schuster 1 Thlr. – H. Schatz 20 Ngr. – Frau S. J. in Frankfurt 4 Thlr. – Rest einer Sammlung für Schleswig-Holstein, durch Rechtsanwalt Grosser in Stadt Ilm 18 Thlr. – Ch. Fr. in W. 1 Thlr. – Von vier Mädchen aus K. 4 Thlr. – Auguste Hohmann in Eisenach 2 Thlr., nebst einem Paket Charpie. – N. in W. 3 Thlr. – Von einer dankbaren Mutter aus Wiesbaden, welcher der theure Sohn durch Gottes Hülfe erhalten wurde, 12 Thlr. – Ertrag einer durch Doctor Süßenguth in Lobenstein veranstalteten Sammlung 24 Thlr. 10 Ngr. 1 Pfg. – Marie Hößel in Gotha 1 Thlr. – Von drei Geschwistern in Obermolbitz 3 Thlr. – Turnverein in Chemnitz 30 Thlr. – Von mehreren Freimaurern 2 Thlr. 13 Ngr. und E. in Holf 2 Thlr. – Sophie Hirschberg in Eibenstock 5 Thlr. – Clementine, Ottilie, Johanna und Louis in Bautzen 4 Thlr. – Von dem Bergeleven H., Lehrer E. und den Schulkindern zu S. (Nassau) 1 Thlr. 21 Ngr. – C. W. M. in Schmalkalden 1 Thlr. – H. in Mühlhausen 20 Thlr. – F. Müller in Sonneberg 2 Thlr. – O. S. in Altenburg 2 Thlr. – N. N. in Greiz 4 Thlr. – Ein Abonnent der Gartenlaube in Schmalenbucha 1 Thlr. – Gemeinde Großbocka bei Münchenbernsdorf 6 Thlr. – Hedwig und Paul in Weißensand 2 Thlr. – Turnverein in Kahla 10 Thlr. – Anna in Magdeburg 5 Thlr. – Schneider u. Comp. in Gräfenthal 15 Thlr. – E. in Mühlhausen bei Adorf 4 Thlr. – Superintendent Göring in Großrudestedt 2 Thlr. – Aus Groitzsch ohne Unterschrift 1 Thlr. – Ertrag eines von der Liedertafel in Wermsdorf veranstalteten Concerts 26 Thlr. 11 Ngr. 6 Pfge. – Kaufmännischer Verein in Frankenberg 20 Thlr. – Von einem Ungenannten 10 Thlr. – Gothaer Schwefelbande für den Strauß des Blumenmädchens 20 Thlr. – Vierter Theil des Reinertrages des am 5. August vom Riedel’schen Verein in Leipzig veranstalteten Kirchenconcerts 212 Thlr. 15 Ngr.
Die Redaction.

Heft 35[Bearbeiten]

[552]
Für die Verwundeten und Hinterlassenen der Gefallenen

gingen wieder ein: Gewerbeverein in Hainichen 10 Thlr. – L. A. in Hamburg 1 Thlr. – Aus einer kleinen Familie in Rinteln 2 Thlr. – Marie und Alma in Aue 1 Thlr. – Gesangverein Apollo und beide Musikchöre in Ruhla: 36 Thlr. – Von den Nähstunden-Schülerinnen des Frl. H. in Annaberg, Ertrag einer Lotterie 16 Thlr. – C. S. aus N. in O. 5 Thlr. (zur Bildung eines National-Invalidenfonds.) – Louise und Elise in Heidesheim 4 Thlr. – Wahrscheinlich aus Leipzig 5 Thlr. nebst einem Paket Charpie. – Aus der Sparbüchse von Hugo und Camilla B. in Wbg. 4 Thlr. – Aus Königstein von acht Betheiligten 5 Thlr. 15 Ngr. – Th. Pieszel aus Großneuhausen 2 Thlr. – Von drei Cousinen in Eisenach 8 Thlr. – Auguste, Anna, Hermine, Anton, Richard aus C. in Thüringen 4 Thlr. 17½ Ngr. – F. M. in Kieritzsch 5 Thlr. – Mokkalin in Leipzig 7 Thlr. – Aus einer Kränzchencasse in Altenburg 2 Thlr. – A. T. in Apolda 1 Thlr. – Von einem Dienstmädchen in Großbreitenbach 1 Thlr. – M. M. in Oldenburg 5 Thlr. – Personal des Herrn G. Neidlinger in Hamburg 24 Thlr. – Turnverein in Auerbach, Ertrag einer Theatervorstellung 25 Thlr. – Zwei Frauen in Dornburg 2 Thlr. – J. F. u. J. R. in Freiburg 2 Thlr. – Galle u. Co. in Freiberg 6 Thlr. 20 Ngr. – Von einer kleinen Kneipgesellschaft in Leipzig 2 Thlr. 5 Ngr. – Gemeinde Rodias (Kahla) 7 Thlr. 5 Ngr. – Aus Mügeln 20 Ngr. – Der Hopfenbauverein in Saalfeld durch Hermann und Ludolf S. in B. 10 Thlr. – Kaufmännischer Verein Germania in Glauchau 10 Thlr. – Frau Seidler 1 Thlr. – Hermann 1 Thlr. – J. R. in Gönnheim 2 fl. rhn. – Eine Collecte in Wied-Selters 30 fl. 44 Xr. – E. W. in H. für die Verwundeten des letzten deutschen Bruderkrieges 5 fl. – Pfr. Zeller in Mühlhausen a. d. Enz 10 fl. – Ertrag einer Sammlung in Usingen durch Schweighöfer 60 fl. – L. G. K. in O. 5 fl. ö. W. – Ein Freund der Gartenlaube in Frankfurt a. M. 14 Thlr. – Ein Deutscher in Rußland (25 S-R.) 19 Thlr. 17½ Ngr. – Zweiter Ertrag der durch Herrn Frey in Messina veranstalteten Sammlung (von fünf Deutschen und einem Schweizer) 50 Mk. Beo. oder 25 Thlr. 9 Ngr. – Ertrag einer Sammlung in Rouen durch Wanckel 50 Fres. oder 13 Thlr. – Paul, Anna, Linna L. E. u. G. in Freiberg 6 Thlr. – Ertrag einer durch G. Goldner u. C. Koch in Hersfeld veranstalteten Sammlung 164 Thlr. 5 Ngr. – Ertrag einer durch A. Hase unter den Deutschen in Reims, Epernay, Ay und Mareuil-für-Ay veranstalteten Sammlung 216 Thlr. 9 Ngr. – Von einigen Franzosen in Reims, Epernay durch den Turnverein Germania in Reims 24 Thlr. 8 Ngr. Den wackern Landsleuten in Frankreich und den mildthätigen Franzosen herzlichen Gruß und Dank.

An Schmuck- und andern Gegenständen

gingen ferner noch ein: Von einem jungen Mädchen in Mainz: der Confirmationsschmuck meiner guten Mutter, Brosche mit Ohrringen. – S. u. O. in Chemnitz: ein Ring (Geschenk eines Preußen in glücklichen Zeiten). – Von einer süddeutschen Jungfrau: ein Armring, drei goldene Ringe, Ohrringe mit Glocken, zwei Broschen. – Aus Gräfentonna zwei schwarz-roth-goldene Börsen. – J. T. in Coburg: Ein Paar silberne Haarnadeln und ein goldenes Medaillon. – Mit Postzeichen Schirgiswalde: Eine große Anzahl seltener silberner Münzen. – Postzeichen Pegau: Ein Paar Strümpfe mit 10 Ngr., gesammelte Frühstückegelder. – Wenn irgend möglich, bitten wir lieber den Werth der etwa zu sendenden Schmuckgegenstande zu schicken.

Außerdem sind uns noch eine Anzahl Gebote auf den Blumenstrauß zugegangen, die aber sämmtlich durch die Zahlung der „Gothaer Schwefelbande“ überboten worden sind. Die Gabe und der herzinnige Brief des „Blumenmädchens“ scheint manche Herzen gerührt zu haben, denn außer den vielen Angeboten sind uns von Brüssel noch 10 Thlr. und aus Frankfurt a. M. ein Schmuck für die unbekannte Spenderin des Straußes übersandt worden. Leider haben wir bis jetzt die Adresse derselben noch nicht ermitteln können.
Die Redaction.

Heft 36[Bearbeiten]

[568]
Für die Verwundeten und Hinterlassenen der Gefallenen

gingen wieder ein: Spielkränzchen junger Damen und Herren in Schönhaida 7 Thlr. – H. Uhlich in Neu-Gersdorf 4 Thlr. – F. H. in Zürich, für die Verwundeten seiner Vaterstadt Langensalza 10 Thlr. – C. G. in Straßburg 2 Thlr. 20 Ngr. – Becker in Lausanne 5 Thlr. 10 Ngr. – C. K. und O. G. in Schleiz 2 Thlr. – Ertrag eines von dem Männergesangverein Lengenfeld i. V. unter Mitwirkung des Stadtmusikchors abgehaltenen Concerts 57 Thlr. – Damenlese-Kränzchen in Eibenstock 3 Thlr. – J. in Stuttgart 2 Thlr. – Von einer fidelen Gesellschaft beim Rabensteiner Bier in Chemnitz 4 Thlr. – Ein Arbeiter, der sich zur Gothaer Schwefelbande bekennt, 5 Thlr. – Aus der Sparbüchse der kleinen Louise W. in Rastätten 2 Thlr. – Ungenannter von Auswärts 2 Thlr. – B. S. u. G. W. 2 Thlr. – Malwine v. Humbracht 10 Thlr. – Bettelmannsverein in Crimmitzschau 6 Thlr. – R. in Fürth 1 Thlr. – Dr. P. F. in W. 24 Sgr. – Gesangverein Liederkranz in Groß-Schönau 5 Thlr. – Aus der Sparcasse einiger Kinder in Altenhaßlau 4 Thlr. – F. Heb. in Coburg 1 Thlr. – G. H. in Mosen 1 Thlr. – Sammlung durch Pfarrer Rullmann in Hintersteinau 4 Thlr. – W. B. 1 Thlr. – N. N. in Bückeburg 1 Thlr. – Aus Gräfentonna 1 Thlr. 10 Ngr. – Gesammelt unter Freiberger Bergleuten durch Schüttauf 20 Ngr. – Sch. P. W. in Soden 6 Thlr. 21 Ngr. – Das Landfried’sche Comptoirpersonal in Heidelberg 12 Thlr. – Heinrich Freimann in H. 7 Thlr. – S. J. in Frankfurt a. M. 2 fl. – Von einem kleinen holsteinischen Mädchen zum Besten der lieben verwundeten Sachsen: Zwei schöne, dicke Haarflechten. Ein schönes, großes Opfer, aber leider nicht hoch zu verwerthen. Es sind uns nur drei Thaler dafür gezahlt worden. – Chr. Zimmermann u. Sohn in Apolda neunundzwanzig Stück Leibbinden. – Mehrere Schwestern einer kleinen Stadt Mecklenburgs: Stickerei zu einem Ruhekissen. – Durch Frau Schmidt-Tychsen und Frau Melssen in dem neuen und alten Chr. Albr. Koog gesammelt 70 Thlr. 24 Ngr. (Nach der beiliegenden Liste waren im Ganzen 63 Thlr. 24 Ngr. gesammelt, während die Geldsendung 70 Thlr. 24 Ngr. betrug. Wir bitten um eine vollständige genaue Specialliste, damit wir die Namen der Geber, von denen jedenfalls mehrere fehlen, veröffentlichen können.)




Wenn auch durch die Liebesgaben des deutschen Volkes für die Bedürfnisse der Verwundeten nunmehr vollständig gesorgt ist, so stehen wir in der That doch erst am Anfang unserer Pflichterfüllung, denn die größte, eine noch gar nicht übersehbare Summe des Elends liegt in den Familien der Gefallenen und Derer, die aus dem Krieg als arbeitsunfähige Krüppel an den Heimathheerd zurückkehren. Wir dürfen nicht dulden, daß das Bettelbild des Leierkastens sich auch nach diesem Krieg erneuere, daß die Kinder der für uns verbluteten Helden dafür einem Leben voll Jammer und vielleicht der Schande verfallen und „das Hirtenhaus“ oder „der Armenspittel“ ihre letzte Aussicht werde! Das Weib, das den Gatten, der Vater, der seine Söhne, die Braut, die den Geliebten gesund neben sich sieht, müssen es ebenso, wie alle die tausend Städte und Ortschaften, an deren Mauern und Fluren der furchtbare Kriegssturm vorübertobt, ohne sie zu berühren, als heilige Pflicht erkennen, nicht blos Thränen des augenblicklichen Schmerzes zu trocknen und der Noth des Tags abzuhelfen, sondern, so weit als nur möglich, für das Lebensglück Derer zu sorgen, die selbst oder deren Ernährer für uns Alle dahingeopfert worden sind. Ja, das Geben muß jetzt, wo die erste Noth überwunden ist, erst recht beginnen, um der größeren, an tausend Heerden verborgenen Herr zu werden! Für diese Gaben steht nun der Opferstock offen: möge der Genius des Vaterlands, der bei ihm wacht, viele Hände segnen können!

Wer, wie wir, Tag für Tag zehn- und zwanzig Mal den Jammerblick vor Augen hätte, den die armen Soldaten gewähren, wie sie mit zerschossenen und verstümmelten Gliedern mühsam umherschleichen und völlig mittellos aus unserer Sammlung sich den Unterhalt für die nächsten Tage und Wochen erbitten, wie sie, oft für immer erwerbsunfähig, der bittersten Noth entgegengehen, für den würde es unserer Aufforderung nicht bedürfen, daß auch er seinerseits zur Milderung dieses Elends nach Kräften beitrage.

Die Redaction.

Heft 38[Bearbeiten]

[600]
Für die Invaliden und Hinterlassenen der Gefallenen

gingen wieder ein: E. B. in Frankenhausen bei Crimmitzschau 5 Thlr. – Gretchen A. 1 Thlr. – Dorchen A. 1 Thlr. – Erste und zweite Gabe eines süddeutschen Patrioten 1 Thlr. 4 Ngr. – P. K. in Leipzig 1 Thlr. – Aus der Sparbüchse von Clara Zeißig in Hohenstein 2 Thlr. – Zwei Arbeiterinnen F. und S. aus Jena 3 Thlr. – Von einem in Abo (Finnland) wohnenden Lübecker 25 Thlr. – H. A. H. 1 Thlr. – Vereins-Turnerschaft in Meerane 12 Thlr. – F G. H. in Landau (Pfalz) 2 Friedrichsd’or. – Buschmann (aus Frankreich) 3 Thlr. – Dr. R. E. 3 Thlr. – E. F. 1 Thlr. – Frau H. in Lobenstein 2 Thlr. – Turnverein in Fraureuth 5 Thlr. – Aus Böhmen, von einem ehemaligen Grenadier des preußischen Kaiser-Franz-Grenadier-Regiments 2 Thlr. – T. A. L. in Leipzig 6 Thlr. – F. K. und E. U. in Hamburg 3 Thlr. – Fräulein Böhme in Thornfield bei Limerik 5 Thlr. – Wiegand in 2 Thlr. – U. 3 Thlr. – Wittwe E. J. in Harras 2 Thlr. nebst Verbandzeug – Lehrer Kretschau in Tonndorf 2 Thlr. – Aus Groitzsch 2 Thlr. – Keine Einheit ohne Freiheit 1 Thlr. – Von einer deutschen Frau in Texas 5 Thlr. 15 Ngr. – Von einem Damenkränzchen in Gräfenthal 5 Thlr. 20 Ngr. – Kohl in Eisenach (bei Gelegenheit eines heiteren Kindtaufenschmauses) 2 Thlr. – F. St. in Neustadt a. O. 2 Thlr. – F. in Detmold 2 Thlr. 7½ Ngr. – K. Aue in Weimar 1 Thlr. – Von einem Mädchenkränzchen in Reichenbach 6 Thlr. – Von einem deutschen Mädchen in Markneukirchen 5 Thlr. – 2 Thlr. vom Lesekränzchen und 1 Thlr. von M. H. in Neustadt a. O. nebst Verbandzeug. – Von sechs Deutschen aus Dessau, Straßburg, Mannheim, Stuttgart, Wien und Crossen, jetzt in Grasse (Südfrankreich) 50 Francs. – Elisabeth Kronberger in Ludwigshafen 6 fl. rhn. – Ertrag eines Concerts des Gesangvereins in Stadt Ilm 19 Thlr. – Männer-Turnverein in Meiningen 4 Thlr. – Männergesangverein in Apolda 20 Thlr. mit den Worten:

„Den Männern, welche in dem hoffentlich beendigten Kriege zur Einheit, Neugestaltung und Machtentwickelung unseres Vaterlandes zum Kampf gerufen und in demselben ihr Blut vergossen, den verwundeten deutschen Kriegern, übersendet mit inniger Theilnahme als Beitrag zur Linderung ihrer Schmerzen und zur Erquickung, der Unterzeichnete, welcher vielleicht mit vielen derselben in brüderlicher Eintracht und Liebe zu deutschen Sängerfesten, Deutschlands Wohlfahrt und Einheit besungen, den Betrag von zwanzig Thalern an verehrliche Redaction der Gartenlaube mit der freundlichen Bitte zur bestmöglichen Vertheilung. In der Hoffnung und mit dem herzlichsten Wunsche, daß der Nürnberger Sängerfestspruch:

‚Deutsches Banner, Lied und Wort
Eint in Liebe Süd und Nord‘.

sich in Kürze bewahrheitet, zeichnet:
Der Männergesangverein Apolda in Thüringen.“

An Schmuckgegenständen gingen noch ein:

Emma Ghr. in Meißen eine Brosche mit Ohrringen, nebst Verbandzeug. – A. S. in Schloß Chemnitz: Die Stickerei einer Nonne in Breslau und mehre Ellen feiner Spitzen. – Von einer Lehrerin, das Geschenk dankbarer Schülerinnen, ein goldenes Armband.
Die Redaction.

Heft 42[Bearbeiten]

[664]
Zur Nachricht.
Eine weitere Quittung über die inzwischen wieder sehr zahlreich eingegangenen Beiträge für die Verwundeten und Hinterbliebenen der Gefallenen wird in nächster Nummer erfolgen.
Die Redaction.

Heft 43[Bearbeiten]

[680] Zur Nachricht. Mangel an Raum macht auch diesmal leider unmöglich, eine weitere Quittung der neuerdings eingegangenen Beiträge für die Verwundeten und Hinterbliebenen der Gefallenen zum Abdruck zu bringen. In nächster Nummer wird sie indeß bestimmt erfolgen. Die Redaction. 

Heft 44[Bearbeiten]

[696]
Für die Verwundeten und Hinterlassenen der Gefallenen

gingen wieder ein: Der Männergesangverein in Bückeburg 4 Thlr. – H–l in Leipzig 10 Thlr. – J. M. in Winsen a. d. L. 5 Thlr. – Von der Gesellschaft „Gemeinde“ in Saalfeld durch A. Hercher 8 Thlr. 8 Ngr. 5 Pf. – Von W. Groos und W. Behrens in Pforzheim für „Preußens Kämpfer für die deutsche Einheit“ 4 Thlr. u. bez. 5 Thlr. – E. H. in Wiesbaden 5 Thlr. – Kiesewetter in Saratow 25 Rubel – Von Peter Diemer in Cleveland 5 Dollars Papier = 3 Thlr. 23 Ngr. – Von einem Mädchen aus Leipzig, dem Gott den Geliebten gesund und wohlbehalten zurückgeführt hat, 1 Thlr. – Der deutsche Verein in Woolwich (England) 17 Thlr. – Von einigen jungen Mädchen in Dämitz 6 Thlr. – Von den Schulkindern zu Mosen, einges. von Lehrer Schurz 1 Thlr. 15 Sgr. – Gesellschaft Sanssouci in Leipzig 5 Thlr. – E. H. und J. K. in Sachsendorf 2 Thlr. – P. N. in C. 1 Thlr. – Wittwe Th. J. „für sächsische Krieger“ 1 Thlr. – Im Rathskeller in Stollberg ges. 20 Ngr. – Aus drei Kinder-Sparbüchsen in Mühltroff 3 Thlr. und von A. D. daselbst 7 Thlr. – Geschwister W. in Leisnig 3 Thlr. – Ertragantheil eines vom Musik- und Sängerverein in Meerane veranstalteten Concerts 10 Thlr. – Ertragantheil eines vom Kirchengesangverein veranstalteten Concerts in Neudietendorf 15 Thlr. – F. J. in Lievland (v. Kymmel’s Buchhdlg. in Riga) 2 Rubel = 1 Thlr. 20 Ngr. – Von Victoria und Alma aus Wernshausen 4 Thlr. – Von sächsischen, preußischen und bairischen Buchhandlungsgehülfen in Hannover 4 Thlr. – Von vier jungen Mädchen in B. 5 Thlr. – O. in Triptis 1 Thlr. – Mit Postzeichen Teterow 7 Thlr. – Von den Stammgästen auf der Fasanerie bei Schwarzburg 12 Thlr. – Aus Kopenhagen von: „Zwei Herzen, die am fernen Ostseestrand – Warm schlagen für ihr deutsches Vaterland“ 20 Thlr. dänisch = 14 Thlr. 10 Ngr. – Von A. Sauber in Halmstad in Schweden 10 Reichsthaler = 7 Thlr. 5 Ngr. – Von Dr. Kittlitz in Neapel 1 Thlr. 10 Ngr. – Postzeichen Salzungen 4 Thlr. – Von „Burg Zion“ 5 Thlr. – Gesellschaft Thalia in Neustadt a. O. 40 Thlr. – Von einem Brautpaar in Butzbach in Hessen 10 fl. rhein. – Von Deutschen und Schweizern in Chur (zweite Sendung) 158 Frcs. 25 Cent. – A. J. und M. Resroth in Höllenhammer 10 fl. rhein. und R. Hartmann daselbst 1 fl. 45 kr. – R. F. G., erspartes Salair eines Commis 15 Thlr. – Von einer Abonnentin aus Wien 1 Thlr. – J K. aus Weida 10 Thlr. – Betrag einer Familienspielcasse in Antwerpen 16 Thlr. – Ein Ungenannter aus Bamberg 200 Thlr. Ihren Wünschen sind wir mit vieler Freude nachgekommen. Ihre reiche Sendung ist unter schwerverwundete Oesterreicher, Preußen und Sachsen vertheilt worden, die dem unbekannten Wohlthäter die herzlichsten Dankesworte senden.

     Ferner an Schmuckgegenständen:

C. und F. B. aus Würzburg: drei goldene Armbänder, eine goldene Brosche und ein Paar goldene Ohrringe. – Von einem Mädchen aus Wurzen ein Thaler und ein goldener Ring. – Ein goldener Ring: „Der Himmel erhalte uns Frieden“. – Aus Dresden: eine goldene Kette mit Brosche, angeblicher Werth 20 Thlr. – „Den Erlös dieser Gabe widme ich einem armen Oesterreicher oder dessen Hinterbliebenen“. – Ein Briefbeschwerer, aus vier Granatsplittern (bei Dermbach gefunden) zusammengesetzt. (Schwer zu verwerthen.)
Die Redaction.