Heide iſt aber woꝛden ſchoͤne

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Textdaten
Autor: Walther von Klingen
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Titel: Heide iſt aber woꝛden ſchoͤne
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aus: UB Heidelberg 53r
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Entstehungsdatum: 13. Jahrhundert
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Originalherkunft:
Quelle: UB Heidelberg
Kurzbeschreibung:
In Originallettern. Vergleiche auch Heide ist aber worden schoͤne mit aufgelösten Lettern.
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[53r]

Heide iſt aber woꝛden ſchoͤne·
ſi hat manger hande varwe kleit·
die vogel ſingent ſuͤſſe doͤne·
ſwie dú ſvmerwunne iſt vil gemeit·
da bi dulde ich ſēdú leit·
ſwie der meie vogellin froͤne·
ich han not vō liebe vn̄ arbeit·

Wild vn̄ zam dc froͤit ſich ſere·
gegen des wunnklichen meien zit ·
dānoch froͤit ſich michels mere·
ſwer bi herze liebe tǒgen lit·
ahý was dem froͤide git·
w̾der reiner wibe lere·
machet māneſ vngemv̊te wit·

Wol gemv̊tē gv̊ten wiben·
wúnſche ich heiles ſvnder nît·
ſi kvnnē vngemvͤte v̾triben·
we wc wunne an wiben lit·
wibes minne froͤide git·
got fuͤge iemer húbſchen liben
ane ſw̾e minneklichú zit·

Manger giht in mvͤſſe blangē·
nach den froͤiden die man wilent vant·
derſt mit ſoꝛgē vmbevangē·
wurde aber im vō wibe ein lieb erkant·
beſſer froͤide er nie bevant·
froͤide iſt noch ſo niht zergāgē·
wib geben froͤide als ie vber ellú lant·