Herwegh’s Herweg und Hinweg

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Textdaten
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Autor: Justinus Kerner
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Titel: Herwegh’s Herweg und Hinweg
Untertitel:
aus: Der Nürnberger Trichter, Nr. 6, S. 24
Herausgeber: Hermann Wimmer
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1848
Verlag: Friedrich Campe
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Erscheinungsort: Nürnberg
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Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: MDZ München, Commons
Kurzbeschreibung:
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Fränkische Blätter nebst dem Beiblatt Der Nürnberger Trichter.djvu
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Herwegh’s Herweg und Hinweg.

Herwegh! mein lieber, guter!
Mich wundert, was geschah!
Wo nahmst du doch den Muth her,
Zu wagen dich so nah?

5
Die Flinten der Soldaten,

Herzlieber! knallen laut
Und ihre Säbel schaden
Oft selbst der dicksten Haut.

Die groben Schwabenstreiche,

10
Du kennst am besten sie,

Die hätten dich zur Leiche
Gestempelt all zu früh.

Dann die Kanonen! Guter!
Mit Kugeln schwer und groß!

15
Was Wunder, daß du blutleer

Ward’st, ehe Blut noch floß?

Doch klug, du Held der Feder!
Kehrst den Streitwagen um,
Krochst unter das Spritzleder,

20
Herwegh! das war nicht dumm!


„Mein Schatz! in’s heil’ge Freie!
Du Fürstenknechten Hohn!“
Rief deine Frau, die treue,
Kutschierend dich davon.

Justinus Kerner.