Hilfe (Geisheim)

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Textdaten
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Autor: Johann Karl Wilhelm Geisheim
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Titel: Hilfe
Untertitel:
aus: Gedichte, Zweites Bändchen.
S. 125–126
Herausgeber:
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1839
Verlag: Josef Max & Komp.
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Erscheinungsort: Breslau
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Quelle: Commons, Google
Kurzbeschreibung:
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Hilfe.


Kann ich denn der Zeit nicht helfen,
Die in Klagen sich verzehrt?
Kann das nur ein Fürst der Elfen,
Oder nur ein Korsenschwert?

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Können das nur Riesengeister,

Nur ein Mogul, nur ein Lord,
So ein Wollsack-Hexenmeister,
Fürchterlich in Gold und Wort?

Können das nur Professoren,

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Die, zur Schöpfung angestellt,

Ob sie gleich sich selbst verloren,
Sagen: Also sei die Welt!?

Habe lange mich gekümmert,
Wie denn ich der Welt auch dien’,

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Und fast meine Welt zertrümmert,

Weil so nutzlos sie mir schien.

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Aber jüngst fand ich sie wieder,

Und ich lachte, lachte laut,
Als die Sippschaft meiner Lieder

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Mich umarmte liebetraut.


Lachte, daß ich, was ich habe,
Suchte, wo nicht Lieder sind,
Daß ich für die Herzensgabe,
Bin für meine Hütte blind.

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Bin ich auch kein Fürst der Elfen,

Und kein Riesengeist, kein Held,
Kommt, ich möcht’ euch dennoch helfen,
Lieb euch machen Zeit und Welt.

Mächtig ist der Geist der Schwachen;

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Heitrer Geist, beseele mich.

Lernt ihr heiter mit mir lachen,
Nicht umsonst dann lebt’ auch ich.