Ich rief den Teufel und er kam

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« Und als ich Euch meine Schmerzen geklagt Buch der Lieder (1827) Mensch, verspotte nicht den Teufel »
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Textdaten
Autor: Heinrich Heine
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Titel: Ich rief den Teufel und er kam
Untertitel:
aus: Buch der Lieder, Die Heimkehr, S. 211
Herausgeber:
Auflage: 1
Entstehungsdatum: 1823–1824
Erscheinungsdatum: 1827
Verlag: Hoffmann und Campe
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Erscheinungsort: Hamburg
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scans der Ausgabe 1827 auf den Commons
Kurzbeschreibung:
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Bild
Buch der Lieder 211.jpg
Bearbeitungsstand
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[211]

XXXV.

     Ich rief den Teufel und er kam,
Und ich sah ihn mit Verwund’rung an.
Er ist nicht häßlich, und ist nicht lahm,
Er ist ein lieber, scharmanter Mann,

5
Ein Mann in seinen besten Jahren,

Verbindlich und höflich und welterfahren.
Er ist ein gescheuter Diplomat,
Und spricht recht schön über Kirch’ und Staat.
Blaß ist er etwas, doch ist es kein Wunder,

10
Sanskritt und Hegel studiert er jetzunder.

Sein Lieblingspoet ist noch immer Fouqué.
Doch will er nicht mehr mit Kritik sich befassen,
Die hat er jetzt gänzlich überlassen
Der theuren Großmutter Hekate.

15
Er lobte mein juristisches Streben,

Hat früher sich auch damit abgegeben.
Er sagte meine Freundschaft sey
Ihm nicht zu theuer, und nickte dabei,
Und frug: ob wir uns früher nicht

20
Schon einmal gesehn bei’m span’schen Gesandten?

Und als ich recht besah sein Gesicht,
Fand ich in ihm einen alten Bekannten.