Im Walde (Kämpchen)

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Wechseln zu: Navigation, Suche
Textdaten
<<< >>>
Autor: Heinrich Kämpchen
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Im Walde
Untertitel:
aus: Was die Ruhr mir sang, S. 23
Herausgeber:
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1909
Verlag: Hansmann & Co.
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Bochum
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scans auf Commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo.png Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
[[index:|Indexseite]]

[23] Im Walde.

Ich kehre gern im Walde ein,
Dem Vogelsang zu lauschen,
Beim Frührot und im Abendschein
Und bei der Winde Rauschen.

5
Der Wald, der sommergrüne Wald

War stets mein liebster Aufenthalt,
Will keinen andern tauschen. –

Als Kind schon war mein erster Gang
Hinaus in seine Hallen,

10
Der Jägerruf, der Jagdhornklang,

Sie täten mir gefallen.
Und immer fort und immer neu
Blieb’ ich dem Walde vielgetreu
Und geht zu ihm mein Wallen. –

15
Und darum auch, Genossen mein,

Wenn ihr zu Ruh’ mich bringet –
Im Wald will ich begraben sein,
Im Wald, wo’s rauscht und klinget.
Dort wird die Zeit mir nimmer lang’,

20
Ich höre ja den Hifthornklang

Und Philomele singet. –

Am Eibenbaum, am trauten Ort,
Wo ich so gerne weile,
Und den erkoren ich als Port

25
Vor Unrast und vor Eile.

Am Eibenbaum, im Waldesduft,
Genossen, grabet mir die Gruft,
Die ich mit keinem teile. –