Kleiner Briefkasten (Die Gartenlaube 1874/10)

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Textdaten
<<< >>>
Autor:
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Kleiner Briefkasten
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 10, S. 170
Herausgeber: Ernst Keil
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1874
Verlag: Verlag von Ernst Keil
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Leipzig
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
korrigiert
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite


[170]
Kleiner Briefkasten.


G. B. in S. Der allegorische Scherz „Ein Mene Thekel für Ascher-Mittwoch“ in Nr. 7, unseres Blattes ist das Erstlingswerk eines Schlesier Zeichners, Namens Adolf Pettinger. Die Leistungen dieses bisher noch völlig unbekannten Talentes sind um so anerkennenswerther, als Pettinger nicht Künstler von Beruf ist, sondern ohne jede akademische Vorbildung, ja, ohne auch nur eine Stunde Zeichenunterricht genossen zu haben, seine ganze Fertigkeit in der Führung des Stifts durch eigene Kraft errungen hat. Sie werden mit uns in den Wunsch einstimmen: „Ehre und fröhliches Gedeihen diesem wackeren Streben!“

An den Kynologen in Danzig. Von der Redaction der Gartenlaube beauftragt, Ihre Frage, ob die Bergmann’schen Hunde in Waldheim wirklich so schön wie auf meinen Bildern sind, selbst zu beantworten, kann ich nur in vollster Aufrichtigkeit versichern, daß dies der Fall ist. Denn ich bin kein Hundekenner, und habe mich schon aus diesem Grunde, wie ich dies aber auch sonst stets thue, begnügen müssen, Cäsar und die übrigen Hunde nur so treu wie möglich darzustellen, und bei dem im Herbste des vorigen Jahres erschienenen großen Bilde war dies schon deshalb nothwendig, um die bedeutenden Formenunterschiede wiederzugeben, welche wohl auch jeder Hundekenner herausfinden wird. Die Bilder stehen insofern noch weit hinter der Wirklichkeit zurück, als die herrliche Färbung der Thiere, vor Allem die classische Farbe Cäsar’s, gar nicht angedeutet werden konnte. Dagegen ist bei dem im Frühjahre 1872 erschienenen Einzelbilde Cäsar’s die Behaarung desselben selbst bis auf die einzelnen Locken völlig genau wiedergegeben, was keine leichte Aufgabe war. Von diesem Blatte und dem zugleich in jener Nummer erschienenen Kopfe Cäsar’s würde ich Ihnen aus Freude über Ihr Interesse gern einen Separatabdruck schicken, wenn ich Ihre Adresse wüßte.
H. Leutemann.

E. H. in Schw. Ein Institut, wie Sie es im Auge haben, ist das kürzlich unter dem Namen „Berliner Frauenschutz“ (Berlin, Friedrichstraße Nr. 243) von der Frau Justizrath Helene Martins, geborenen Cosmar, gegründete. Dasselbe macht es sich zur Aufgabe, Vermittler auf dem Gebiete weiblicher Berufsthätigkeit zu sein, und ist seiner Solidität wegen namentlich solchen Damen warm zu empfehlen, welche entweder als Repräsentantinnen, Lehrerinnen, Erzieherinnen, Vorleserinnen, Gesellschafterinnen, Kindergärtnerinnen, Bonnen oder Wirthschafterinnen placirt zu sein oder Kräfte aus diesen Berufszweigen ihrem Hause zu gewinnen wünschen.