Lebendiges Felsenriff

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Textdaten
<<< >>>
Autor: unbekannt
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Lebendiges Felsenriff
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 42, S. 504
Herausgeber: Ferdinand Stolle
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1854
Verlag: Verlag von Ernst Keil
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Leipzig
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite


[504] Lebendiges Felsenriff. Ein Journal vom „höhern See“ in Nordamerika („Lake Superior Journal“) erzählt: „Als das Dampfschiff Ward neulich von der Neweenaw-Spitze nach Marguette überfuhr, wurden Capitain, Matrosen und Passagiere durch das plötzliche Geschrei: „Ein Riff! Ein Riff!“ in Schrecken gesetzt. Die Maschinen wurden außer Thätigkeit gesetzt, aber in seiner Richtung noch fortarbeitend, stieß das Schiff doch noch ziemlich unsanft, zwar nicht an, aber tief in das Riff hinein, welches, statt aus Felsen, aus einem Berge von Juniwasserfliegen bestand.

Dieser lebendige Berg ragte mehrere Fuß über das Wasser empor, war etwa 10 Ruthen lang und 5–6 Fuß breit und konnte nach dem Raume, den eine Fliege einnimmt, aus nicht weniger als 1000 Millionen Stück bestehen, also so viel, als nach der üblichen Annahme Menschen auf der ganzen Erde leben.