Müde schleich ich

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Textdaten
Autor: Klabund
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Müde schleich ich
Untertitel:
aus: Morgenrot! Klabund! Die Tage dämmern!, S. 13
Herausgeber:
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1913
Verlag: Erich Reiß Verlag
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Berlin
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
De Klabund Morgenrot 13.png
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
[[index:|Indexseite]]


[13] Müde schleich ich

Müde schleich ich durch die Morgenstille,
Und es bebt in mir ein fremder Wille.

Wie die Glocken fernes Ave läuten,
Scheint es mir Verachtung zu bedeuten

5
Meinen Lippen, die noch dunkel bluten

Von des Weibes ungehemmten Gluten;

Haß, daß ich die Tage frei verprasse,
Und ein Armer nicht in Zucht sie fasse.

– Nimmer neid ich euch die Kirchenenge

10
Und den Küster. Zerren wir die Stränge,


Soll ins Land der Klöppel donnernd hämmern:
Morgenrot! Klabund! die Tage dämmern!