MKL1888:Gamma

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Meyers Konversations-Lexikon
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Wiktionary-Eintrag: Gamma
Seite mit dem Stichwort „Gamma“ in Meyers Konversations-Lexikon

Originalseite(n)
888

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Empfohlene Zitierweise
Gamma. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig 1888–1889, Bd. 6, S. 888. Digitale Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=MKL1888:Gamma&oldid=- (Version vom 23.09.2014)

Gamma, der dritte Buchstabe des griech. Alphabets (Γ, γ), entsprechend dem „G“. – In der Musik war G. früher der Name des unserm (großen) G entsprechenden Tons. Da bis zum 14. Jahrh. dieser Ton nach der Tiefe die Grenze blieb, so ist es begreiflich, daß nach ihm die Tontreppe, die Reihe der Töne vom tiefsten zum höchsten, benannt wurde und in Frankreich „gamme“ heute „Tonleiter“ bedeutet. Auch die Skala eines Blasinstruments mit Angabe der Griffe, welche die einzelnen Töne hervorbringen, heißt Gamme (Applikaturtafel). Das Γ gehörte unter die Schlüsseltöne (Claves signatae) und erscheint in alten Notierungen in Gesellschaft des F-Schlüssels: Meyers b6 s0888 b1.png
Der Solmisationsname des Γ ist G. ut (s. Solmisation).

Gamma, Schmetterling, s. Eulen, S. 908.