Madame Mara

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Titel: Madame Mara
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 52, S. 832
Herausgeber: Ferdinand Stolle
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1861
Verlag: Verlag von Ernst Keil
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
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[832] Madame Mara, die berühmte Sängerin, nahm, als sie sie London verlassen, um sich nach Petersburg und Moskau zu begeben, ihren Weg durch Deutschland und ließ sich in Weimar, auf hohes Verlangen, am Hofe hören. Den folgenden Morgen brachte ihr der Hoffourier Martini ein Präsent des Herzogs, wagte jedoch nicht anzuklopfen, da er einen heftigen Wortwechsel deutlich vernehmen konnte. Madama Mara hielt sich um zwei Groschen von der Wäscherin übertheuert und verweigerte, ganz in Harnisch gerathen, die Bezahlung. Nachdem der Sturm vorüber, entledigte sich Martini seines Auftrags; Madame Mara öffnete das Couvert, überzählte dessen Inhalt (angeblich 30 Ducaten) und gab ihn dem erstaunten Ueberbringer zurück mit den Worten: „Sagen Sie Ihrem Herzog, ich hätte mir ein Vergnügen daraus gemacht, Sr. Durchlaucht etwas vorzusingen.“ Gleich darauf reiste sie ab. In London hatte man ihr für höchstens zwei Arien, im Privatcirkel vorgetragen, 100 Pfund Sterling gegeben.