Zum Inhalt springen

Mein Wagen rollet langsam

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
« Ich steh’ auf des Berges Spitze Buch der Lieder (1827) Ich hab’ im Traum’ geweinet »
Für eine seitenweise Ansicht und den Vergleich mit den zugrundegelegten Scans, klicke bitte auf die entsprechende Seitenzahl (in eckigen Klammern) am linken Seitenrand.
Textdaten
Autor:Heinrich Heine
Illustrator:{{{ILLUSTRATOR}}}
Titel:Mein Wagen rollet langsam
Untertitel:
aus:Buch der Lieder, Lyrisches Intermezzo, S. 158
Herausgeber:
Auflage:1
Entstehungsdatum:1822–1823
Erscheinungsdatum:1827
Verlag:Hoffmann und Campe
Drucker:{{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort:Hamburg
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle:Scans der Ausgabe 1827 auf den Commons
Kurzbeschreibung:
[[d:{{{WIKIDATA}}}|Datenobjekt bei Wikidata]]
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
[[index:|Indexseite]]

[158]

LV.

     Mein Wagen rollet langsam
Durch lustiges Waldesgrün,
Durch blumige Thäler, die zaubrisch
Im Sonnenglanze blüh’n.

5

     Ich sitze und sinne und träume,

Und denk’ an die Liebste mein;
Da grüßen drei Schattengestalten
Kopfnickend zum Wagen herein.

     Sie hüpfen und schneiden Gesichter,

10

So spöttisch und doch so scheu,

Und quirlen wie Nebel zusammen,
Und kichern und huschen vorbei.