Noch einmal die Papierwäsche

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Titel: Noch einmal die Papierwäsche
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aus: Die Gartenlaube, Heft 24, S. 408
Herausgeber: Ernst Keil
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Erscheinungsdatum: 1875
Verlag: Verlag von Ernst Keil
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
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[408] Noch einmal die Papierwäsche. In dem interessanten Aufsatze unseres Blattes (Nr. 23 des des Jahres 1874) „Leipzigs Industrie“ hat der Verfasser mit Recht die großen Vortheile und die nationalökonomische Bedeutung der sogenannten „Papierwäsche“ hervorgehoben. Um vollkommen gerecht zu sein, müssen wir jedoch noch ergänzend hinzufügen, daß das Verdienst, diesen neuen Geschäftszweig in Deutschland eingeführt zu haben, vor Allem den Herren A. und C. Kaufmann in Berlin gebührt, indem die genannte Firma die erste und größte Fabrik von Papierkragen, Manschetten und Chemisetten in Berlin in’s Leben gerufen hat, in welcher mehrere hundert Arbeiter, meist junge Mädchen unter männlicher Aufsicht, beschäftigt werden. Die Gesammtproduction beläuft sich täglich auf 1200 bis 1500 Groß Kragen, Manschetten und Chemisetten, von denen eine fleißige Arbeiterin täglich 3000 bis 4000 Stück liefern kann, womit sie wöchentlich ungefähr vier bis fünf Thaler verdient. Für die Güte auch dieses Fabrikats spricht sowohl der riesige Absatz, der sich nicht allein auf ganz Deutschland, sondern hauptsächlich auf England erstreckt, sowie die Auszeichnung, die den Herren Kaufmann auf der letzten Wiener Ausstellung durch Verleihung der Fortschrittsmedaille zu Theil geworden ist, der einzigen, welche in diesem Industriezweige überhaupt vergeben wurde.