Pelze

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Textdaten
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Autor: Johann Karl Wilhelm Geisheim
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Titel: Pelze
Untertitel:
aus: Gedichte, Zweites Bändchen. S. 263–264
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Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1839
Verlag: Josef Max und Komp.
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Erscheinungsort: Breslau
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Pelze.


Pelze sollen euch nicht fehlen,
Alldieweil es Winter ist;
Doch ihr sollt ein Futter wählen,
Das die Motte nimmer frißt.

5
Seid auch in den Zobelpelzen

Gegen dieses Thier bedacht,
Und zumal bei Kuppelpelzen
Nehmt euch vor der Mott’ in Acht.

Denn, ihr wißt, die Motten kriegen,

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Ist die allerschlimmste Pest,

Weil die still im Innern liegen,
Unvermerkt sich fressen fest.

Seid drum auf der Hut, die Motten,
Die da schleichen in’s Geheim,

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Wohlgerüchlich auszurotten,

Zu ersticken in dem Keim.

Wählt euch Pelze, schön und nobel;
Denn die Pelze lassen gut.
Leib und Geist sei euer Zobel,

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Geist’ger Gluthen frischer Muth.


[264]
Euer Pelz sei warm, zu wärmen

Manchen, der da frieret arm;
Denn zur Zeit, da wir uns härmen,
Hält uns nur die Liebe warm.