RE:Κυνὸς σῆμα 1

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band XII,1 (1924), Sp. 36
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1) Im thrakischen Chersones die Landspitze südlich von Madytos, welche die erste Verengerung des Hellespont bewirkt und jetzt von dem Fort Kilid Bahr (Verschluß des Meeres) gekrönt wird, Strab. VII 331 frg. 56. Mela II 2, 26. Plin. IV 49. Baedeker Konstantinopel² 323f. Die Sage verlegte hierher das Grab der in eine Hündin verwandelten Hekabe, Eur. Hek. 1270ff. κυνὸς ταλαίνης σῆμα, ναυτίλοις τέκμαρ; Ovid. met. XIII 569 locus exstat et ex re nomen habet. Suid. s. Κυνόσημον und Κυνὸς σῆμα. S. den Art. Hekabe o. Bd. VII S. 2658ff. Historischen Ruhm erlangte die Stelle durch den Seesieg der Athener 411 v. Chr. und das dort errichtete Siegesdenkmal, Thuk. VIII 104–106. Diod. XIII 40, 6. XIV 84, 7. Busolt Gr. Gesch. III 2, 1517ff.