RE:θese

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band VI A,1 (1936), Sp. [VI_A,1 14]
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ϑese, etruskische Namensform des Helden Θησεύς, die auf zwei Gemmen und einem Wandbild überliefert ist; vgl. Pauli Myth. Lex. V 677f.; zum Sprachlichen Deecke BB II 167. Fiesel Erg.-Heft z. K. Z. 5, 98. Auf Spiegeln ist der Name bisher nicht bekannt. Der archaische Karneol, Furtwängler Antike Gemmen I, XVI 66, in der Eremitage zu Petersburg befindlich, zeigt ϑ. sitzend in Profilstellung; über stilistisch verwandte Darstellungen vgl. Furtwängler II 80, 66. Auf dem jüngeren Wiener Sardonyx a. O. I, XVII 55, hebt ϑ. den Felsen, um das Schwert seines Vaters an sich zu nehmen. – Das Wandbild gehört der Tomba dell’ Orco in Tarquinii an (zweite Hälfte des 5. Jhdts. v. Chr.): ϑ. in der Unterwelt; auf dem Felsen sitzend, wird er von einem schlangenbewaffneten Dämon: tuχulχa bedroht; auch hinter seinem Rücken ringelt sich eine große Schlange empor. Dahinter ist (teilweise zerstört) die Gestalt des Perithoos erkennbar. Vgl. zu der Szene Poulsen Etruscan Tomb Paintings, Fig. 36, S. 49f., auch Weege Etruskische Malerei, Abb. 25 S. 30.