RE:Ἀχίλλειος λιμήν

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band I,1 (1893), Sp. 220221
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Ἀχίλλειος λιμήν[WS 1] hiess der westlichere von den beiden Häfen, die zu beiden Seiten des schmalen Isthmos liegen, welcher die südlichste Spitze der taenarischen Halbinsel, das Vorgebirge Tainaron im weiteren Sinne, mit dem südlichsten Teile des Taygetosrückens verknüpft, die jetzige Bucht Marinari (Skyl. 46. Paus. III 25, 4; vgl. Bursian Abh. Akad. Münch. VII 3, 773ff.). Wenn Steph. Byz. (s. Ἀχίλλειος δρόμος) ein Ἀχίλλειον als κώμη καὶ λιμὴν Μεσσήνης aufführt, so meint er damit offenbar dieselbe Örtlichkeit, indem er ungenau alles, was westlich vom Vorgebirge Tainaron liegt, zu Messenien rechnet. [221] Über die Entstehung des Namens ist uns nichts überliefert; doch hängt er wahrscheinlich mit der Sage zusammen, welche den Pyrrhos, den Sohn des Achilleus, auf seiner Brautfahrt nach der Hermione an der Ostküste der westlicheren Halbinsel Lakoniens, an der Mündung des Flusses Skyras, vor Anker gehen liess (Paus. III 25, 1).

Anmerkungen (Wikisource)

  1. transkribiert: Achilleios limen.