RE:Akroterion

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band I,1 (1893), Sp. 1208
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Akroterion (ἀκρωτήριον, acroterium, Vitr. III 5, 12. 13), Verzierungen aus Marmor, Thon oder Metall auf den Firstenden und Giebelecken der Tempel. Auch in der Inschrift der Nike des Paionios (καὶ τἀκρωτήρια ποιῶν ἐπὶ τὸν ναὸν ἐνίκα) sind nicht etwa die Giebelgruppen zu verstehen: Schubring Arch. Ztg. XXXIV 1877, 59 (wo die ältere Litteratur). Furtwängler Arch. Ztg. XXXIX 1882, 362, 95. J. Reimers Zur Entwick. des dor. Tempels 25. Dagegen ist allerdings Plut. Caes. 63 ἀκρωτήριον), Übersetzung von fastigium; unbestimmt Plat. Crit. 116 d. Sie konnten rein ornamental als Ranken oder Palmetten, aber auch als menschliche oder tierische Figuren, auch als lebhaft bewegte Gruppen gebildet sein. Über die Grössenverhältnisse Vitr. a. O. Über A. überhaupt Furtwängler Arch. Ztg. XXXIX 1882, 341ff.

[Mau.]