RE:Alalkomenai 1

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
fertig  
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Ortschaft in Böotien, am Fusse des Helikon, Heiligtume der Athene
Band I,1 (1893) Sp. 1275 (IA)–1276 (IA)
Alalkomenai (Boiotien) in der Wikipedia
Alalkomenai (Boiotien) in Wikidata
Alalkomenai (Boiotien) bei Pleiades
Bildergalerie im Original
Register I,1 Alle Register
Linkvorlage für WP   
* {{RE|I,1|1275|1276|Alalkomenai 1|[[REAutor]]|RE:Alalkomenai 1}}        

Alalkomenai (Ἀλαλκομεναί). 1) Ortschaft in Boeotien, am nördlichen Fusse des Helikon, nahe dem südlichen Ufer des Kopais, mit einem alten Heiligtume der Athene (τὸ Ἀλαλκομένειον) an einem kleinen, Τρίτων genannten Bache, welches [1276] von der einheimischen Tradition als Geburtsstätte der Göttin bezeichnet wurde; das alte Kultbild aus Elfenbein wurde von Sulla geraubt, und seitdem geriet der Tempel, als von der Göttin verlassen, in Verfall; Pausanias (IX 33, 5f.) sagt, dass er von einem mächtigen Epheubaume durchwachsen sei, der die Steine der Mauern auseinandergesprengt habe. Vgl. Il. IV 8 mit Schol. Strab. IX 413. Steph. Byz. s. Ἀλαλκομένιον. Plut. q. gr. 43. O. Müller Orchomenos 208.