RE:Aqua, Aquae 43

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band II,1 (1895), Sp. 300
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43) Aquae frigidae in Mesopotamien, nordwestlich von Singara und östlich von Nisibis (Tab. Peut.). Der Name ist die Übersetzung des einheimischen Namens Meiacarire, Ammian. Marcell. XVIII 6, 16[1]. 10, 1[2], d. i. aramaeisch majjâ ḳarírê ‚kaltes Wasser‘.

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Ammianus Marcellinus 18,6,16: „Dieser Gefahr entronnen, gelangten wir in eine waldreiche Gegend namens Meiacarire, wo es Pflanzungen von Weinstöcken und Obstbäumen gab. Ihren Namen hatte diese Ortschaft von den kühlen Quellen. […]“. Zit. nach Ammianus Marcellinus, Römische Geschichte, Lateinisch und Deutsch und mit einem Kommentar versehen von Wolfgang Seyfarth. Bd. 2, Akademie Verlag, Berlin 1970, S. 27.
  2. Ammianus Marcellinus 18,10,1: „Während der Wirbel des ersten Ansturms [der persischen Sassaniden auf die römische Stadt Amida] diese Ereignisse durch unerwartete Unternehmungen verursachte, wandte sich der König mit seinem Kriegsvolk und den Stämmen, die er führte, von Bebase nach rechts, wie Antoninus geraten hatte. So gelangte er über Horren, Meiacarire und Charcha in der Absicht, an Amida vorüberzuziehen, zu zwei römischen Kastellen, von denen das eine Reman, das andere Busan heißt. […]“. Zit. nach Ammianus Marcellinus, Römische Geschichte, übs. von Wolfgang Seyfarth, Bd. 2, S. 39.