RE:Candidianus 2
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| Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft | |
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| unehelicher Sohn des Kaisers Galerius | |
| Band III,2 (1899) Sp. 1472 | |
| Scan: 1472, OCR | |
| Register III,2 | Register c |
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Zitierempfehlung
Otto Seeck: Candidianus 2. In: Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft. Band III,2 (1899), Sp. 1472, digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/wiki/RE:Candidianus_2 | |
2) Bastard des Kaisers Galerius Maximianus, geboren um 296, wurde adoptiert von seiner unfruchtbaren Stiefmutter Valeria, der Tochter Diocletians, und galt als künftiger Thronerbe. Auf dem Sterbebette empfahl ihn sein Vater dem Licinius; aber da Valeria diesem misstraute, ging sie mit dem Jüngling 311 an den Hof des Maximinus Daia, mit dessen kleiner Tochter C. verlobt war. Als Licinius nach seinem Siege über Maximinus 313 in Nicomedia einzog, kam hier C. in seine Gewalt. Anfangs wurde er ehrenvoll behandelt, aber bald darauf ermordet. Lact. de mort. pers. 20. 35. 39. 50.
[Seeck. ]