RE:Chaldaios

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band III,2 (1899) Sp. 2062
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Chaldaios. Nach Dikaiarch (frg. 8 M.) bei Steph. Byz. s. Χαλδαῖοι (aus letzterem schöpfte wieder Eustathius zu Dionys. Perieg. 767) hiess so der vierzehnte assyrische König von Ninos ab, der Babylon begründete und von dem die Chaldaeer ihren Namen erhielten. Niebuhr Geschichte Assurs und Babels seit Phul (Berlin 1857) 333, 1 hält diese Nachricht für eine Anwendung der Erzählung des Hellanikos (frg. 159. 160 M.) auf das Schema des Ktesias.