RE:Daidalidai

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band IV,2 (1901), Sp. 1993
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Daidalidai (Δαιδαλίδαι), Demot. Δαιδαλίδης, ἐκ Δαιδαλιδῶν), kleinster Demos der attischen Phyle Kekropis, später in die Hadrianis versetzt. Vermutlich gehörte D. zu der Binnenlandtrittys der Kekropis und lag nicht fern von der Stadt in der Nähe der Turkovuni. Der oft verglichene moderne Ortsname Chalkomatades ist aber von der Familie Χαλκωματᾶ abzuleiten; vgl. Sp. Lambros 'Ἡ ὀνοματολογία τῆς Ἀττικῆς; S. 8 des S. A. der Ἐπετηρίς des Parnassos 1896. Ein Adelsgeschlecht der D. hat Toepffer Att. Geneal. 168 mit Recht abgelehnt; die quasigentilicische Bezeichnung stammt von Vertretern des Kunsthandwerkes, die Daidalos als ihren Ahnherrn betrachtet haben werden. Hingen die Beziehungen des Sokrates zu Daidalos (vgl. Plat. Euthyphr. 11 c; Alkib. I 121 a) mit seinem väterlichen Gewerbe in Alopeke zusammen, so würde es gut passen, wenn die beiden Handwerkerdemen benachbart lagen; (vgl. auch v. Wilamowitz Aristot. und Athen II 155, 30).