RE:Tinnetione

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band VI A,2 (1937), Sp. [VI_A,2 1392]–[VI_A,2 1393]
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Tinnetione, eine nur im Itin. Ant. 277, 7 genannte Station in Raetien an der Straße von Brigantio (Bregenz) nach Mediolanum (Mailand), 20 röm. Meilen von Curia und 15 von Murus entfernt (Planta D. alte Raetien 91. Stähelin D. Schweiz in röm. Zeit 360f.), das heutige Tinzen. In der Umgebung wurden römische Münzen gefunden (Heuberger Raetien im Altertum und Frühmittelalter I 20, 141). R. v. Planta will den Namen mit dem in dieser Gegend betriebenen Bergbau und Glockenguß (tinnitus, tintinnabulum) in Zusammenhang bringen (nach dem Referate eines von ihm vor der geogr.-ethnogr. Gesellschaft zu Zürich am 18. Nov. 1925 gehaltenen Vortrages in der Neuen Züricher Zeitung nr. 2104). Vgl. Holder Altcelt. Sprachschatz [1393] II 1854. Smith Dict. of Greek and Rom. geogr. 1211. Miller Itin. Rom. 201.