Schmarotzer des Schlachtfeldes

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Titel: Schmarotzer des Schlachtfeldes.
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 15, S. 254
Herausgeber: Ernst Ziel
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1878
Verlag: Verlag von Ernst Keil
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
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[251]
Die Gartenlaube (1878) b 251.jpg

Plündernde Banden auf dem Schlachtfelde.
Originalzeichnung von Chr. Sell in Düsseldorf.

[254] Schmarotzer des Schlachtfeldes (Illustr. S. 251). Unsere Abbildung führt die Leser nochmals auf ein Schlachtfeld des russsisch-türkischen Krieges. Des Künstlers geschickte Hand stellt uns mit demselben eine Kehrseite des so hoch gepriesenen Heldentodes und Schlachtenruhmes dar: eine Rotte Türken, die den auf dem „Felde der Ehre“ daliegenden Feind ausplündert, gleichgültig dagegen, ob er schon todt ist oder, schwer verwundet, nach menschlicher Hülfe schmachtet. Solche Bilder sind bisjetzt leider eine Zugabe zu jedem Kriege gewesen (wir erinnern an die Hyänen der böhmischen Schlachtfelder), und sie sind um so mehr geeignet, das heilige Wort Frieden recht warm an jedes Herz zu legen. Möge es den Diplomaten des nächsten Congresses gelingen, die bereits von Neuem drohenden Schwerter in den Scheiden festzuhalten!