Seite:1859 Dalimils Chronik von Böhmen.djvu/032

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Fertig. Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle korrekturgelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.

Vf daz nev velt by nam.
Do gink ackirn dor an
Gar in groszer man,[1]
Der sin fuoz do czu stunden

5
Mid past had gebundin.

Das roz den man an blikt
Vnd sich czu siner sittin schicht.
Es stund, als es mit dem angel
Swerlich wer gevangin.

10
Des sag ich der dijs.

Mant nant daz dorf Stadis.[2]
Dy heren vorschtin zcu hant,
Daz er was Premils gnant.
Einer sach den andirn an.

15
Si woldin en genomin han.

Als schir si in rurtin an,
Do stack her alzu an
Ein ruotin in dy ert,
Do mit man dy enpert,

20
Vnd sprach: mir ist leid,

Das ich nu von hinnen scheid,
Das ir also fru sit her komen.
Hett ir euch allir erst genomen
Von der Lubussi vff den weg,

25
Daz ich mid ackirn plek

Het das new velt gar vmb vangin,
So wirt niman ni gelangin
Vnd furbas werdin pauman
Nicht notdorf dar an

30
Vil brot do gewesin,

Wan er sust wol wer genesin
Vor des hungers not.
Er dorfte nicht kouffin das prod.
Sint ir habt geilet her

35
Vnd mich gehindirt ser,

Dor vmb hoert, alt vnd iung,

  1. ? ein.
  2. ? Man.
Empfohlene Zitierweise:
Dalimils Chronik von Böhmen. Stuttgart 1859, Seite 32. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:1859_Dalimils_Chronik_von_B%C3%B6hmen.djvu/032&oldid=3418552 (Version vom 15.8.2018)