Seite:1859 Dalimils Chronik von Böhmen.djvu/161

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Fertig. Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle korrekturgelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.

Daz der iung doch wy seltin
Weiz si zcu meldin.
Abir der iung wening neuszit.
Di wisheit dez in ser verdruszit,

5
Wan dy gewonheit machin kan

Ein gutin werchman
Vnd dy virsuchung oft
Vf dy kunst hoft.
Dar vm mag der alt

10
Der virsuchung vil palt

Vnd ouch der gewonheit gnizin,
Den in nit sal virdriszin.
Do mit mag des iungin schin
Dem altin nit glich sin.

15
Daz daz wor sy,

Daz wusst zcu der selbin vrist
Der keisir gar wol,
Dar vm er vor vol
Vrleugt mit nimant.

20
Ouch do von, want

Er waz zcu krang
Vnd den herczog vndirdang
Het zcu frunt dar vin.
Er het zcwen sun frum,

25
Der hiez einer Bolezlab,

Premisl man dem andir gab.
Di Tutschin en virkartin.
Er nom mit disem wartin.
Bolezlabin si hieszin Frederich,

30
Der nom im wenig waz glich,

Vnd Przemisl Conrad
Nantin si vf der stad.
Der keisir machte dem Bolezlabe
Nit geschadin nur mit der gabe,

35
Daz er sin sun brechte

Von bemischin sitin rechte.
Sobezlabin er bat,
Daz er sin son drat

Empfohlene Zitierweise:
Dalimils Chronik von Böhmen. Stuttgart 1859, Seite 161. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:1859_Dalimils_Chronik_von_B%C3%B6hmen.djvu/161&oldid=- (Version vom 15.8.2018)