Seite:AbrahamElektromagnetismus1908.djvu/401

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auch diejenigen von E. Cohn — die Ergebnislosigkeit dieser und vieler ähnlicher Versuche.

Die Grundgleichungen von Minkowski lauten, wenn gesetzt wird:

(Id)
(IId)
(IIId)
(IVd)

Hierzu treten zwei Bedingungen, welche die Vektoren im bewegten Körpersystem miteinander verknüpfen. Sie ergeben sich, indem man aus den Gl. (15a—d) die dort mit bezeichneten Vektoren eliminiert:

(Vd)
(VId)

Wir vergleichen dieses System von Differentialgleichungen mit den Feldgleichungen der Elektronentheorie, die wir in § 48 in Lorentzscher Weise transformiert haben. Die Gleichungen (IId, IVd) entsprechen durchaus den Feldgleichungen (II, IV), nur daß an Stelle von und dort, hier die Vektoren und treten, die in § 28 als die Mittelwerte jener definiert worden waren. Aus der formalen Identität folgt ohne weiteres, daß die transformierten Gleichungen jetzt lauten:

(II’d)
(IV’d)

wofern die Vektoren des Systemes denen des Systemes durch die folgenden, den Gl. (256) entsprechenden Beziehungen zugeordnet werden:

(264)