Seite:AbrahamMinkowski1.djvu/12

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Aus ihnen folgt, wenn wiederum und gleich Null gesetzt werden

Da nun die Relation (18) verlangt

so ordnet man die Cohn’sche Theorie in unser System ein, indem man setzt

(27)

In der Cohn’schen Elektrodynamik ist die Impulsdichte dem durch geteilten relativen Strahle gleich zu setzen.

Dass durch (26) und (27) auch der Relation (18a) Genüge geleistet wird, bestätigt man leicht, indem man beachtet, dass die Identität besteht

Aus (19) folgt jetzt für die elektromagnetische Energiedichte

(28)

ein Ausdruck, der gemäss (26) auch geschrieben werden kann

(28a)

er stimmt mit E. Cohn’s Ansatz überein.

Auf die Berechnung der ponderomotorischen Kraft komme ich weiter unten zurück.


§ 8. Theorie von H. A. Lorentz.


Wenn wir die Verknüpfungsgleichungen der Theorie von H. A. Lorentz so abändern, dass Symmetrie der elektrischen und magnetischen Vektoren besteht, so gelangen wir zu dem Ansatze

(29)
(30)

Hier treten, neben den vier in den Hauptgleichungen enthaltenen Vektoren, zwei neue Vektoren auf. Dieser Umstand macht die Lorentz’sche Theorie komplicierter, als die Cohn’sche. Jene verknüpft unmittelbar die Komponenten von mit denen von durch Gleichungen, die linear in den Geschwindigkeitskomponenten sind; bei dieser dagegen sind die durch Elimination von sich ergebenden Verknüpfungsgleichungen (§ 10, Gl. 37b) nicht mehr linear in den Geschwindigkeitskomponenten.

Empfohlene Zitierweise:

Max Abraham: Zur Elektrodynamik bewegter Körper. Rendiconti del Circolo Matematico di Palermo 28, Palermo 1909, Seite 12. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:AbrahamMinkowski1.djvu/12&oldid=2819254 (Version vom 13.5.2016)