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Salzhauch des Meeres und den Duft der Wälder und stand in einer Wassergrotte, in der die beleuchtete Pinasse vertäut war.

Mir genügte dies zunächst.

Zur rechten Zeit erreichte ich das Freie, verbarg mich wieder und sah die zehn Erdfahlen in der Spalte untertauchen, – sie glaubten, für ihre Sicherheit genügend getan zu haben.

In Wahrheit hatten sie es mir ermöglicht, den Ankerplatz der Pinasse und verschiedenes andere zu entdecken, woraus ich ganz bestimmte Schlüsse ziehen konnte.

Der Schoner war hierdurch für uns von minderer Bedeutung geworden, und da dessen Beobachtung fernerhin nur gefährlich, kehrte ich schleunigst zu unserer versteckten Bucht zurück.

Es war halb vier morgens.

Der neue Tag meldete sich bereits, und ich weckte Freund Pi, rüttelte ihn kräftig und machte ihn durch meinen Bericht schneller munter als durch einen Eimer kaltes Wasser, der übrigens hier kaum zu haben gewesen, da das Meer lauwarm war und die Bäche am Land auch alles andere als kühl.

Pi schob ein Stück Priem von Walnußgröße in die Backe und stopfte mit seinen Spinnenfingern nervös seine Pfeife. Der Name Ernest Gardener hatte auch auf ihn wie ein derber Hieb gewirkt, und er rieb sich seine Stirn nachdenklich und verblüfft mit solcher Ausdauer, daß er die Falten und Fältchen dort für einige Zeit wegmassierte.

„He, das ist eine dumme Sache“, lautete sein erster Ausspruch, als er nach dieser Überraschung Worte fand.

Ich konnte diese Redensart nur für äußerst unangebracht erklären.

Empfohlene Zitierweise:
Max Schraut: Das Bergwerk der Abgeschiedenen. Verlag moderner Lektüre G.m.b.H., Berlin 1931, Seite 116. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Das_Bergwerk_der_Abgeschiedenen.pdf/116&oldid=3176191 (Version vom 30.6.2018)