Seite:Das erste Jahrzehnt der Weltsprache Volapük.djvu/126

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Schlußwort.

Mit der Veröffentlichung der Geschichte über die Entstehung und Entwickelung der Weltsprache in den ersten zehn Jahren ihres Bestehens und die Zusammenstellung der Daten über den heutigen Stand des Volapük und der mir bekannten Weltsprachevereine wollte ich einen Versuch machen, ein übersichtliches Bild über die Weltsprache in ihrer äußeren Gestalt und deren große Verbreitung zu geben, da bis jetzt blos vereinzelte und meist unzuverlässige und mangelhafte Schilderungen in einzelnen Blättern oder Schriften, aber kein Gesammtbild veröffentlicht worden. Freilich bin ich mir gar wohl bewußt, daß auch diese Schrift durchaus keinen Anspruch auf Vollständigkeit machen kann, im Gegentheil wird manches Unrichtige und Mangelhafte miteingefloßen sein. Deßwegen möge man aber nicht mir allein die Schuld zuschieben, sondern den Umstand berücksichtigen, daß nirgends eine genaue und sichere Statistik besteht und ich blos auf die Berichte in den verschiedenen Zeitschriften angewiesen war. Ich habe als Quellen folgende Volapük-Zeitungen benützt: Rund um die Welt, Volapükabled zenodik, Volapükagased, Volapükabled tälik, Le Volapük, Cogabled, Volapükan, Nunel valemik. Einige Notizen verdanke ich der Gefälligkeit einiger Volapükfreunde, denen ich hiermit meinen Dank ausspreche. Zeigt nun diese Schrift nach einer Seite hin Mangelhaftigkeit, so erhebt sie anderseits Anspruch auf Zuverlässigkeit und relative Vollständigkeit insofern, als ich von Anfang an die Bewegung selbst mitgemacht habe neben und zumteil mit dem Herrn Erfinder, und mir Erfahrungen und Material zu Gebote stehen, die ein anderer wohl nicht oder nicht so vollständig haben kann.

Wer also in meinen statistischen Angaben Lücken oder Mangelhaftigkeit findet, möge bedenken, daß diese Schrift nur ein Versuch sein soll, und ich damit den Anstoß gegeben haben möchte für eine künftige vollständige und zuverlässige Statistik. Damit aber dieses ermöglicht werde, bitte ich meine Arbeit nicht blos zu kritisieren und zu tadeln, sondern mich freundschaftlich, ehrlich und liebevoll zu unterstützen. Ich