Seite:Deß Weltberuffenen Simplicissimi Pralerey und Gepräng mit seinem Teutschen Michel.djvu/60

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verunteutschten Namen / die sie ihren Schrifften vorzusetzen pflegen / sie mehr vor Griechen oder Lateiner / als geborne Teutsche halten würdet) so seynd sie mir doch liebe Gäst; stehets doch einem jeden frey / sich einen Hegel schelten zulassen / warumb solten wir uns selbst dann unser Gebühr nit gönnen?

Ach wie wird es alßdann so schön und herrlich lauten / und so lustig zuhören seyn / wann alle Discurs und Gespräche so bund über meiner Taffel fallen / wie die edle Schecken / Bayrische Katzen und Tygerhund! wann es ein solch Gehack untereinander gibt / daß es nit gleich jeder Idiot verstehen: noch wissen kan / ob es in Knack- oder Leberwürst gefüllt werden soll! Aber da müssen wir keine Alles-teutsch-geber hinzu kommen lassen / sie möchten euch sonst nach ihrer so vilfältigen Abzwagung auch außreiben wollen; dann ihr handelt hierinnen ihrer Mainung allerdings zuwider; und diß sey von denen Ducaten geredet / welche zwar an ungewisser Schuld anzunehmen: gleichwol aber wegen einiger Mängel zu