Seite:Deß Weltberuffenen Simplicissimi Pralerey und Gepräng mit seinem Teutschen Michel.djvu/80

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Teutsch welches gar zier- und höfflich seyn solte / auffbringen wollen / vielleicht wann es auffkäm daß es mehr Schreibtax ertragen: und ihme also besser als eine laconische Art in die Kuche tragen möchte. Aber wer ihm zuhörete / wann ihm beym halben Rausch die Tauben recht stigen / der hatte sich krumm oder bucklicht lachen mögen.

Seinem Jungen gab er einsmahls disen Befelch; höre mein lieber getreuer weniger als ich / bequeme dich vermög deiner gehorsamen Schuldigkeit mit den dienstbaren Gliedern deines Leibs zu der Persohn deines eintzigen lieben Gebieters / und entledige dieselbe von denen zur Züchtigung verfertigten Tribulirern seines Pferds! ebenmässig auch von dem zwar beschwerlichen doch rittermässigen Zierrad / wardurch die Säulen / worauff der Pallast deß irrdischen Gebäus seiner Seelen Wohnung ruhet / vor Regen und Wind: vor Kält und Hitz; vor Unreinigkeit / Schnee und allem Ungewitter beschirmt werden; Alle diese Umbständ waren keines andern Innhalts / als Jung / zeuch mir Sporren und Stiffel ab.