Seite:Deß Weltberuffenen Simplicissimi Pralerey und Gepräng mit seinem Teutschen Michel.djvu/92

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Fertig. Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle korrekturgelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.

gezyhen ich hab ihm seinen Holtzschlegel gestohlen / wie es dann auch wahr ist / und hat mich und meine Frau einen Schelmen vnd einen Dieb / eine Hur und eine Hex gescholten / wie es dann auch wahr ist; so hab ich wollen gar gnädiglich fragen / wie ich mich gegen ihm verhalten soll? Bitt derohalben der gestrenge Herr Renntmeister als meine liebe Obrigkeit / wies es dann auch wahr ist / wolle mir ein Rath mittheilen; der Renntmeister antwortet / wann es wahr ist (wie du sagst) so gib ich dir den Rath daß du ihn nicht verklagest! Mein gestrenger und gnädiger Herr Renntmeister (antwortet der Laur) Baur wolt ich sagen / ihr verstehet den Handel noch nicht recht / wie es dann auch wahr ist / wann euch einer einen Schelmen und einen Dieb hiesse / wie es dann auch wahr ist / und hiesse euer Weib ein Hur und eine Hex / wie es dann auch wahr ist / und zyhe euch ihr hättet gestohlen / wie es dann auch wahr ist / woltet ihrs von ihm leyden? Mein Baur das wär ein anders / sagte der Renntmeister / und hiesse ihn damit fortziehen /