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herausfodernden Ton mit ihm, der ihm so sehr gefiel, und blickte so vertrauenvoll in die Zukunft, als habe sie für immer die Ungewitter des Geschicks beschworen.

Ein Monat war vorüber. Plötzlich, überraschend, trat eines Morgens Madame Orzelska in Corneliens Zimmer. Diese eilte ihr freudig entgegen. Eustach kam dazu. Es gab Jubel, Bedauern und Complimente. Cornelie erzählte viel, munter und harmlos. Eustach scherzte über Antoinettens Verschwinden und Erscheinen. Diese hörte meistens nur zu. Als Eustach sie nach ihrem Zimmer zurück begleitete, sagte er beinah spöttisch:

„Nun, Circe, hab' ich nicht in Deinem Namen Wunder gethan wie ein ächter Fanatiker?“

„Ich bin zufrieden!“ sagte sie stolz und leidenschaftlich, und er sank zu ihren Füßen nieder.

Anders hatte Aurore ihren Winter verbracht! Mit ofnen Armen und ofnem Herzen empfing Elsleben sie bei ihrer Heimkehr und die Kinder jubelten freudig um sie herum – alle so rothbäckig und so groß geworden wie sie es nur wünschen – und so unbändig wie sie es nur fürchten konnte.

„Mit den Kindern, Miezchen, das muß ich Dir gleich von vorn herein sagen, hat's manchen Strauß

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Ida von Hahn-Hahn: Zwei Frauen. Zweiter Band. Berlin 1845, Seite 23. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:De_Zwei_Frauen_(Hahn-Hahn)_v_2.djvu/024&oldid=3261988 (Version vom 31.7.2018)