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2. Bei den Sächsischen Truppen:
Todt: 2 Offiziere (General-Major und Kommandant
des Artillerie-Korps Homilius und
Lieutenant Krug- von Nidda vom
1sten Linien-Infanterie-Regiment),
20 Mann und zwar:
vom Leib-Infanterie-Regiment 4
vom 1sten Infanterie-Regiment 7
vom 1sten leichten Infant.-Bataillon 3
vom 2ten leichten Infant.-Bataillon 3
vom Fuß-Artillerie-Regiment 3
Verwundet: 7 Offiziere,
57 Mann (von denen später 3 an ihren Wunden gestorben).
Zusammen bei allen Truppen also:
Todt: 4 Offiziere,
26 Mann;
Verwundet: 7 Offiziere,
95 Mann (wovon 4 später gestorben).

Der Verlust der Insurgenten läßt sich nur annäherungsweise schätzen, weil viel Gefallene ohne Angabe der Todesart beerdigt, in die Elbe geworfen oder sonst bei Seite gebracht worden sein mögen, von den Verwundeten aber ein großer Theil sich hat fortschaffen oder in Privat-Wohnungen behandeln lassen, ohne daß sie zur Kenntniß der Behörden gekommen sind.

Nach amtlichen Nachrichten sind von den Insurgenten auf den Kirchhöfen 191 Gefallene und an ihren Wunden Gestorbene beerdigt worden. Rechnet man nur etwa ein Viertel dieser Zahl, deren Ueberreste eine andere Grabstätte gefunden haben, so läßt sich die Zahl der Todten auf ohngefähr 250 annehmen.

In öffentlichen Krankenhäusern waren in den ersten Tagen nach Beendigung des Kampfes 117 Verwundete untergebracht. Nimmt man die Zahl der in Privatwohnungen

Empfohlene Zitierweise:
Friedrich von Waldersee: Der Kampf in Dresden im Mai 1849. E. S. Mittler und Sohn, Berlin 1849, Seite 222. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Der_Kampf_in_Dresden_im_Mai_1849.pdf/235&oldid=- (Version vom 31.7.2018)