Seite:Der versteinerte Wald.pdf/25

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Fertig. Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle korrekturgelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.

Somali meldete von oben, daß mehrere wildgewordene Dromedare drüben umhergaloppierten.

Die dritte Salve ließ die Iringi in toller Hast das Lager mindestens ein Kilometer weiter nach rückwärts verlegen.

„Wir können mit dem Erfolg zufrieden sein“, meinte Pinkemüller schmunzelnd. „Die Bande wird sich hüten, uns offen anzugreifen. Das wagen sie nie im Leben!“

„Alles ganz schön!“ sagte Doktor Wallner, der Chemiker, bedächtig. „Wenn sie es nun aber darauf anlegen, uns auszuhungern?! Die braunen Schufte sollen ja in solchen Fällen eine unglaubliche Hartnäckigkeit und Geduld besitzen. Dann können wir hier wochen-, vielleicht monatelang im versteinerten Walde die Belagerten spielen, bis … der letzte Kamelknochen benagt ist.“

Die Meinungen der anderen waren geteilt. Ali Mompo pflichtete jedoch Doktor Pinkemüller bei, der auf Grund seiner genauen Kenntnis der Charaktereigentümlichkeiten der Beduinen gleichfalls behauptet hatte, die Iringi würden alles versuchen, die Eingeschlossenen zu überwältigen, und wenn dies Monate hinausgeschoben werden müßte.




Empfohlene Zitierweise:
W. Belka: Der versteinerte Wald. Verlag moderner Lektüre G.m.b.H., Berlin 1916, Seite 24. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Der_versteinerte_Wald.pdf/25&oldid=- (Version vom 31.7.2018)