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„Das hörte ich …“

Ich war genauso erregt wie Harald …

Rasch beendeten wir unsere Mahlzeit …

Um ein Viertel vier trug uns ein Auto gen Zehlendorf …




5. Kapitel.


In der Blücherstraße.


Sieglinde von Lauken saß um dieselbe Zeit im sogenannten Salon am Schreibtisch und schrieb folgendes mit spitzem Bleistift auf ein Quartblatt:

„Sehr geehrter Herr H.! Es ist jetzt ein Viertel vier Uhr morgens, und Sie sind noch immer nicht heimgekehrt. Ich hatte die Tür nach dem Flur nur angelehnt, damit ich Sie bestimmt hörte. Ich wollte Sie gern persönlich sprechen. Leider bin ich jetzt doch zu müde geworden, um noch länger aufbleiben zu können. – Ich sah Sie drüben … Ich habe dann auch „gehört“ – – Sie verstehen!! Ich stand am dunklen Fenster und beobachtete – – das Auto … Und sah beide Autos davonfahren. Ich habe in Gedanken alles miterlebt … Aber – ich beobachtete noch mehr … Zehn Minuten später (nach dem Verschwinden der beiden Kraftwagen) wollte ich gerade den Fensterplatz verlassen, als „drüben“ im Zimmer mit der Balkontür Licht eingeschaltet wurde.

Empfohlene Zitierweise:
Walther Kabel: Die Antenne im fünften Stock. Verlag moderner Lektüre G.m.b.H., Berlin 1926, Seite 59. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Antenne_im_f%C3%BCnften_Stock.pdf/59&oldid=3271780 (Version vom 31.7.2018)